Archiv für die Kategorie ‘All-Sinn’

Die Geschichte der AllRaunenFrau, geschrieben von Veleda Alantia

Samstag, 21. Oktober 2017

Diese Geschichte flüsterte mir brausend ein Sturmwind zu..Fallenden Blättern gleich versuchte ich die Bilder zu erhaschen und Worte daraus zu weben und ihnen Leben zu geben…

Lange waren sie hergefahren. An diesen besonderen Ort. Majestätisch ragten die Klippen hervor und durchpflügten die Wälder ringsherum. Einige Menschen waren bereits dort und gingen spazieren. Andere hatten wildere Musik gehört und waren abseits der Wege gegangen.

Die junge Frau sah lächelnd zu ihrem Freund. “Wir trennen uns hier und treffen uns in einer dreiviertel Stunde wieder.” Ein Kuss und beide begaben sich auf ihren ureigenen Pfad.

Eine kurze Zeit allein..was könnte dabei schon passieren?
Schatten und Licht jagten sich über ihrem Kopf.
Von irgendwo aus dem Wald waren die Töne einer Holzflöte zu hören.

Wie an einem Faden der Ariadne gleich, folgte die junge Frau diesen Tönen. Weg vom normalen Weg in das Zwielicht- Zwischenreich des Waldes um sie herum.

Die Steinchen unter ihren Sohlen knirschten, als sie nun vor dem Flötenspieler stand. Ganz ruhig sass er auf der Kante einer der Felsen. Die Geräusche unten drangen gedämpft zu ihr rauf. Das betörende Spiel, eine Magie der besonderen Art, verklang. Die letzten Töne nahm der Wind mit, der um die Felsen strich.

Die Flöte aus dem Mund genommen sah er die junge Frau an. “Sei gegrüsst Kind von Wasser und Erde. Deine Suche in die Tiefe deines Wissens beginnt hier.
Sag ..weisst du zu raunen? Zu ritzen?”

Ohne ein Wort nickte sie und neigte kurz ihren Kopf vor der Gestalt. Hier an dem Ort war alles möglich.

“Gehe nur weiter. Und du wirst finden was dich sucht.” sagte der Mann..Sein Hund kam kurz und wedelte mit der Rute. Die junge Frau hätte Angst verspüren sollen, der Hund war gross und zottelig, wild in seinem Aussehen. Doch standen in seinen Augen, die die Farbe von Salbei hatten, andere Worte.
So streichelte sie ihn und eine Melodie begleitete sie auf ihrem Weg.

Sie ging tiefer hinein. An einem Felsen spürte und wurde sie zur Urkraft der Erde.

An einem See wurde sie zum Fluss, See, Quell und Teich.

Sie wurde zum Gedanken der Götter.

Zum Pferd, das durch die Weiten der Welten reitet.

Zum Raben und Hirsch am Weltenbaum.

Zur Birke, der Nährenden.

Zum Bewahrer des göttlichen Familienerbes.

Zur Notwendenden Kraft.

Zum Blitz und Krieger der Seele.

All dies wurde sie. Verwandlung auf Verwandlung folgte. Bis sie die Runen ganz geworden war.

An einer Birke ruhte sie sich aus. Spürte die Kraft der Erdenmutter unter sich. Sie hatte ihre Angst, ungenügend zu sein, umarmt und war dafür belohnt worden.

Ein unaussprechliches Geheimnis und Band verband sie nun mit den Felsen im Wald. Sie war Teil des Waldes. Eine Frau der Runen.
Die AllRunenFrau.

Das Wasser glitzerte auf dem See als sie ihren Gefährten fand.

Auch er war verwandelt worden. Durch Erde, Feuer, Wasser und Erde der Drachenlinien war er gegangen.

Mit wissendem Lächeln verliessen sie in Regen und Matsch, nachdem sie ihre Opfergaben dargebracht hatten, am Felsen der grossen Mutter, den heiligen Ort der Vorfahren.

 

Autorin: Veleda Alantia

Bilder: Veleda Alantia

NATuQuTAN – Teil IX, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 14. Oktober 2017

Parapsychologie und Paranormales

Paranormale Phänomene, die auch heute noch unter dem anderen Begriff para­psychologische Phänomene beschrieben werden, sind heute ein fester Bestandteil des allgemeinen Weltbildes – und dies nicht nur durch reißerisch aufgemachte Pro­duktionen der Film- und Videoindustrie.

Mittlerweile haben statistische und phänomenologische Untersuchungen an ver­schiedenen Universitäten auf der ganzen Welt stattgefunden. Ihre Ergebnisse sind ebenso faszinierend wie desillusionierend; denn dass paranormale Phänomene auf­treten, wird nicht mehr abgestritten. Jedoch das Maß, in dem diese Ereignisse statt­finden, ist verschwindend gering, ebenso wie die offensichtliche Trainierbarkeit be­stimmter Fähigkeiten.

Das Fazit aller Recherchen erscheint recht eindeutig: Entweder ein Mensch hat be­stimmte paranormale Fähigkeiten oder eben nicht, sie zu erlernen ist nur in Einzel­fällen eindeutig nachzuweisen. Auch die Stärke des Phänomens erscheint ebenso begrenzt wie launenhaft, und scheint von verschiedensten Faktoren abhängig zu sein – vor allem aber der psychischen Gestimmtheit – was den untersuchten Menschen aber auch die untersuchenden Personen betrifft.

 

Präkognition (Vorauswissen) und Hellsehen (Vorausschau)

Die akademische Unterscheidung teilt zwischen dem Hellsehen, der Vorausschau von Ereignissen und der Präkognition, dem Vorauswissen in bestimmten Situatio­nen. Es handelt sich dabei um die Erfahrbarkeit von Informationen über Gescheh­nisse oder Sachverhalte, die zeitlich noch in der Zukunft liegen. Es liegen Studien vor, die belegen, dass sowohl die präkognitiv/hellseherisch erlangten Kurzzeit- als auch Langzeitinformationen in einem relativ engen Rahmen mit tatsächlichen, zeitlich später stattfindenden Ereignissen übereinstimmten.

Leider funktioniert das System so gut wie gar nicht bei Lotterien oder Lottozahlen, aber es werden Katastrophen und Unfälle oder das Sterbedatum eines Menschen oft richtig vorausgesehen. Es scheint eine Tendenz zu geben, dass emotional negativ be­setzte Gefühle wie Angst, Trauer und Schmerz beim Hellsehen und der Prä­kognition besser zum Tragen kommen und Gegenstand eines Erfahrungsphänomens sind.

 

Empathie („Gefühlslesen“) und Telepathie („Gedankenlesen“)

Auch diese paranormalen Fähigkeiten, die psychische Gestimmtheit eines anderen Menschen oder gedankliche Informationsinhalte einer anderen Person – trotz räum­licher Trennung und ohne Sichtkontakt – zu erfassen, hat eine eindeutige Bestäti­gung erfahren. Hier scheint jedoch eine funktionale Tendenz zu bestehen, die nicht paradoxer erscheinen kann: Entweder kennen sich die Personen sehr gut und haben eine enge emotionale Verbindung oder die Menschen haben sich zuvor noch nie ge­sehen – gerade in Bezug auf ein Experiment in dieser Richtung. Auch was die Informationsinhalte angeht gibt es besondere Tendenzen, denn oft wird nicht der tatsächliche gedankliche Informationsinhalt erfahren, sondern Assoziationen dieses Gedankens. Beispielsweise ist die zu erfahrende Information das Bild einer brennenden Kerze, so assoziiert bei stattfindender Telepathie der (christliche) Per­zipient oftmals einen Weihnachtsbaum bzw. alles, was mit Weihnachten zu tun hat oder einfach nur Feuer in irgend einer Form.

Psychokinese (Psychische Beeinflussung von Gegenständen)

Diese, in früheren Zeiten auch als Telekinese bezeichnete Fähigkeit, ist wohl in der Szene der etablierten Naturwissenschaften die umstrittenste. Nichtsdestotrotz wurde das Vorhandensein dieses Phänomens durch harte statistische Fakten belegt – aller­dings ging es bei den dafür durchgeführten Versuchen nur um die Beeinflussung der statistischen Zufallswahrscheinlichkeit von bestimmten Experimentalsystemen.

Die in den 70´ger Jahren auftretenden „Löffelbieger“ á la Uri Geller sind mittler­weile zum großen Teil als Trickster entlarvt worden, jedoch: Die in England und der Schweiz durchgeführten Untersuchungen zur Makro-Psychokinese haben ein­drucksvoll gezeigt, dass es tatsächlich vereinzelt Menschen gibt, die Materie be­rührungsfrei mittels ihrer Psyche auf unterschiedliche Art beeinflussen können. Als Tendenz zeigte sich bei diesen Experimenten, dass es scheinbar eine Abstufung der beeinflussenden Fähigkeit gibt. Metallische Gegenstände und Materialien mit be­stimmter, kristalliner Struktur (z.B. Piezokristalle) lassen sich danach offenbar relativ leicht beeinflussen, Kunststoffe weit weniger und Flüssigkeiten, Gase sowie Glas in keinem Fall. Auch hier spielt die psychische Gestimmtheit für das Auftreten eine große Rolle und hier gibt es eine Tendenz, die darauf hindeutet, dass nicht die Vor­stellung des Vorgangs der Beeinflussung auslösendes Moment ist sondern vielmehr die Vorstellung der bereits stattgefundenen Beeinflussung.

Erklärungsnotstand und Erklärungsmodelle

Das Problem bei aller Statistik und der positiven Beurteilung all dieser Phänomene, egal ob Telepathie oder Psychokinese, ist die wissenschaftliche Erklärung des Weges, auf welchem die beobachtbaren Ereignisse ausgelöst werden. Hier helfen weder esoterische Pseudo-Ansätze wie „feinstoffliche“ und „grobstoffliche“ Schwingungen oder ähnlicher Unfug, noch haltlose Vermutungen über eine un­bekannte „PSI-Energie“. In letzter Konsequenz handelt es sich bei allen Phänomenen um die Übertragung von Informationen und die Beeinflussung von (Zustands)-Wahrscheinlichkeiten und genau dort sollten auch die Ansätze für Erklärungen ge­sucht werden.

Ende Teil IX

Samhain – Märchen, geschrieben von Veleda Alantia

Samstag, 30. September 2017

Diese Geschichte wurde mir auf einem stillen Friedhof anvertraut. Er liegt mitten im Herzen einer lebendigen Stadt. Die Naturwesen wachen über jenen Ort der schon seid 189 Jahren existierte. Freud und Leid hatte er gesehen. Geheimnisse und Offenbarungen lagen unter dem Stein der teils kunstvollen Grabmäler. 

Der Herbst hatte das Land in seine Umarmung gezogen. Blätter fielen und bildeten eine Decke auf so manches Grab. Was die geschäftigen Menschen nicht mehr wahrnehmen konnten war, daß die Toten nicht immer tot blieben. Gerade in den Zeiten zwischen den Zeiten, wo Leben und Tod sich die Hände zum Tanzen reichten, wenn die Nebel manch Sehenden alte Magie neu offenbarten, dann kamen sie als Geister zurück. Viele bedauerten nicht mehr am Leben zu sein, wollten sich nicht fügen.

Frau Tod ging umher und bot jedem ihre Gaben an. Vergessen und Wiedergeburt..aber auch Treffen mit ihren Familien schenkte sie her. So wie sie Königin des Todes war,  so war sie zugleich auch Herrin des Lebens.

An einem Mausoleum angelangt sah die Göttin eine junge Tote. Sie weinte bitterlich, knickste vor der Göttin. “Warum weinst du Kind?” fragte die Todesfrau voller Mitgefühl. “Ich vermisse meinen Liebsten so. Oh Herrin..könnte ich ihn doch nur einmal im Fleische sehen.” Das Herz der Göttin war nicht aus Stein und so schenkte sie ihr die Stunden von Samhain als Lebende.

Ihre Seele, nun in Fleisch und Spitze gekleidet, fand das Haus ihres einstigen Geliebten. Mit flatterndem Herzen klopfte sie an die Tür und eine schöne Frau öffnete ihr.

“Ich suche den Herrn des Hauses…Ich..war..bin seine Verlobte.” Die Frau runzelte die Stirn. ”Das kann nicht sein. Ich bin seine angetraute Frau. Sie müssen sich irren.”

Das Herz der jungen Toten brach entzwei. Sie stiess einen Fluch aus. Da sie früher eine Hexe gewesen war bekam ihr Fluch mit dem Wort der Macht, in Zorn ausgesprochen, erst recht Kraft und  Gewicht.

Danach stürzte sie sich in einen Fluss wodurch sie zweifachen Frevel begang.

Die Göttin aber liess das nicht gelten. Den Fluch wandte sie in Segen um. Denn der Mann hatte seine verstorbene Verlobte nie vergessen und hielt regelmässig am Grab Zwiesprache.

Der Toten jedoch..nun in den Mantel des Hasses gekleidet, erwartete ein andres Schicksal.

“Vergangen hast du dich an meinen Geschenken. Sowohl das geheime Wort als auch der Fluch war nicht dein Recht. Mein Urteil lautet…du wirst erst dann wieder Ruhe finden wenn du diese Familie, die deine hätte sein können, beschützt. Als Schutzgeist wirst du wachen bis deine Schuld abgegolten ist. Deine Kraft nehme ich dir nicht, denn ich stehe zu meinen Geschenken. Beobachte das Leben. Und sieh was geschieht.”

Die Jahre vergingen. Das Leben ging seinen Lauf im Lebenskreis. Die Tote war eine gute Schützerin und die Familie lauschte auf ihre lautlosen Ratschläge und Weisungen. Auch wurde das Grab gehegt und oft Zwiesprache mit ihr gehalten. So waren Leben und Tod statt durch einen Fluch, in tiefster Magie verbunden.

Autorin: Veleda Alantia
Bilder: Veleda Alantia

NATuQuTAN – Teil VIII, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 23. September 2017

Überlappungen

Wir finden also in jeder einzelnen Zelle, die ein Organismus besitzt, ein hochkomplexes informatorisches Übertragungssystem, welches auf Quantenverschränkung, Teleportation von Eelektronen, Übertragung von Energie und Information mittels Fotonen und sich daraus ergebenden enzymatischen Reaktionen und molekularer Informationsübertragung besteht.

Alles in Allem, eigentlich nur eine faszinierende Beobachtung, wie das Zellgleichgewicht, die Morphogenese, der gesamte Organismus bis hin zum menschlichen Gehirn, durch mikroskopische und psysikalische Steuermechanismen beeinflusst und geregelt wird. Oder ist es vielleicht etwas mehr als das ?!

Denn trotz aller Erklärungen ergibt sich ein Gap, eine Leerstelle in jenen Beschreibungen – nämlich woher kommt die grundlegende Information, z.B. für den Foto-Repair, für die Morphogenese oder jene Aktivierung / Deaktivierung der Enzyme, damit Leben überhaupt stattfinden kann?

Es muss daher eine inmaterielle, nicht-energetische Informationsstruktur geben, auf welche mittels den Fotonen und der Quantenverschränkung zugegriffen werden kann; eine Form von nicht raum-zeitlicher „Blaupause“ mit informatorischem Gehalt, auf welche jene materiell-energetischen Systeme wie die RES – unter Einhaltung der gegebenen physikalischen Naturgesetze der Raum-Zeit – Zugiff erlangen.

Biologische Grundlagen

Das Zellgleichgewicht
Für den individuellen Organismus eines Menschen wird eine bestimmte Anzahl von Körperzellen benötigt, die ebenso individuell durch die Gene festgelegt ist. Zur Auf­rechterhaltung dieser Zellzahl muss es einen Kontrollmechanismus geben, welcher den Soll-Zustand mit dem Ist-Zustand vergleichen kann und die Zellteilung bzw. die Apoptose steuert.

Ein solcher Kontrollmechanismus kann kein rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System sein, da ein Individuum eine bestimmte räumliche Ausdehnung besitzt und somit das Problem der Signalübermittlung durch Blut, Sinnes- oder Nervenzellen besteht. Mit anderen Worten, es geht um die Frage, wie weiß eine Zelle, wann sie sich teilen soll oder wann sie sterben muß.

Die Apoptose

Ein Vorgang, welcher rein theoretisch schon seit langem postuliert, aber erst in neuerer Zeit bei Zellen beobachtet wurde, ist die sogenannte Apoptose. Mit diesem Begriff wird der physiologische Tod einer Zelle, also eine Art Selbstzerstörungs­programm beschrieben, mit welchem sich die Zelle umbringt. Was genau dieses Programm auslöst, kann wiederum kein rein hormonell, enzymatisch oder neurolo­gisch konzipiertes System aus o.g. Gründen sein.

Wundheilung

Was passiert beim Prozess der Wundheilung? Auch dies ist eine Geschichte, bei der Theorie und beobachtete Tatsachen auf ein System hindeuten, welches ebenfalls nicht auf einem rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System aufbauen kann. Wäre das so, würden die Wundränder von beiden Seiten her zu­sammenwachsen. Das tun sie aber nicht, sondern sie wachsen auch von unten nach oben hin zusammen. Was bedeutet, dass die Zellen im oberen Bereich einer Wunde „wissen“ müssen, das sie sich erst dann zu teilen haben, wenn die Zellen des unteren Wundrand bei ihnen angekommen sind.

Cancerogene Stoffe

Es gibt bekanntermaßen chemische Substanzen, die Krebs auslösen können, d.h. theoretisch auf chemischen oder physikalischen Weg die Physiologie dahingehend beeinträchtigen, dass sich die Zelle unkontrolliert teilt. Auch hier kann aus be­kannten Gründen kein rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System greifen. Weiterhin wurde festgestellt, dass alle Chemikalien mit hohem cancerogenen Potential im grünen Bereich des Spektrums eine Photoabsorption auf­weisen.

Gedächtnisstrukturen

Das Gehirn besitzt neben der normalen Aktivität im Wach- oder Schlafzustand, also der Aufnahme und Weiterleitung von Reizen, auch eine sogenannte statistische Spontanaktivität. Dies bedeutet, dass auch ohne ankommenden Reiz Nervenzellen elektische Signale miteinander austauschen, die jedoch nur eine Art weisses Rauschen erzeugen und von uns nicht bewußt wahrgenommen werden.

Diese Spontanaktivität wird durch durch die Biofotonen gesteuert bzw. ausgelöst. Weiterhin kann man nachweisen, dass die Signalübertragung im Gehirn eigentlich mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert, weil ein Reiz wesentlich früher am Zielort eintrifft, wie dies durch die elektrische Leitung möglich wäre (nur Schallgeschwindigkeit): Durch die bio-fotonische Signalkette; die elektrische Leitung dient demnach wahrscheinlich nur der Verifizierung. Biofotonen können natürlich auch eine Nervenzelle zur Reizübermittlung anregen und umgekehrt führt eine Erregung einer Nervenzalle zur vermehrten Freisetzung von Biofotonen.

Ende Teil VIII

Gespräch mit der Göttin (I) und (II), geschrieben von Veleda Alantia

Samstag, 16. September 2017

Gespräch mit der Göttin (I)

Endlich kam sie nach Hause. Ihr Leben ein Trubel von Sehnen, Suchen und Finden. Dort hatte sie einen Raum um zu sein, bei sich daheim.

Ein Raum, der nur ihr gehörte und dem was sie rufen würde. Manchmal fühlte sie sich berührt ..mitten im Alltag.  Dann kamen die Zweifel.
Und die Vorwürfe und Misstrauen sich selbst gegenüber.

Erst nahm sie ein Bad. Eine Vorbereitung sei ein Muss. Von der Reinigung der Seele spürte sie nicht viel, da sie doch gedanklich wieder bei der Arbeit war. Immer woanders. Immer besser sein oder werden. Schnell schnell.

Nach dem Bad und einer kleinen Ruhephase ging sie zu ihrem Regal. Dort stand eine kleine Figur der Tara. Es war ein Geschenk von einer spirituellen Freundin.

Die junge Frau entzündete das Räucherstäbchen. Der Duft war herb und ganz anders als sie erwartet hatte. Nichts Heiliges oder so.  Es stank sogar etwas. Und der Duft sollte eine Göttin rufen?

Der ging gar nicht. Allerdings stand es so in dem schlauen Buch einer SternenFalkin.

Wütend, daß es so formell sein musste verwarf sie das. Wenn es Göttinnen gab konnte man sie dann nicht treffen wie andere Menschen auch?

Die Tage vergingen im Ticken der Uhr und sie ging einkaufen. Ausnahmsweise war ein Bauernmarkt in der Stadt. An einem Stand verkaufte eine Frau, unbestimmten Alters und mit silbrigem Haar, bemalte Steine, trockene Kräuter und Kurioses.

“Und das soll magisch sein?” fragte die junge Frau und strich über einen Stein mit Sonnensymbol. “Magisch wird es wenn du dich nicht auf etwas Fernes konzentrierst sondern auf etwas Nahes. Dich selbst, deine Fähigkeiten. Dein brennendes Herz . Wenn du das kannst ist dein Leben Magie.”

Die Alte liess sie eine Karte ziehen. Es zeigte eine Art Baum oder Figur mit ausgebreiteten Armen. “Das ist Algiz. Der Moment um Magie zu leben ist jetzt. Und nur jetzt.”

Gespräch mit der Göttin (II)

Nach dem seltsamen Tag auf dem Bauernmarkt ging sie mit gemischten Gefühlen in ihren Lieblingspub. War das die Göttin gewesen? Eine alte Frau, doch so normal? Sie hatte gehofft es wäre erhabener..magischer! Doch weder glitzernder Feenstaub, noch ein ekeliges Gebräu, das im Kessel siedete. Was also war das was die alte Frau von ihr wollte?

Im Bad sah sie sich selten im Spiegel an. Weder fand sie sich ansehnlich noch liebenswert. Manche sagten ihr sie habe das gewisse Etwas. Nur was soll das sein?

Was war genau Magie? Waren das die Worte der Frau? ‘Magie ist immer im Moment, im Jetzt’. Dazu diese ..’Rune’. Wie ein Baum…oder der Abdruck von Raben im Schnee. Sie hörte oft die Raben wenn sie raus ging. Als riefen sie sie. Erinnerten sie…

Sie schminkte sich die Augen schwarz. Im alten Ägypten war dies zum Schutz. Vor der Sonne und dem bösen Blick. Das sagten zumindest Leute, die sie aus Ägypten kannte.

Sie erinnerte sich an das Zeichen. Algiz. Geschützt und im Moment sein..Eine andere Bedeutung war die der Verbindung zum Göttlichen.

Sie fand eine CD ‘schamanische Seelenreise’ und liess sie laufen während sie sich anzog.

Als sie wieder zum Spiegel ging, war im Spiegel ein Tor zu sehen. Es schien hinab zu führen. Ihr Verstand rebellierte, doch wusste ihr Herz, daß sie folgen musste. Sie kletterte hinab. In einem höhlenartigen Raum standen Steine aufrecht. Alle mit diesen Runen verziert. Ein Mann trat hinter einem Stein hervor. Schelmisch wissende grüne Augen funkelten sie an und er trug bei sich den Geruch des Feuers. ”Dein Mut ist wunderbar. Du kannst nicht mehr abschätzen was geschieht.”

“Wer bist du?” fragte sie. “Loki. Der Trickster. Der Fuchs der Götter. ”Sein Lächeln erinnerte sie an Ban. “ Ist klar..wo bin ich hier?” “Du bist wie Alice durch den Spiegel gegangen und hier ist nun dein Ort der Kraft. Doch erwarte keine Glitzermagie und Egogepusche.“ Verdutzt wie frech dieser Loki war…

Er nahm ihre Hand küsste diese. Sein Kuss brannte und sie stand vor dem Spiegel wieder.

“Was eine CD…” hauchte sie verwirrt.

Geschrieben von Veleda Alantia

Bilder: Wikimedia Commons, Loki by Erechel