Archiv für die Kategorie ‘Events’

Lange Nacht der Religionen: Pagane Wege und Gemeinschaften – Teil II, geschrieben von Curtis Nike

Samstag, 08. Oktober 2016

Curtis Nike hat uns zu ihrem Einblick auch noch ein paar Bilder spendiert

 

Peti Songcatcher and Friends - Duke Meyer von den Singvögeln und Paula Noske

Peti Songcatcher and Friends – Duke Meyer von den Singvögeln und Paula Noske

Es ist Vollmond. Ich höre im Halbschlaf die Trommeln. Es ist die Nacht zum 17. September, die Nacht vor der langen Nacht der Religionen. Und doch höre ich bereits die Klänge der Hexen und Heiden, das rhythmische Vibrieren der Trommelfelle, Gitarren und Gesang. Langsam gleite ich hinüber in mein Traumwelten während nebenan Peti, Duke und Paula proben. Sie bereiten sich auf die 5. Nacht der Religionen in Berlin vor. Ich persönlich habe meine Vorbereitungen glücklicherweise bereits abgeschlossen. In diesem Jahr beherberge ich Gäste und deren Betten sind schon einen Tag zuvor gemacht gewesen.

Nach dem Frühstück (bestehend aus sehr viel Kaffee und ein Stück Apfelkuchen von Paulas Mutter) am Morgen des 17. September packe ich meine Tasche zusammen. Der Fotoapparat muss schließlich mit. Leider soll ich im Laufe des Tages feststellen, dass meine alte Kamera immer schlechter wird und ich dringend eine neue brauche. Nur die Hälfte meiner Fotos ist wirklich etwas geworden.
Meine musikalischen Freunde sind schon längst unterwegs und ich höre draußen die Glocken der Kirchen läuten. Der ‚Tag der Religionen‘ ist eröffnet. Denn es geht bereits vor 14.00 Uhr in ganz Berlin los.

Berlin sprüht vor Magie! Auch der OTO sowie das Projekt 'Magic Berlin' sind präsent.

Berlin sprüht vor Magie!
Auch der OTO sowie das Projekt ‚Magic Berlin‚ sind präsent.

Im letzten Jahr habe ich eine Veranstaltung des Eldarings besucht. In diesem Jahr habe ich beschlossen bei den Paganen Wegen und Gemeinschaften vorbei zu schauen. Hier würde sich das magische Leben Berlins versammeln und an unterschiedlichen Ständen, bei Ritualen und Vorträgen vorstellen. Zudem sollte mir auch bald klar werden, dass die Berliner ‚Nacht der Religionen‘ inzwischen eine Strahlkraft hat, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus geht. Denn ich traf alte Freunde und Bekannte, die ich zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Aus ganz Deutschland – und darüber hinaus – reisten Menschen mit heidnischer Orientierung an, um sich zu präsentieren.

Das Programm der Veranstaltung spiegelt zum einen das bunte, magische Berlin wieder. Zum anderen stellen sich heidnische Gruppen, die ihre Hauptpräsenz in anderen Bundesländern haben, vor. So präsentierte sich aus dem Bereich der Ordensmagie beispielsweise der Berliner Zweig des OTO mit einem kleinen Informationsangebot, während zu den Veranstaltungen der Reclaiming-Gemeinschaft  Reclaimer nicht nur aus Berlin, sondern aus ganz Deutschland angereist gekommen sind. Auch aus unserer kleinen Gruppe der Zaunköniginnen waren einige zum Informationsaustausch gekommen.

Deutschlandweit reisten Reclaimer zur 'Nacht der Religionen'.

Deutschlandweit reisten Reclaimer zur ‚Nacht der Religionen‘.

Da das Areal, auf dem sich die Veranstaltung ausdehnte, viel Platz bot gab es zahlreiche Möglichkeiten mit den Anwesenden in Gespräche zu kommen. Und so war es gar nicht möglich alle Veranstaltungen wahr zu nehmen, da es so viele Angebote gab, dass in zwei unterschiedlichen Seminarräumen zeitgleich gewirkt wurde. Zugleich fanden im Freien diverse Ritualangebote statt.

Leider hatte ich im Vorfeld nicht gewusst, dass die ganze Veranstaltung gefilmt wurde. Auf der Website zur ‚Langen Nacht der Religionen‘ habe ich bedauerlicherweise keine Hinweise auf Filmteams gefunden. Zwar begrüße ich die Idee auf Anfrage Interviews mit den Anwesenden zu führen, aber mir persönlich gefiel es nicht, dass zum Teil auch während der Rituale Filmaufnahmen gemacht wurden. Dies hielt mich persönlich mit davon ab an den rituellen Veranstaltungen Teil zu nehmen. Statt dessen zog ich mich in den ‚Raum der Stille‘ zurück. Dieser Meditationsraum war hingegen ganz und gar nach meinem Geschmack. Hier war ein kleiner Altar errichtet und es gab die Möglichkeit bequem zu sitzen oder zu liegen und einfach einmal auszuspannen.

Lesens- und Hörenswertes.

Lesens- und Hörenswertes.

Kulinarisch gab es eine vorbildliche Versorgung mit Kaffee und Kuchen, die auf Spendenbasis zu bekommen waren. Zudem gab es einen Hexenkessel mit Suppe.

Im Großen und Ganzen ist auch in diesem Jahr zu sagen, dass ein einziger Tag viel zu kurz ist, um in die mannigfache Welt der Spiritualität und Religion einzutauchen, gerade für mich als ’nicht-religiöse‘ Religionswissenschaftlerin! Wieder einmal muss ich eine ‚Woche der Religionen‘ anregen.

Und als wir Zaunköniginnen am Abend ‚gen Heimat aufbrechen, begleitet von den wundervollen magischen Klängen von ‚Peti Songcatcher and Friends‚, die live spielten, da bin ich rechtschaffen erschöpft von all den anregenden, inspirierenden und wundervollen Gesprächen, die ich führen durfte.

Ich habe keine Religion. Ich habe eine Weltanschauung. Ich glaube nicht. Ich mache Erfahrungen.

Ich habe keine Religion. Ich habe eine Weltanschauung. Ich glaube nicht. Ich mache Erfahrungen.

Übrigens: Im nächsten Jahr findet ‚die lange Nacht der Religionen‘ am 25. Mai statt.

Bleibt neugierig!

Lange Nacht der Religionen: Pagane Wege und Gemeinschaften – Teil I geschrieben von Syba Sukkub

Samstag, 24. September 2016

Pagane Wege und Gemeinschaften

 

Ein Blick von Syba Sukkub auf die lange Nacht der Religionen

Erstmal: das Folgende ist meine absolut subjektive, unauthorisierte, unvollständige und unmaßgebliche Schilderung der Veranstaltung.

Samstag. Eröffnungsritual, Sinmara begrüßt alle herzlich, aber ich brauche wohl noch etwas Zeit um anzukommen. Das Heidenvolk ist bunt, gemischt was Alter und Geschlecht angeht und viele haben sich für diesen Anlass in besondere Gewandung geworfen, von Mittelalter bis Fantasy, Runen und Pentagramme überall.

Man kommt schnell ins Gespräch. Ein paar junge Frauen schleppen mich mit in den Vortrag von Dr. Donate Pahnke McIntosh zur „Göttin-Spiritualität“. Eigentlich hab ich damit wenig am Hut und die Vulva-Atmung fällt mir nach wie vor schwer. Aber Dr. Donate ist wunderbar, spricht sehr schön, klar, klug, ruhig, mit schönen Gesten und mir gehen ein paar Lampenläden auf, warum wir die Göttinnen brauchen.

Danach will ich mir das Sexsymbol der Asatru-Szene anschauen: Voenix. Wahrscheinlich liegt´s aber an meinem hohen Alter und dem Hexenschuss, dass ich seinen Auftritt überstehe, ohne ihn anzuspringen. Seine Arbeit mit Ahnengeistern bringt er in Zusammenhang mit Familienaufstellungen. Als er Kindesmissbrauch und Vergebung in einem Satz erwähnt, verlassen ein paar Leute den Raum. Auch ich bin kein Hellinger-Fan. Aber ich sehe, dass er scheinbar einiges richtigmacht, das Bedürfnis nach Trance, Ritual, Gemeinschaft und dem folkloristischen Dekor ist groß. Die Trommel allein macht auf jeden Fall eine Menge her.

Später nehme ich teil an einem Reclaiming-Ritual, das viele gute Zutaten enthält: Musik, Tanz und Gesang, kurze Texte, Mysterientheater. Respekt, es ist nicht so leicht, einen so großen Kreis von überwiegend Fremden wirklich zusammenzubringen. Aber die amtierenden Hexen sind erfahren und das ganze Team spielt wunderbar zusammen. (Dr. Donate zeigt ihre praktische Seite und initiiert den Spiraltanz.)

Wenig später lassen die Ibuprofen mich im Stich und ich mach mich schnell auf den Heimweg. Auf jeden Fall bin ich beeindruckt von der Organisation. Eine dicke Party für 200 Leute umsonst und draußen, mit Essen, Trinken, offenem Feuer, Toiletten, Vorträgen, Ruheraum und allem Drum und Dran auf die Beine zu stellen ist sensationell! Eine Heidenarbeit! Großer Respekt!

Am Sonntag findet das Treffen an einem anderen Standort statt, viel weiter draußen, aber die Location ist S-Bahn-nah und sehr schön. Die Runde ist kleiner geworden, der Innenhof ist sonnig, die Stimmung entspannt. Die Hüpfburg wird gelegentlich frequentiert, es gibt Kuchen, Getränke und Grill.
Voenix in prachtvoller Ritualgewandung (wer zum Geier näht ihm die Klamotten?) und mit Geweih-Kopfschmuck eröffnet auf bewährte Weise, indem er Teilnehmern besondere Aufmerksamkeit und Behandlung anbietet und zum Abschluss jeden im Kreis trommelnd würdigt.
Der Duke liest aus seinem Buch „Das Lied der Eibe“, was Spaß macht, weil er klasse lesen kann. Er hat eine tolle Stimme und viel Ausdruck. Seine Texte sind poetisch, sprachgewandt und witzig. Das Hörbuch wird sehnsüchtig erwartet.
Danach spricht Morgana Sythove über Wicca. Sie betont die politische Dimension des Heidentums und eine wesentliche Gemeinsamkeit der verschiedenen Richtungen: die Verehrung der Erde bzw. der Natur, des Lebens.

Wozu überhaupt so ein Heidentag? Brauch ich das? Spiritualität hat viel mit Zugehörigkeit zu tun, auf jeder Seite der Hecke. Brauchen wir Gemeinschaft? Na sicher. Und zum Glück gibt es ein paar Leute, die sich dafür enorm engagieren, Anlaufpunkte zu bieten, Grüppchen zu vernetzen und Angebote zugänglich zu machen. Ehrenamtlich und unentgeltlich. Mit sehr viel Herzblut.
Im Publikum werden die Unterschiede betont, wer z.B. ein Pentagramm trägt, möchte keinesfalls in denselben Topf wie die anderen Pentagramm-Träger geworfen werden. Das ist okay, es leben die Unterschiede, die Vielfalt, die bei dieser Veranstaltung ja tatsächlich gegeben war.
Aber vielleicht gibt es doch einige gemeinsame Interessen, Ziele, ein paar Sachen, die wichtig sind und wo man gemeinsam wohl mehr Erfolg hat. Also falls das Heidentum kein Escapismus ist, sondern eben auch einen politischen Aspekt hat.
Meine Augen brennen, irgendwie habe ich viel Rauch vom Lagerfeuer abbekommen. Insgesamt nehme ich aber auch eine ganze Menge mit. Da ist ein ganzer Stapel Infozettel und ich fange an, mich durch eine Vielzahl an links zu klicken. Und mein Mann sagt: „HmMm. Du riechst ja gut. Wie eine Salami.“

Ende Teil I

 

Zauber und Sprüche, geschrieben von Damh, the Bard, übersetzt von Anufa

Samstag, 17. September 2016

Letztes Wochenende war das Anderida Gorsedd Camp. Ich und Cerri haben mit diesen Camps schon 2003 begonnen und unser Anliegen war es, einen Raum zu schaffen, der sich auf Magie und Gemeinschaft konzentrierte. Es gab viele Camps die unterschiedlichste Workshops und Rituale anboten, aber mit Anderida Camps suchten wir uns ein Thema aus und zielten an diesem Wochenende alles darauf ab. Das gipfelt in der Samstagnacht in einem großen Gruppenritual, das auf dem Thema aufgebaut ist, das wir uns ausgesucht haben.
Das Thema des letztwöchigen Camps war „anglosächsische Zauber und Sprüche“ und die Inspiration für das ganze Camp war der anglosächsische Neun-Kräuter-Zauber. Wir hatten einen Gastreferenten, den Experten für Angelsachsen, Steve Pollington. Er sprach ungefähr eine Stunde über die Tradition der Kräuterüberlieferungen im angelsächsischen England, bevor er den gesamten Neun-Kräuter-Zauber auf Angelsächsisch vorlas und dann in modernem Englisch. Es ist immer wieder erstaunlich diese alte Sprache gesprochen zu hören. Etwas in mir kennt sie und es ist so, als ob jeder Grashalm zuhören und sagen würde, „Wart einmal, ich kenne diese Worte!“. Diesen Neun-Kräuter-Zauber in seiner originalen Form gesprochen zu hören, das war als solches schon magisch und half sich auf die Aktivitäten des Nachmittags zu konzentrieren.

Aber ich überhole mich grad selbst

Einer der Mitglieder meines Groves, Garry, ist ein Genie wenn es nötig ist, Sachen zu erschaffen. Als wir mit ihm über die Idee hinter dem Camp sprachen, dachten wir alle, dass es großartig wäre für das Samstagnacht-Ritual einen Kessel zu erschaffen. Einer, in den wir Kräuter geben und die dann verbrennen konnten um unsere Wünsche und Segen an die Götter zu senden. Damit ging Garry an die Arbeit und das ist, was am Camp, auf einem Anhänger ankam. Ich hätte so gerne die Gesichter der Leute gesehen, an denen er auf der Straße vorbeigefahren war. Ein zwei Meter hoher und zweieinhalb Meter breiter Kessel. DAS ist ein Kessel!

Anderida cauldron

Während Garry den Kessel machte, arbeitete Cerri hart daran, den Wächter zu schaffen und seine Schachtel in Herzform. Er würde im Meditationsbereich sitzen. Die Leute würden einfach hingehen und ihn besuchen können, mit ihm reden und etwas aufschreiben, das sie dem Kessel der Veränderung übergeben wollten. Das konnte alles sein. Heilung, ein Abschluss, Inspiration, einfach alles. Das Stück Papier kam in die herzförmige Schachtel.

Cerri´s Wächter

 

Alles an seinem Platz – lass die Reise beginnen

Nach dem Mittagessen sammelten sich alle in Gruppen zwischen acht und zehn Leuten. Ich und Cerri hatten schon sieben Pflanzen ausgesucht, mit der die Gruppen arbeiten sollten. Eine für jede Gruppe um sich darauf zu konzentrieren, aber auch Pflanzen, die – egal was die Leute als ihren Wunsch beigesteuert hatten – er würde von einer der Pflanzen unterstützt werden. Ich war selber in der Landschaft von Sussex unterwegs gewesen um eine kleine Menge davon zu sammeln.

Bevor also noch jemand seine Pflanze besprechen konnte, nahmen wir die Gruppen mit auf eine innere Reise zum Ton der Trommel. Sie wurden nur in einen Baumkreis geführt, und es wurde ihnen genügend Zeit geben ihre Pflanze zu finden. Die Zielsetzung der Reise war, den Geist der Pflanze zu jagen, ihm zu folgen, sich ihm zu nähern und mit ihm zu kommunizieren. Wenn ihr „The Way of Wyrd“ von Brian Bates nicht gelesen habt, dann würde ich das absolut empfehlen. Das Jagen der Pflanzen auf diese Art und Weise, wurde von einem Kapitel des Buches inspiriert. Der Grund, warum wir die Leute vorher nicht darüber sprechen lassen wollten ist, dass wir verhindern wollten, dass die Ergebnisse der Reise von voreingenommenen Vorstellungen über die Energie der Pflanzen beeinflusst werden. So unbedarft wie möglich zu reisen, bedeutet, dass die Informationen von den Pflanzengeistern kommt und nicht von wissenschaftlichem Lernen.

Wieder zurück unter dem Zeltdach baten wir jede Gruppe einen kleinen Beutel, der die Pflanzen enthielt, in der Gruppe herumzureichen und als Talking Stick zu benutzen um mit der Gruppe die jeweilige Einzelreise zu teilen und auf die jeweiligen Verbindungen und Ähnlichkeiten zu achten. Als ich so herumging, bemerkte ich amüsierte Gesichter weil die Verbindungen immer deutlicher wurden. Der Energieschub um das Zeltdach war körperlich fühlbar.

Ich werde hier nicht sehr ins Detail gehen, weil sich das nicht richtig anfühlt aber am Ende des Nachmittags hatte jede Gruppe einen siebenzeiligen Spruch verfasst, der im Ritual Verwendung finden würde um im Ritual den Geist der Pflanze anzurufen.

Am Nachmittag begann es zu regnen. Wir waren unter dem Zeltdach und damit war das auch in Ordnung, aber wir hatten es nötig, dass der Regen sich verzog bevor wir den Kessel enthüllen und das Ritual beginnen konnten. Wir versprachen ein Opfer von vier Gläsern Sussex Festmahlmet wenn das Wetter sich ändern würde. Um halb neun abends klarte es auf.

Wir versammelten uns ums zentrale Lagerfeuer. Es wurden Fackeln angezündet und wir machten eine Prozession zum Schrein des Wächters um das Herz abzuholen. Das Herz trug alle Vorhaben und Wünsche der Anwesenden in sich. Der Wächter übergab freiwillig sein Herz und wir gingen weiter zum Kessel.

Ich näherte mich der ersten Gruppe.

„Welche Pflanze bringst du mit in diesen Kreis?“, fragte ich.
Die Gruppe gab ihre Antwort.
„Dann rufe ich die Kraft von … an.“

Die Gruppe rief nun dreimal im Ruf- und Antwortmodus ihren Spruch. Das erste Mal allein, dann beim zweiten und dritten Mal fiel der ganze Kreis ein. Stimmen klangen durch die Nacht. Nachdem die Pflanze gerufen worden war, trat der Pflanzenträger vor und legte sie in den Kessel. Das wurde dann noch sechsmal gemach, bis alle Kräuter drinnen waren. Dann sprach Cerri für das Herz und reichte es an mich weiter. Ich legte es in den Kessel.

Es wurden noch mehr Fackeln entzündet und das Reisig unter dem Kessel wurde von den ersten Flammen geküsst. Zuerst nur klein, sprang der Funke über. Alle Gruppen riefen nun ihren Spruch in einem Wirrwarr an Stimmen. Aber dann geschah etwas Unerwartetes. Am Anfang glühte und rauchte der Oberteil des Kessels aber plötzlich brachen die Flammen durch und der Kessel wurde zu einem hundert Meter hohen Inferno. Es war so heiß, dass nicht nur alle zurücktreten, sondern sogar von der Hitze weggehen mussten. Obwohl aber die Hitze so riesig war, waren die Seiten des Kessels immer noch vollständig. Aber siewaren doch nur Papier! Es waren ein paar Eierkartons im Kessel drinnen gewesen aber nichts, was dem Feuer derartige Energie gegeben hätte um eine derartige Höhe zu erreichen und eine derartigeHitze.

Wir bemerkten auch den genauen Augenblick, als der Inhalt des Herzens verbrannte. Ich fühlte eine schlagartige Erleichterung und damit war ich nicht allein.

Die Flammen erloschen. Unsere Stimmen wurden ebenfalls leiser. Wir standen im Kreis, jetzt unter dem sternenerfüllten, mondhellen Himmer und schworen den Eid des Friedens. Dann wurde das Awen gesungen. Der Zauber war vollendet.

Jetzt habe ich noch eine Sache zu erwähnen

Während wir zurück zum zentralen Lagerfeuer gingen, ging eine aus unserer Gruppe, Billie, zurück zum Feuer des Kessels. Die Flammen waren da noch ungefähr einen Meter hoch und sie konnte dieses Bild machen. Darin ist deutlich zu erkennen, dass der Wächter durch die Flammen geht und ein Herz hält.

Feuerherz

Magie passiert.
Cerri hat aus ihrer Sicht ebenfalls einen Beitrag geschrieben.

Das Römerfest in Mayen, geschrieben von Curtis Nike

Samstag, 30. Juli 2016

Rekonstruierte und begehbare Römerwarte auf dem Katzenberg bei Mayen

Rekonstruierte und begehbare Römerwarte auf dem Katzenberg bei Mayen

Der Sommer hat langsam Einzug gehalten. Die Sonne hat ihren höchsten Stand überschritten und in unseren Regionen ist es Hochsommer. Die Zeit der Ausflüge und des Reisens hat begonnen. Glücklicherweise habe auch ich die eine oder andere Möglichkeit, um Ausflüge und kleinere Reisen zu unternehmen. Und so konnte ich in diesem Jahr einem Event beiwohnen, welches ich schon länger im Auge habe: Dem Römerfest in Mayen. Dieses Ereignis findet regelmäßig jedes dritte Wochenende im Juli statt und meine römischen Freunde von Mos Maiorum haben bereits in der Vergangenheit ausführlich über diesen Event berichtet. Dies soll mich jedoch nicht davon abhalten selbst meine Impressionen zu verfassen:) Denn am 16.07.2016 hatte ich endlich die Möglichkeit mir einen persönlichen Eindruck vom Event in Mayen zu machen. Im Vorfeld hatten Corvina und Ludovicus mich darauf vorbereitet, dass es sich beim Römerfest in Mayen um ein eher kleines Ereignis handeln würde. Ein Fakt, welcher mir persönlich sehr entgegen kommen sollte, wie sich zeigte.

Mit dem Wetter hatten wir am letzten Wochenende großes Glück. Über der Terra Vulcania hing zwar eine geschlossene Wolkendecke, aber es war warm an dem Tag und wir sollten von Regen verschont bleiben. Somit war es optimales Wetter, um den Tag – ohne Sonnenbrände und Hitzschläge – im Freien zu verbringen. Und so konnte ich – Dank des ‚Rundum Sorglos-Paketes‘ (von Frühstück über An- und Abreise bis zur Getränkeversorgung), welches Corvina und Ludovicus für mich arrangiert hatten – mich in das Abenteuer stürzen.

Beim Schmied konnte ich mich nicht nur informieren, sondern erhielt sehr hilfreiche Hinweise für meine winterliche Arbeit des Kerzengießens, Skulpturen erstellen und vielleicht auch Zinngießen...

Beim Schmied konnte ich mich nicht nur informieren, sondern erhielt sehr hilfreiche Hinweise für meine winterliche Arbeit des Kerzengießens, Skulpturen erstellen und vielleicht auch Zinngießen…

Gleich beim Eintritt war ich positiv überrascht. Die Tageskarte für das Römerereignis – inklusive zweier ausführlicher Führungen – kostete 3,00 € (sic!).  Den Preis ließ ich mir gerne gefallen, zumal auch die Getränkepreise an der Theke sehr moderat waren. Eine gekühlte Flasche alkoholfreies Bier beispielsweise kostete 1,50 €. Und so kann ich vom Preis her erst mal sagen, dass sich der Ausflug hierher durchaus auch für Familien mit Kindern rundum lohnt.

Kaum angekommen wurde mein Blick auch gleich von einem gallorömischen Schmied eingefangen, der sich mit großem Elan an sein Werk machte. Als ich mich in meiner unnachahmlichen Art auf ihn stürzte, um ihn mit Fragen zu malträtieren, war er sichtlich erfreut und motiviert mir mit meinen Ideen und Anfragen zum Thema Gussformen weiter zu helfen. Das Gespräch mit ihm brachte mir sehr viele neue Ideen und Inspirationen und ich freue mich schon darauf sie im Winter auszuprobieren. Also: Danke lieber Schmied, ich habe Deine Hinweise als sehr hilfreich empfunden!

Obgleich mir das Event ja als ‚klein‘ angekündigt worden war, gab es doch sehr viel zu sehen. Ein Knochenschnitzer war vor Ort, ebenso wie ein römischer Landvermesser. An einem Stand konnte man sich über römische Salben und Aromen informieren, an einem anderen konnten Kerzen gezogen werden. Die Atmosphäre war insgesamt sehr familiär, so dass man schnell mit den Anwesenden ins  Gespräch kommen konnte. So ließen wir uns unter anderem römische ‚Feuerzeuge‘ vorführen und hatten  die Möglichkeit uns mit einem römischen Centurio zu unterhalten, was sehr amüsant war. So erfuhr man, dass auch fast zwei Meter große – auf Soldat getrimmte – Männer ihre ganz spezifischen Ängste und Sorgen haben.

Signifer und Centurio.

Signifer und Centurio.

Die Soldaten der Legio XXII Primigenia, die hier ihr Zeltlager hatten, erklärten uns die Unterschiede in der Behelmung und der Rüstung der Soldaten. Auch zeigten sie uns verschiedene Formationen, die sie einnehmen konnten, und demonstrierten Kampftechniken. Obgleich es nur eine kleine Gruppe war, die anwesend war, empfand ich ihre Demonstrationen als recht imposant.

Nach der Demonstration der Legion nahmen wir das Angebot in Anspruch uns mit einem Shuttlebus zum nahegelegenen römischen Kastell am Katzenberg fahren zu lassen. Dort hatten wir die Möglichkeit die rekonstruierte Römerwarte mir einer sehr kompetenten Führung und spannenden Erläuterungen zu besuchen und auch selbst zu begehen. Die etwa eineinhalbstündige Wanderung über meist freies Gelände war durch das entsprechende Wetter sehr angenehm. Heißer hätte es –  für mich – nicht sein dürfen.

Es folgte eine kleine Zwischenpause für Erfrischung und dann schon kam das nächste Ereignis: Eine römischen Modenschau. Vorgeführt wurden Bekleidungen für die Dame und für den Herrn. Jetzt kann ich endlich Sklaven und freie Bürger anhand ihres Gewandes voneinander unterscheiden. Ein bisschen bedauerlich fand ich allerdings, dass keine römische Toga gezeigt wurde. Ich würde wirklich gerne einmal wissen, wie eine Toga angelegt wird.

Eine weitere sehr interessante Führung führte uns in das Mayener Grubenfeld, welches direkt an das Festgelände anschloss. Der hier liegende Steinbruch wurde bereits lange vor der Römerzeit bis in die Neuzeit hinein genutzt. Das Besondere an diesem Ort ist, dass sich in den Steinen die Spuren der Vergangenheit ablesen lassen. So finden sich im Steinbruch noch Überbleibsel der Römer – Arbeitsspuren ebenso wie liegen gelassene Mühlsteine. Nach der etwa eineinhalb stündigen Führung, die durch einen sehr gut informierten Führer überzeugte, war ich dann langsam rechtschaffen müde und bestens versorgt mit Informationen. Bei einem römischen Bäcker besorgte ich mir noch römisches Fladenbrot (das mich durch seine Würze rundum überzeugte und mich in seinem Nährwert fast an Lembas erinnerte) sowie hervorragendes Moretum. Und dann ging es wieder zurück zur Heimstätte meiner römischen Freunde, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.

Im Großen und Ganzen ist das Römerevent in Mayen auf jeden Fall eine Reise wert! Der Tag vor Ort war voll mit Ereignissen und ich hätte ohne weiteres noch einen zweiten Tag füllen können. So verpasste ich eine römische Hochzeit und hätte mich auch gerne noch mit der römischen Art Salben herzustellen befasst. Obgleich es sich bei diesem Fest um ein eher ‚kleines‘ Ereignis handelt, habe ich persönlich eine ganze Menge Impressionen mit nehmen können. Durch das weitläufige Gelände wirkt die Veranstaltung auch nicht so überlaufen und man hat die Möglichkeit sich mit den Teilnehmern ganz entspannt und locker zu unterhalten. Mir hat es rundum gefallen!

Hilfe. Lebensrisiken – Lebenschancen – Soziale Sicherung in Österreich – Teil 2

Samstag, 26. September 2015

Im zweiten Teil meines Artikels über den Besuch der Landesausstellung 2015 in Oberösterreich möchte ich einerseits noch kurz auf die Ausstellungsgestaltung und andererseits auf etliche Fragen, die sich mir im Laufe des Ausstellungsbesuch bezüglich unserer Gesellschaft aufgedrängt haben, zu sprechen kommen. Den ersten Teil des Artikels findet ihr hier

Haptisches – auch für Oldies

Für mich wurde das Thema museumsdidaktisch sehr gut aufbereitet. Es gibt (zusätzlich zu Gruppenführungen) eine Führung mit einem Audio-Guide, der viel Hintergrundinfos bringt und auch die einzelnen KuratorInnen zu Wort kommen lässt und somit nicht nur, wie in vielen anderen Ausstellungen, der Raumtext vorgelesen wird. Neben der schon erwähnten Flachware, die aber eher sparsam eingesetzt wird, gibt es immer wieder die Möglichkeit sich anhand von Videos mit den Lebenswelten von Betroffenen (zum Beispiel Menschen mit Behinderung) oder Menschen die im sozialen Bereich arbeiten (hauptamtlich und ehrenamtlich) auseinander zu setzen.

Das Meer der Lebensrisiken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden je nach Jahrhundert

Das Meer der Lebensrisiken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden je nach Jahrhundert

Bei den Raumtexten wurde auf eine angenehme Lesehöhe und auch eine leichte Lesbarkeit der Texte geachtet. In jedem Raum gibt es dazu zusätzlich eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Themas in leicht lesbaren Sätzen, damit auch Menschen die Schwierigkeiten mit dem Verstehen von komplizierten Texten die Möglichkeit haben der Ausstellung zu folgen. Diese Texte sind mit einem „LL“-Zeichen gekennzeichnet (=Leichter Lesen). Daneben gibt es verschiedene Rauminstallationen wie die MS ASVG, in der das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz als Schiff dargestellt wird. Der rote Faden der Ausstellung stellt einem die Frage ob man erwerbstätig ist und wenn man diese Frage mit Ja beantworten kann, dann wird man auf das Schiff eingeladen. Interaktive Stationen vermitteln einem spielerisch einen Zugang zu den zentralen Inhalten – zum Beispiel navigiert man mit dem Schiff durch das Meer der Lebensrisiken zu verschiedenen Zeiten. Ist man nicht Erwerbstätig, dann bleiben noch verschiedene Rettungsinseln außerhalb der MS ASVG im Falle von zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder Behinderung.

Aufzeigen – hinterfragen – reflektieren

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ausstellung auf der einen Seite die geschichtliche Entwicklung des Systems der sozialen Sicherung beleuchtet und auf der anderen Seite immer die Solidarität als eine wichtige Grundlage des Wohlfahrtsstaates thematisiert – Solidarität gilt im Großen und im Kleinen, zwischen Gesellschaften und Gemeinschaften, Organisationen und Gruppen, und zwischen einzelnen Menschen. Und dabei gelingt es den AusstellungskuratorInnen auch gut sich aus den aktuellen politischen Diskurs zu diesem Thema raus zu halten. Es wird aufgezeigt, hinterfragt und zum Reflektieren angeregt. Es kommen betroffene Menschen zu Wort und erklären was Ihnen wichtig ist – sowohl Menschen mit Behinderung als auch Menschen die beruflich oder ehrenamtlich im sozialen Feld arbeiten. Ich würde allen, die sich in diesem Feld engagieren wollen einen Besuch dieser Ausstellung empfehlen – es lohnt sich auf alle Fälle.

Wie ich schon am Anfang vermutet habe, hat anscheinend viele potentielle BesucherInnenn das Thema abgeschreckt. Ich war bei meinem zweieinhalb bis dreistündigen Besuch allein mit den AufseherInnen und dem Kassapersonal. Es ist halt doch ein unbequemes Thema mit dem man sich vor allem in seiner Freizeit anscheinend nicht gern beschäftigen will.

Wer übernimmt Verantwortung und warum?

Wer übernimmt Verantwortung und warum?

Im Laufe der Ausstellung haben sich mir auch ein paar Fragen aufgedrängt, die ich hier gerne mit euch teilen und vielleicht auch zu einer Diskussion anregen will. Als es das System der sozialen Sicherung als (Pflicht-)Versicherung in dieser Form noch nicht gegeben hat gab es einerseits das Netz der Familie, das mit der zunehmenden Industrialisierung und damit auch durch den Wegfall der örtlichen Nähe zerrissen wurde, und andererseits das soziale Netz der verschiedenen institutionalisierten Einrichtungen wie Bürgerspitäler, Armenhäuser, etc. auf kommunaler Ebene beziehungsweise konfessionelle Einrichtungen wie das hier erwähnte Haus der Diakonissinnen. Sie alle nahmen sich um verschiedene „Lebensrisiken-Zielgruppen“ wie Menschen mit Behinderungen, Kranke, von Armut und/oder Alter Betroffene an. Nun ist es ja in unserer Zeit anscheinend abzusehen, dass dieses System der sozialen Sicherung wie wir es bis jetzt kennen keinen langen Bestand mehr hat. Das Prinzip des Generationsvertrages ist wahrscheinlich nicht mehr lange finanzierbar und auch das Prinzip mit der Normalarbeitszeit funktioniert nicht mehr so wie eigentlich geplant. Der Staat zeigt immer mehr Tendenzen sich aus bestimmten Bereichen der sozialen Sicherung zurück zu ziehen. Ich will jetzt gar nicht groß auf die Gründe eingehen, warum das System in dieser Form anscheinend nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.

Und wie geht es weiter?

Mich interessiert vielmehr die Frage, ob unsere Gesellschaft genug Solidarität aufbringen kann um ein soziales Netz außerhalb der staatlichen Verantwortung zu schaffen. Den familiären Zusammenhalt gibt es aus unterschiedlichen Gründen (derzeit) nicht mehr – zum Beispiel durch geographische Entfernung oder weil jeder Erwachsene im Haushalt einer erwerbsmäßigen Beschäftigung nachgeht, ist meist keiner mehr da der die Kinder/Heranwachsenden oder die Alten/Kranken/zu Pflegenden betreuen kann. Wenn also der Staat und die Familie als Netz wegfallen, dann bleiben meiner Meinung nach zum Beispiel noch die konfessionellen Institutionen wie Caritas oder Diakonie übrig. Mit dem zunehmenden Verschwinden der Anhänger dieser verschiedenen Konfessionen wird es vielleicht auch hier in absehbarer Zeit zu Engpässen kommen. Und da würde mich jetzt einfach mal interessieren ob die verschiedenen heidnischen Gemeinschaften, welcher Richtung sie auch immer angehören mögen, ein soziales Netz bieten/aufbauen können. Ich meine versteht mich nicht falsch, gesellschaftliche Solidarität sollte eigentlich nicht von der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft/Religion/spiritueller Einstellung abhängig sein. Aber wenn wir uns die Geschichte so anschauen, hat in den verschiedenen Religionen/Glaubenssystemen die Unterstützung für die Armen/Kranken/Notleidenden einen fixen Platz und daraus entwickelten sich dann verschiedene Unterstützungsformen beziehungsweise Institutionen wie zum Beispiel die Diakonissinnen. Als die „alten Religionen/Glaubenssysteme“ in der Bevölkerung weit verbreitet waren gab es noch den Zusammenhalt des Clans/der Familie in Notsituationen beziehungsweise wurde mit dem Thema auch anders umgegangen – in vielen geschichtlichen Abschnitten war soziale Sicherung natürlich auch einfach kein Thema. Nun – jetzt ist aber mal jetzt und daher interessiert es mich, ob die neu belebten Traditionen sich darüber auch Gedanken gemacht haben.

  • Wie geht zum Beispiel ein Coven mit seinen Mitgliedern um, die nicht mehr aktiv an der Gesellschaft (aus welchen Gründen auch immer – Krankheit, Unfall, Alter) teilnehmen können und es zu diesem Zeitpunkt keine staatliche Unterstützung gibt?
  • Gibt es dafür Beispiele zum Beispiel aus Ländern, die ein geringeres Maß an sozialer Sicherung als wir hier in Europa?
  • Gab es in den „alten“ heidnischen Traditionen auch „Auffangsysteme“ außerhalb des Clans/der Familie?
  • Welche Form der Hilfe könnte es noch geben wenn die Familie, der Staat die religiösen Institutionen wegfallen? Spielt dabei die (religiöse) Lebenseinstellung eine Rolle?
Grundsätzliche und wichtige Frage

Grundsätzliche und wichtige Frage

Fragen über Fragen die mir im Laufe des Ausstellungsbesuches so in den Sinn gekommen sind. Auch wenn ich grundsätzlich ein positiv denkender Mensch bin, gehe ich davon aus das ich es vielleicht noch erleben werde, dass das jetzige System der sozialen Netze nicht mehr hält und dann gibt es hoffentlich Alternativen, da ich dann höchstwahrscheinlich in einem unterstützungsbedürftigen Alter sein werde. Was ist eure Meinung dazu?

Quelle:
OÖ Landesausstellung 2015 – Hilfe. Lebensrisiken – Lebenschancen – Soziale Sicherung in Österreich
www.wikipedia.com