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Wikingerkult und Rechtsextremismus – Teil II, geschrieben von MartinM

Samstag, 09. Dezember 2017

WAS ALSO TUN GEGEN DEN „BRAUNEN GERMANEN-KULT?“

Eine Antwort gab aus dem Plenum heraus Professor Rudolf Simek. Er forderte seine Fachkollegen auf, sich mehr für populärwissenschaftliche Arbeiten zu öffnen und eventuell sogar Beiträge für Illustrierte zu verfassen, denn „(…) wenn wir es nicht tun, tun es andere (…)!

Simek zeigt durch eigene an ein breites Publikum gerichtete Veröffentlichungen und durch seine Zusammenarbeit mit Tommy Krappweis schon seit Jahren, wie so etwas aussehen kann.
Auch die Broschüre „Nazis im Wolfspelz“ von Karl Banghard, Leiter des Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen, ist ein guter und wichtiger Ansatz. (Download.) Leider scheint Banghard der einzige seiner Zunft zu sein, der sich bisher überhaupt öffentlichkeitswirksam mit dieser Problematik auseinander gesetzt hat.

Die Broschüre hat aus meiner Sicht einige Mängel, etwa den, dass er seine Darstellung an einer Veranstaltung im polnischen Wollin festmacht – die Rechtslage ist in Polen eine andere, was deutsche „Braunwikinger“ ebenso ausnutzen wie russische „Faschos im Slawenkittel“, von einheimischen Rechtsextremisten ganz zu schweigen. Auch wird die von Banghard zurecht angegriffene Gruppe „Ulfhednar“ heute nicht mehr von einigermaßen seriösen deutschen Veranstaltern gebucht, da sich ihr Umgang mit Hakenkreuzen und völkischen Geschichtsklischees herumgesprochen hat. Die aktuellen Verhältnisse sind also weniger schlimm, als es bei der Lektüre dieser Broschüre den Anschein haben könnte.
Dass sich einige Wikinger-Darsteller und Veranstalter von Wikinger-Märkten ect. von Banghards Darstellung auf den Schlips getreten fühlen, kann ich teilweise nachvollziehen. Die Be- und Zuschreibungen der in der Broschüre dargestellten Symbole sind meines Wissens korrekt, aber, da gebe ich Ralf recht, zu oberflächlich gehalten – sie gehen über die bekannten Auflistungen suspekter und verbotener Symbole kaum hinaus.
Allerdings wäre eine tiefer gehende Darstellung in einem knapp 60 Seiten langen umfangreich illustrierten Heftchen kaum zu machen. Die Broschüre kann allenfalls ein Einstieg sein. Der allerdings andere allgemeinverständliche vertiefte Medieninhalte zum Thema voraussetzen würde, die es kaum gibt.

Sogar die auch von mir an anderen Stelle kritisierte Ausstellung „Graben für Germanien“ war ein notwendiger Beitrag zur Aufarbeitung der „völkischen Achäologie“, vor allem in der Nazieit, des von ihr propagierten Germanenbildes und ihrer Raubgrabungen und Beutezüge in den nazideutsch besetzten Gebieten. Allzu gerne wird nämlich „vergessen“, wie tief die deutsche Archäologie mit dem „Ahnenerbe“ der SS oder dem „Amt Rosenberg“ verstrickt war, und wie wichtig populäre archäologische Darstellungen für die Nazi-Propaganda waren. (Meine Kritik bezog sich vor allem auf den Teil der Ausstellung, der das Fortwirken der völkischen Germanen-Ideologie nach dem Ende Nazi-Deutschlands 1945 zu Thema hat.)

Was Veranstalter unbedingt brauchen

– Es sind klare Regeln, die szenetypische Kleidung bei Besuchern und vor allem der Verkauf und die Präsentation entsprechender Symbole durch Mitwirkende (Reenactors und Händler) verbieten, und der Wille, diese Verbote gegebenenfalls konsequent und hart durchzusetzen. Meistens wurden solche Regeln leider erst nach Auffälligkeiten entwickelt – und allzu oft braucht es einen handfesten Skandal, um den laxen Umgang mit „Armanen-Runen“, historisch unbelegten Hakenkreuzen und ähnlichem zu ahnden.
Sogar in den Hausordnungen der meisten Museen fehlen solche Verbote.

Vorbildlich ist in dieser Hinsicht das Kreismuseum Wewelsburg. Es hat sich eine äußerst rigorose Hausordnunggegeben, welche wahrscheinlich keinen Raum mehr für rechtsextremistische Inszenierungen lässt. Vor allem der Punkt „insbesondere das offene Tragen jeglicher rechtsextremer Kennzeichen ist nicht erlaubt“ wird konsequent durchgesetzt – „jegliche rechtsextreme Kennzeichen“ umfasst im Zweifel alles, was extrem rechts sein könnte – der Verdacht reicht nach Hausrecht völlig aus, um den Zutritt zu verwehren. Also muss nicht nur der Thor-Steinar-Pullover ausgezogen werden, sondern auch das Basketball-Trikot mit der Rückennummer 88, und Thorshämmer sind bitte, wenn überhaupt, verdeckt zu tragen. Und zum Rauswurf reicht auf der Wewelsburg ein schlechter Witz oder eine zynische Bemerkung – mit Recht angesichts der Bedeutung als Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus!

Eine ähnlich straffe Hausordnung hat das Freilichtmuseeum Oerlinghausen, die allerdings dem Vernehmen nach nicht ganz so rigoros durchgesetzt wird. (Also z. B. Ermahnung statt gleich Hausverbot. Das ist angemessen, denn es ist ja auch keine Gedenkstätte und auch kein „rechter Wallfahrtsort“.)

Ob harte Regeln auch für andere, weniger im Brennpunkt rechter Ideologen stehende, Museen ein akzeptabler und gangbarer Weg ist, ist eine Frage der konkreten Situation. Ich denke, Regeln nach Wewelsburg-Vorbild gehören in alle Hausordnungen, wie hart sie dann durchgesetzt werden, hängt vom einzelnen Museum an – z. B. wäre es schlicht nicht möglich, Thorshammerträger_innen aus dem Museum Heithabu zu verweisen, oder in einem viel besuchten Freilichtmuseum alle Kleidungsstücke auf mögliche Nazi-Codes zu checken.

Sehr nachahmenswert ist die Aktion Flagge zeigen gegen Geschichtsmissbrauch, für die Ralf folgenden Aufkleber für Läden und Verkaufsstände entworfen hat:

Das alles kann aber nur ein Beitrag sein – entscheidend ist es, den völkischen Geschichtslegenden die (mindestens ebenso spannenden) historischen Tatsachen entgegen zu setzten.

Knapper Hintergrundartikel von „blick nach rechts“ (brn): Brauner Germanenkult
Ein Artikel im „ND“, der das zentrale Problem herausarbeitet-:
Verleumdung und Verharmlosung
Bericht des „Flensburger Tageblatts“:
Bedenklicher Wikingerkult

Wikingerkult und Rechtsextremismus – Teil I, geschrieben von MartinM

Samstag, 02. Dezember 2017

Die Fachtagung mit dem Titel „Odin mit uns! – Wikingerkult und Rechtsextremismus“ fand am 9. und 10. Oktober 2017 in der Akademie Sankelmark statt. Anlass war ein Vorfall auf den Wikingertagen in Schleswig 2016, als ein Darsteller mit einem achtspeichigen Hakenkreuzmotiv auf seinem Schild kämpfte, und das zunächst sowohl beim Veranstalter wie bei der Lokalpresse „durchrutschte“.
Der Vorfall belebte eine schon lange andauernde Diskussion: Wird die suspekte Symbolik aus Naivität, der Provokation halber oder als politisches Statement verwendet?
Dahinter steckt ein Kernproblem, dass Gideon Botsch (Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus der Universität Potsdam) auf der Tagung als eine „historisch-fiktionale Gegengeschichte“ beschrieb, die durch das rechtsextreme Spektrum geschaffen wurde. Auf der Website der Tagung wird das Problem „völkische Geschichtsklitterung“ so umrissen:

Fakt ist, dass sich in Bereichen, in denen angeblich authentische Darstellungen von Wikingern eine Rolle spielen, Rechtsextreme mit ihren Wertvorstellungen viele Anknüpfungspunkte finden. Hier können sie ihre ideologischen Botschaften hinter historisierenden Ausstattungen und Symboliken verbergen. Dies geschieht im Umfeld von Reenactment und diversen Wikinger -, Mittelalter oder Musikfestivals, im Vikingrock und Paganmetal oder in neopagenen religiösen Gruppen – die Grenzen zwischen wissenschaftlich nachweisbarer Realität, folkloristischer Aufbereitung und politischer Pose verschwimmen immer wieder.
Ob Rituale, Runen, Musik oder Kleidung – Wikingermotive und Mythen dienen der extremen und neuen Rechten als Fundamente für eine Identitätsproduktion, die immer noch in der „Blut und Boden“ Ideologie verankert ist.
Die Fachtagung will aus multidisziplinärer Perspektive mit Expert_innen aus Theorie und Praxis den Verbindungslinien von Wikingerkult und Rechtsextremismus nachgehen.

Damit ist ein harter Vorwurf sowohl an Menschen aus den Bereichen „Reenactment“ und „Living History“, also der möglichst realitätsnahen Dastellung historischer Ereignisse und Kulturen, hier des Frühmittelalters, wie an Heiden verbunden: Sowohl Geschichtsdarsteller wie „neopagane religiöse Gruppen“ würden das wissenschaftliche Bild der Wikingerkultur verfälscht darstellen.
Offizielle Dokumentation der Veranstaltung: Dokumentation – „Odin mit uns!“ Wikingerkult und Rechtsextremismus.
Einen Bericht mit lesenswerten Gedanken schrieb Ralf Matthies (Eldaring), in dem er einige Schwächen der Veranstaltung darlegte: Nachgedanken zur Fachtagung „Wikingerkult und Rechtsextremismus“.
Ralf bemängelt unter anderem, ausgerechnet die „oberflächliche mediale Sommerloch-Berichterstattung über die Schildbemalung mit einem Hakenkreuz“ als Aufhänger zu wählen – das musste, Ralf zufolge, in Anbetracht der vorausgegangenen Diskussionen innerhalb der Reenactment-Szene „nach hinten losgehen“. Die Unsachlichkeiten riefen Trotzreaktionen und Verweigerung hervor.
Ähnlich sähe es bei den Heiden aus. Wenn auf einem Workshop allen Ernstes auch darüber diskutiert wird, ob „ein Anknüpfen an germanische Religionen immer rechts konnotiert sein muss“, dann trüge diese Unwissenheit mit Sicherheit nicht zum Brückenschlag bei.
Ralf stellt sarkastisch fest, dass man im Einladungstext genauso gut eine andere Frage hätte formulieren können: „Muss die heutige Archäologie zwingend am rechtsextremen Ahnenerbe anknüpfen?“ Wieviele Archäologen wären dem Ruf zur Tagung dann wohl gefolgt und hätten daran teilgenommen?
Ralf bemängelt auch, dass während der Tagung Begriffe wie „erfundene Religion“ und andere unschöne Formulierungen gefallen wären.
Problematisch wäre auch, dass der Workshop „Neopagane Religiösität und ihre wikingerzeitlichen Vorbilder“ durch einen evangelischen Theologen geleitet wurde, welcher die Stellung eines „Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen“ einnimmt. Herr Dr. Pöhlmann mag fachlich kompetent sein, er ist aber zwangsläufig parteiisch, und damit als Leiter und Moderator ungeeignet.
Letzten Endes waren die, die es in ersten Linie angeht – die Wikinger-Darsteller und die germanisch orientierten Heiden – nur spärlich vertreten, und die meistens davon in „Doppelfunktion“, etwa Museumsleute, die Erfahrung mit Living History haben.

Mit anderem Schwerpunkt berichtet eine junge Archäologin auf ihrem Blog „Miss Jones“:

Tagungsbericht „Odin mit uns“ – Fachtagung zu Wikingerkult und Rechtsextremismus
Bemerkenswert erscheint mir „Miss Jones“ Feststellung, dass die meisten Anwesenden einen fachwissenschaftlichen Hintergrund hätten, welcher ihnen einen Bezug zu einem der beiden Themenfelder bot: entweder Menschen die sich aus vielen Perspektiven mit Archäologie auseinandersetzen, oder Menschen, die sich mit Rechtsextremismus auseinandersetzten. „Das hatte zur Folge, dass der gegenseitige Bildungsgrad für das jeweils andere Thema oftmals relativ gering war. Auch die Verständnisse der Art und Weise, wie die jeweiligen Herangehensweisen grundlegend funktionieren, waren wenig bis gar nicht ausgeprägt.“

„Jones“ hätte sich beispielsweise ein weniger plakatives Thema für eine Podiumsdiskussion gewünscht, als ausgerechnet „Wikinger mit Hakenkreuz? Wie authentisch muss eine lebendige Vermittlung von Geschichte sein?“

Die Hauptproblematik bestand dabei darin, dass es der wissenschaftlichen Seite von vornherein gelang, rechten Radikalismus als Problem der Reenactmentszene zu definieren, sodass Vertreter dieser Gruppierungen von vornherein einem Rechtfertigungszwang unterlagen. Die teilweise sehr reflektierten Aussagen teilnehmender Vertreter dieser Gruppierungen minderten diesen Diskurs jedoch nicht. Dabei ist für den Zeitraum der gesamten Tagung zu verzeichnen gewesen, dass nationalistisches Gedankengut einer am Rand stehenden Minderheit zugerechnet wurde. Eine Eigenreflektion auf mögliche rechte Gedanken in eigenen inneren Diskursen und Gedanken welche sich bereits in der Mitte der Gesellschaft befinden, und damit in Rückkopplung einen Einfluss aus gesellschaftswissenschaftliche Analysen wie in der Archäologie haben, fand dabei nicht statt. An Stelle dessen wurde dieses Phänomen von vornherein ausgeschlossen

Nehme ich Ralfs und „Jones’“ Beobachtung zusammen, mussten die meisten „Workshops“ und Vorträge mangels eigentlich notwendigen gemeinsamen Vorwissens zwangsläufig oberflächlich bleiben. Womit dann auch die gesamte Tagung ergebnissarm bleiben musste.

Zurück zum zentralen Problem, nämlich dem, dass „die Wikinger“ für Neonazis und „neue Rechte“ eine Art „trojanisches Pferd“ sind, mit dem sie ihre rassistische Weltsicht in das Geschichtsbild der „Normaldeutschen“ schleusen. Schon die „alten Nazis“ waren erschreckend erfolgreich damit gewesen, Geschichte in ihrem Sinne zu erzählen, um unterschwellig ihre Weltanschauung in die Köpfe der Deutschen zu pflanzen. Daraus ergibt sich die drängende Frag: Was kann man dem entgegen setzen?
Erschreckend ist auch, wie vielen Mitwirkenden der heutigen Wikingerszene gar nicht bewusst ist, welche Faszination sie mit ihrer Darstellung für die Anhänger nordischer Rassenlehren ausüben. Besonders deutlich wurde dieses, als 2016 plötzlich Bilder von Wikingerdarstellern auf Facebookseiten auftauchten, die sich „Save our White Children!“ und „Proud European Heritage“ nannten. Dort wurden sogar Fotos von Kindern aus der Reenactmentszene ungefragt politisch verwendet, und Fotos von Wikingerdarstellern ohne deren Kenntnis, geschweige denn Zustimmung, mit Texten wie „I am proud to be a white heterosexual!“ versehen.

Nicht minder erschreckend ist meines Erachtens das geringe Problembewusstsein vieler Archäologen und Museumsleute, und der generell veraltete und unzureichende Kenntnisstand vieler der beteiligten Teilnehmer. Ralf schreibt:

Was sich themenbezüglich alleine in den letzten zehn Jahren in sozialen Netzwerken oder auch in Diskussionsforen entwickelte, war den meisten Wissenschaftlern auf dieser Tagung leider nahezu unbekannt. Diese Unkenntnis wurde auch kurz thematisiert und es wurde festgehalten, dass hier Nachholbedarf besteht. Wie das allerdings gehen soll, wenn sich die Forscher auch zukünftig verweigern, an profanen Diskussionen teilzunehmen, bleibt zunächst noch ein Rätsel. Was hilft es, die geschichtliche Parallelentwicklung von Archäologie als Wissenschaft und die Begriffsbildung von Nation als eine Ursache der Problematik klar herauszuarbeiten, wie es Dr. Ulf Ickerodt in seinem Vortragsteil tat, wenn es „nicht Aufgabe der Forschung ist, ihre Ergebnisse einem breiten Publikum vorzustellen“? Sollte sich Forschung nicht mit aktueller Recherche nach Wikingerrezeption verbinden, wie sie beispielsweise Jan Raabe durch den aktuellen Besuch der Wikingertage und detaillierte Kenntnisse im Bereich Neopaganismus erbringt? Er gilt als Experte für Rechtsrock, konnte jedoch mit seinem Vortragsteil genau diese Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und „Umsetzung“ des Wikingerbildes verdeutlichen.

Angesichts dessen wundert es mich nicht, dass zwar gern auf „Freizeit-Wikinger“ und „Germanengläubige“ gezeigt wird, aber der eigene Anteil daran, dass völkische Geschichtsklittierungen auf dem Vormarsch sind, von Fachwissenschaftlern und Museen fast durchweg übersehen wird.

Ende Teil I

Stellenwert und Ansehen der Götter – geschrieben von René Dieken

Samstag, 25. November 2017

In der Hrafnkels saga freysgoða finden wir Hinweise welchen Stellenwert die Götter früher hatten.

>>> Als aber Hrafnkell das Land zu Adalbol in Besitz genommen hatte, da veranstaltete er ein grosses Opfer; er Hess einen grossen Tempel erbauen.
Hrafnkell liebte keinen Gott mehr als Freyr und ihm gab er von allen seinen besten Kostbarkeiten die Hälfte.<<<<

Zudem erzählt die Saga uns noch, was passieren kann, wenn man ein Versprechen den Göttern gegenüber nicht halten konnte.

Kurzversion :
Hrafnkell weihte seinen Hengst Freyfaxi Frey und schenkte ihm die Hälfte und versprach jeden zu töten der es wagen würde diesen zu reiten. Einarr wurde von Hrafnkell eingestellt und sollte die Tiere hüten und bekam die Warnung, dass er alle Pferde nutzen dürfe außer Freyfaxi. An einem Morgen war die Herde weg und er dachte sich er nutzt das schnellste Pferd und ritt mit Freyfaxi aus um die Herde zu suchen und fand sie auch, doch beim Zurücktreiben warf Freyfaxi Einnar ab und ritt zum Hause Hrafnkell zurück, der gerade beim Essen war. Er nahm daraufhin seine Axt und tötete Einarr um sein Versprechen gegenüber Freyr einzuhalten.

Foto von René Dieken

Wenn man bedenkt, dass auf die Tötung die Verbannung stand, kann man nicht davon sprechen, dass Menschen Götter gleichgestellt waren. Denn Hrafnkell riskierte die Verbannung und den Verlust von all seinem Hab und Gut um Freyr zu besänftigen. Zudem ist die Schenkung der Hälfte seines Besitzes (in dem Falle auch das Vergraben seines Gold Silber und Co.) ein Beleg für die Ehrerbietung die
er für seinen Lieblingsgott Freyr hatte.

Kommen wir nun zu Ibrahim ibn Ahmed at-Tartuschi (ein Chronist aus Tortosa der in Haithabu zu Gast war im 10ten Jahrhundert ). Ihre Bewohner sind Sirusanbeter (Anmerkung dazu , Arabische Reisende/Chronisten dachten damals das Heidentum wäre eine zentrale Allgemeinreligion mit den selben Göttern und nannten daher alle Heiden Siriusanbeter) außer einer kleinen Anzahl, welche Christen sind und die dort eine Kirche besitzen.

Sie feiern ein Fest, an dem die alle zusammenkommen um den Gott zu ehren und um zu essen und zu trinken. Wer den Göttern ein Opfertier schlachtet errichtet an der Tür Pfähle und bringt das Opfertier darauf. Sei es ein Rind oder ein Widder oder ein Ziegenbock oder ein Schwein, damit die Leute
wissen, dass er es seinem Gotte zu Ehren opfert.

Die Stadt Haithabu selber ist arm an Gütern und Segen (aus arabischer Sicht ) und ihre Hauptnahrung besteht aus Fischen, denn die sind dort zahlreich. Bezogen auf die Praktik größere Tiere den Göttern zu opfern und Tartuschis Hinweis, dass an sich die Nahrung großteils auf Fisch besteht, beweist auch welche Opfer den Göttern gebracht wurden. Statt für sich die Tiere zu verwenden wurden sie den Göttern geopfert. Was einen großen Verzicht innerhalb der Familie brachte und man dann sich lieber dem Fisch zuwendete. Was auch ein Hinweis darauf ist, dass der damalige Mensch sich nicht
gleich mit den Göttern sah.

Dann hätten wir da den Stentoftenstein. Der 1,2 m hohe Stein wurde 1864 in die Kirche von Sölvesborg verbracht und im dortigen Portal aufgestellt. Die neuere Übersetzung des Textes zeigt auf, dass der Erbauer/Aufsteller des Steines auf sein Opfer aufmerksam machte wollte, das er
den Göttern gab um so für ein gutes Jahr zu sorgen.

„Durch das Opfer von neun Böcken, neun Hengsten gab Haþuwolafʀ ein gutes Jahr. Hariwolafʀ ist dem Jungen jetzt Schutz. Der Glanzrunen Reihe berge ich hier, Zauberrunen. Rastlos durch Argheit, eines tückischen Todes ist, wer dies Denkmal zerstört.

Und wenn man den Wert von 9 Hengsten zu der Zeit betrachtet, war das nicht gerade ein kleines Opfer. Zudem erhofft er durch die Anbringung von Runen, dass denjenigen der Tod ereilt, der diesen Stein zerstört.

Und dann zitieren wir mal Ibn Fadlan aus seinem Reisebericht aus dem 10ten Jahrhundert. So bald ihre Schiffe an diesen Ankerplatz gelangt sind, geht jeder von ihnen an Land, hat Brot, Fleisch, Zwiebeln, Milch und berauschend Getränk bei sich und begibt sich zu einem aufgerichteten hohen Holze, das wie ein menschlich Gesicht hat und von kleinen Statuen umgeben ist,
hinter welchen sich noch andere hohe Hölzer aufgerichtet befinden.
Er tritt zu der großen hölzernen Figur, wirft sich vor ihr zur Erde nieder und spricht:
„o mein Herr! ich bin aus fernem Lande gekommen, führe so und so viel Mädchen mit mir, und von Zobeln so und so viel Felle;“ und während er alle seine mitgebrachte Handelsware aufgezählt, fährt er fort: „Dir hab‘ ich dies Geschenk gebracht,“ legt dann, was er gebracht vor die hölzerne
Statue und sagt: „ich wünsche, Du bescherest mir einen Käufer, der brav Gold- und Silberstücke hat, der mir abkauft alles, was ich möchte, und der mir in keiner meiner Forderungen zuwider ist.“ Dies gesagt, geht er weg.

Besonders Fadlans Bericht zeigt auf, dass der damalige Mensch seine Götter geehrt hat und auch vor ihnen gekniet hat. Und sich nicht auf eine Ebene mit ihnen gestellt hat, wie es heute oft zu lesen gibt und von vielen Neuheiden propagiert wird. Denn ein Mensch ist nur ein Mensch und nicht auf derselben Stufe wie ein Gott.

Solange das deutsche Heidentum sich nicht von diversen Klischees wie z.B. der stolz stehende Heide, der nie kniet und Seite an Seite mit den Göttern in die Schlacht zieht und anderen Wagner´esken Fieberphantasien verabschiedet, wird es niemals eine Chance haben ernst genommen zu werden.

Meditation? Um Gottes Willen… Über ein schwieriges Unterfangen – Teil II, geschrieben von Uwe

Samstag, 18. November 2017

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, sitzt, Kind und Schuhe
Hm. Der war hartnäckig. Muss nachher auf das Display schauen, wer angerufen hat….
Okay, ich sollte doch auf den Atem schauen.
Kommt und geht, kommt und geht, kommt und…

…jetzt weiß ich es, ich wollte mit meiner Mutter zum Arzt fahren.

Das war meine Mutter. Scheiße.
Die hockt daheim und wartet dass ich komme.

Herrgott nochmal, in meinem nächsten Leben will ich keine Familie.
Dann kann ich gut meditieren.
Wenn du Familie hast, dann hast du immer zu tun.
Ich kann verstehen, dass manche Leute ihre Familien umbringen.
Auch wenn es ja nicht wirklich gut ist, so was zu tun.

Okay, ich habe eine Idee. Ich nehme mir fest vor, in meinem nächsten Leben sofort als Waisenkind aufzuwachsen. Also, das wäre nicht schlecht. Dann muss ich später nicht mit der zum Arzt fahren.
Oder besser, ich will so hässlich sein, dass meine Mutter einen Schreikrampf bekommt und mich stantepede zur Adoption freigibt.

Dann will mich keiner haben, ich komme ins Pflegeheim für schwer vermittelbare Kinder….
…ääääh… öhhh

Ne, auch nicht so toll. Wer weiß, wo ich hinkomme.

Dann adoptiert mich vielleicht der Erdogan und hält mich in seinem Ziegenstall.
Ne, nicht richtig gut.

Warum denke ich jetzt überhaupt darüber nach, was ich im nächsten Leben sein will oder was ich eventuell werde? Nur weil meine Mutter angerufen hat?
Vielleicht war sie es ja gar nicht. Vielleicht hat sie ja schon einen Herzinfarkt bekommen. Oder ist mit dem Taxi zum Arzt gefahren… Was denke ich da eigentlich grad für ne Scheisse zusammen?

Ich wollte doch meditieren. MEDITIEREN…MEEEEDIIIITIEEEEEREN…

Dieser Buddha hat seinen Jungs doch auch nur gesagt, sie sollen sich unter einen Baum oder in eine leere Hütte begeben, sich hinsetzen, die Beine kreuzen, den Rücken gerade machen und auf den Atem achten. So schwer kann das verdammt noch mal doch nicht sein.
Wieso gelingt es mir nicht, eine solch einfache, poplige Anweisung umzusetzen?

Ach was soll das. Die spinnen doch alle.
Das war auch eine ganz andere Welt damals, zu Buddhas Zeiten.
Heute ist das alles so komplex.
Alles ist verdrahtet und vernetzt.
Jeder hängt am anderen, zumindest mit dem Smartphone verbunden oder per WhatsApp.
Ich kann ja kaum das Handy ausmachen, schon gar nicht das Telefon abhängen. Vielleicht bekomme ich ja gleich eine super wichtige Message.
Oder meine Mutter ruft an. Wie gerade eben.

Wie soll man da anständig zum „meditieren“ kommen?
Um Himmels willen.
Die hatten es damals echt viel einfacher als ich armer Tropf heute.
Ständig auf Speed muss man sein. Immer erreichbar. Für alle. Besonders für Mütter.
Unvorstellbar, damals. Damals warst du halt ratzfatz mit 40 uralt und mit 50 tot. Heute werden Mütter locker 120 und überleben dich im Extremfall.

Außerdem wussten die damals im alten Indien ja im Prinzip nichts.
Völlig ahnungslos waren die.
Die haben null geschnallt, enger Horizont, geistig grenzdebil.

Ich dagegen weiß alles in Nullkommanix, das Internet gibt alles preis.

Ich kenn´ mich mit der Philosophie Hegels ebenso aus wie mit Kants „Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen“.
Was allerdings bitter war.
Der gute Kant wurde trotzdem Dement. Seine ganze Verstandeskraft hat ihm nix genützt.

Die Physik der Quantenmechanik ist mir ebenso nah und vertraut wie die Theorie der dunklen Materie, ich habe schon von schwarzen Löchern gehört, von Pulsaren geträumt und Schrödingers Katze kann ich streicheln wann ich will. Die Muschi der Nachbarin sowieso.

Und wenn ich Bock habe, mir einen Ring durch den Pimmel zu stanzen, an dem ich von meiner liebevollen Domina durch den Swinger Club geschleift werde während Natursekt auf mich niederplätschert, so steht es mir frei genau das zu erleben.

Hauptsache Markus singt in der Dauerschleife „Ich will Spaß ich geb´ Gas“ und Manfred, der Esoterikguru, der mit viagrasteifem Ständer nebendran steht zwitschert „Deine Scham und Schuldgefühle sind ein reiner Egotrip, vergiss sie“ und „Wenn es deinem wahren Wesen entspricht, dann fühlst du es“.

Ich wollte doch meditieren.
Jetzt sitze ich hier auf meinem Kissen und denke Schwachsinn.

Himmel, so ein Mist, warum ständig diese Gedanken? Und dann so bescheuerte.

Ich fühle mein wahres Wesen…oh yeah.
Nur, welches „Wahre Wesen“ soll ich „wahrlich“ fühlen?
Dass, was es war, als es ein Jahr alt und an der Titte hing, sich wohlfühlte und ab und an rülpste?
Oder jenes, was sich fürchtete, als es das erste Mal in einen Kindergarten kam?

Ach was… es geht nicht um ein „wahres Selbst“, das soll es ja nicht geben.
Mir reicht mein imaginäres Selbst, das mich grade zur Weißglut treibt, während ich „meditiere“.

Ich habe die Schnauze voll. Da sitze ich und denke statt zu meditieren.

Zu blöde, was soll das, das kann ja zu nix führen.
Meditieren… so nen Scheiß…

…womöglich bekommt man auch noch Hämorrhoiden davon.

Oder keinen mehr hoch.
Oder die Kniescheibe verreckt.

Ach lass´ mich.
Ich geb´ auf. Meditation ist nix für mich.

Es reicht doch völlig aus, dass der Buddha sich durch den ganzen Dreck gequält hat. So was muss ich mir nicht antun. Andere Zeiten eben sind das heute. Andere Sitten. Leiden? Ach so ein Quatsch. Ich leide im Moment unter meinen Gedanken. Ohne die wäre das alles nicht so. Nein. Ohne das Hinhören zu meinen Gedanken wäre da kein Leiden.
So ist das. Fertig. BASTA…
…ich höre auf. Das bringt nix.
Ich zerhacke den Holzbuddha, den ich mir auch kürzlich gekauft habeund verbrenne damit mein Kissen. Finito. Schluss mit meditieren.

Und morgen leih ich mir einen Porsche. Fahre ganz entspannt und meditativ mit 250 Sachen über die Autobahn nach Hamburg, zieh´ mir ´ne rote Robe an und geh´ ins nächste Buddhistenzentrum. Dort schwebe ich ein, sag´ ab und zu ganz entspannt Ommanipemehung und schmeiß mit 50 Euro Scheinen rum. Da stehen die Weiber drauf. Und lass mich völlig umsonst und voll tantrisch bereiten. Goil.

Keinen Nutzen
Muss auch niemand glücklich werden mit

„Ein Treffen mit Dayonis – Teil IV , geschrieben von Morgana, übersetzt von Anufa, bearbeitet von Chris“

Samstag, 11. November 2017

Die Erwähnung der vier Richtungen und Dinge einfach zu halten, erinnerte mich an einen Kommentar, den sie ein Jahr früher über die Kerzen für die Richtungen gemacht hatte. Ich fragte mich, welche anderen Werkzeuge verwendet wurden?

„Es gab das Athamen, ein Schwert, einen Stab, ein Werkzeug um das Salzwasser zu versprengen, ein Teller für Kuchen und Wein, Kerzen, ein Messer mit weißem Griff und eine wunderschöne Statue einer Göttinnenfigur, die Freddies erste Frau gemacht hatte.“

Wir begannen mehr über die Praxis und über Magie und Ritual zu reden. Dayonis sagte,

„Craftrituale sind etwas, das mit der Intention etwas zu erschaffen gemacht wird. Das heißt einen Keis zu erschaffen, diesen und die, die sich darin befinden zu reinigen, und dann „die Arbeit tun“, wie wir es für gewöhnlich nannten.
Meiner bescheidenen Meinung nach bedarf es die Wiederholung der gleichen Worte, der gleichen Aktionen etc., da der magische Geist es einfacher findet, die Arbeit des Erschaffens zu tun und dann mit der Arbeit fortzufahren.“

Sie fügte noch hinzu,

„Ja, ich war eine effektive Hohepriesterin und wir haben einige gute Magie gemacht. N. hat meine Regenmagie auf seiner Farm sehr gut gefallen.“

Kraft aufzubauen und das zu verwenden, was wir Sympathiemagie nennen, ist etwas an dem Dayonis noch immer viel liegt. Ihr Umweltbewusstsein ist immer noch offensichtlich dadurch, dass sie organische Nahrungsmittel essen und umweltfreundliche Reinigungsmittel etc. verwenden. Obwohl sie Wicca 1959 verlassen hat, glaube ich nicht, dass sie aufgehört hat, eine Hexe zu sein. In den darauf folgenden Jahren reisten sie und ihr Ehemann nicht nur nach Kanada sondern auch in die Karibik. Sie erzählte mir, dass sie siebzehn Mal umgezogen waren, bevor sie sich endgültig in Utah niederließen. Umgeben von Bergen lieben sie es, wo sie jetzt sind.

Ich fragte mich, wie sie das Leben im Herzen und Zentrum des Mormonentum empfunden hatten. Ich fragte, „Würdest Du Salt Lake City beispielsweise als tolerante Stadt beschreiben?“ Dayonis antwortete, dass sie nie irgendwelchen wirklichen Problemen begegnet sei, aber sie habe nie offen über ihre Verbindung zu Wicca gesprochen.

Tatsächlich hatte sich ihre spirituelle Ausrichtung in Richtung transzendentaler Meditation verschoben und später befassten sie sich mit den Lehren von Sai Baba.

Viele Jahre lang unterhielten sie einen Treffpunkt für Sai-Baba-Anhänger. Sie besuchten auch bei mehreren Gelegenheiten den Ashram in der Nähe von Bangalore, Indien. Und natürlich waren es die Mormonen, die 2015 das Parlament der Weltreligionen in Salt Lake City ausrichteten. Also war es dort nicht allzu schwierig eine alternative Form der Spiritualität zu praktizieren.
Meditation war immer wichtig … und ist es noch

Dayonis erinnerte sich an eine Erfahrung während einer Meditation:

„Ich hatte eine sehr bewegende Erfahrung, während ich im Haus meiner Tochter meditierte. Das war zu einer Zeit in meinem Leben als ich noch transzendentale Meditation praktizierte. Meine Tochter und ihr damaliger Ehemann hatten gerade ein Haus gekauft. Ihr und mein Mann waren draußen Skifahren und meine Tochter und ich waren zuhause und strichen die Wände. Ich ging in den Keller um die Farbrollen auszuwaschen und ich hörte wie die Stimme meines verstorbenen Bruders mich rief. Er hatte eine unverkennbare Stimme. Ich konnte fühlen, wie sich die Haare auf meinem Kopf aufstellten! Er rief mich erneut und ich schaute, dass ich so schnell wie möglich aus dem Keller kam. Am nächsten Morgen beschloss ich, mich während meiner Meditation darum zu kümmern. Ich ging auf eine Meditationsreise und fand meinen Bruder in einem „Rattenloch“ – es gibt eine Geschichte zu einem wohlbekannten Platz. Er war auf der falschen Seite gefangen und versuchte heraus zu kommen, aber anstatt dessen grub er sich tiefer ein. Ich konnte ihn erreichen und sagte, „Okay, folge mir!“ Ich brachte ihn hoch in die mittlere Welt und da bemerkte ich, dass das nicht länger er war und ich in meinen erhobenen Armen einen Körper aus Licht hielt. Und so schubste ich ihn in die obere Welt hinauf und sagte ihm, „Geh jetzt und finde eine andere Mama.“

Dann tauchte ich aus der Meditation auf. Ich merkte, dass ich geweint hatte, obwohl es mir nicht aufgefallen war, als es passiert war. Mein Bruder war in mancher Hinsicht keine besonders nette Person. Er war frauenfeindlich, nicht verheiratet, hatte sich keine Freunde gemacht und lebte allein in einem Haus, das unsere Eltern gekauft hatten als sie geheiratet hatten. Er war eine sehr schwierige Persönlichkeit und für mich war es eine wirkliche Erleichterung fähig zu sein, ihn an einen besseren Ort zu schicken. Und ich glaube nicht, dass ich dazu fähig gewesen wäre wenn ich nicht mit der Craft angefangen hätte und dann zu anderen spirituellen Dingen weiter gegangen wäre.“

Rückblickend sieht Dayonis ihre Erfahrungen und Zeit im Bricket Wood als Katalysator. Obwohl sie als orthodoxe Jüdin aufgewachsen war, sagte sie dass „das mir nie wirklich sinnvoll vorgekommen ist…“.

Sie fühlte sich mehr angezogen vom alten Ägypten, beispielsweise. Einer ihrer Lieblingsautoren zu dieser Zeit war Joan Grant, die über ihre „vergangenen Leben“ schrieb. Ja! Ich musste zustimmen, Bücher wie „The Winged Pharaoh“ aber auch auch so facettenreiche wie „Scarlet Feather“. Sie ist immer noch eine begeisterte Leserin.

Ende Teil IV