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Hilfe. Lebensrisiken – Lebenschancen – Soziale Sicherung in Österreich – Teil 1

Samstag, 22. August 2015

So lautet der Titel der heurigen Landesausstellung in Oberösterreich. Mich hat dieser Titel neugierig gemacht und ich nutzte meinen Urlaub um diese Ausstellung in Gallneukirchen (nähe Linz) im Haus Bethanien der Diakonie[1] zu besuchen.
Einerseits reizte mich der Inhalt der Ausstellung, immerhin wird gerade über das Thema soziale Sicherung und deren finanzielle Leistbarkeit sehr viel diskutiert. Andererseits interessierte mich die museumsdidaktische Aufarbeitung dieses Themas.

Der Ausstellungsort wurde als Heim der Diakonissinnen im Jahr 1909 als Ort einer Glaubens-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft gegründet deren Aufgabe in der Hilfestellung von Menschen in Notlagen ist und war. Zu Beginn war es ein Damen- später dann auch Flüchtlingsheim, Notkrankenhaus während des 2. Weltkrieges, Wohnort für Schülerinnen der Schwesternvorschule und Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz, wird unter anderem als Tagesbetreuungsstätte für Menschen mit Demenz benutzt und beherbergt ein Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Behinderung im Kunst- und Kulturbereich.

Solidarität der Gesellschaft als Grundidee

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema Hilfe bei sozialen Herausforderungen wie Krankheit, Armut, Behinderung oder soziale Ausgrenzung. Es zeigt, dass die Hintergrundidee der sozialen Sicherung auf der Idee einer Gesellschaft basiert, deren Pflicht es ist, sich um Menschen in Problemlagen anzunehmen. Sie zeigt die geschichtliche Entwicklung des gesellschaftlichen Umgangs mit den verschiedenen Lebensrisiken. Als BesucherIn hat man immer wieder die Möglichkeit in verschiedenen Rollen zu schlüpfen und sich mit den verschiedenen Lebenslagen, Schicksalsschlägen und verschiedenen Lösungswegen auseinander zu setzen. Es sollen die Schwachstellen der sozialen Sicherheit aufgezeigt werden und der Besucher/die Besucherin sensibilisiert werden, dass nicht nur die Gesellschaft Verantwortung für diesen Bereich trägt, sondern auch die individuelle Verantwortung jedes Einzelnen/jeder Einzelnen für ein gutes Leben beziehungsweise Zusammenleben gefragt ist.

Darstellung der verschiedenen Lebensrisiken

Darstellung der verschiedenen Lebensrisiken

Als ich die Ankündigungen für diese Ausstellung gelesen habe ich mir gedacht, na servas – wie wollen die bloß so ein schwieriges und auch sensibles Thema aufarbeiten. Eigentlich ist es ein trockenes, für die meisten unangenehmes Thema wo man als AusstellungskuratorIn wahrscheinlich auf eine Vielzahl von Flachware (Dokumente, Fotos, etc.) aber auf wenig haptische Objekte zurückgreifen kann. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so etwas schnell langweilig für die BesucherInnen wird. Außerdem setzt man sich mit diesem Thema meist nur auseinander, wenn man selber (oder wer aus der Familie beziehungsweise dem Freundeskreis) auf das soziale Netz angewiesen ist oder damit in seinem Leben schon mal Erfahrungen gemacht hat.

Neue soziale Netze werden geknüpft

Im ersten Teil der Ausstellung wird die historische Entwicklung des Systems der sozialen Sicherung präsentiert und deren Zentrierung auf die Erwerbstätigkeit thematisiert. Der Gedanke der Solidarität bildet die Grundlage des Systems: Es lebt von der Akzeptanz und der aktiven Unterstützung aller gesellschaftlich relevanten Gruppen. Verschiedene soziale Gruppen sind zu unterschiedlichen Zeiten und  in unterschiedlichem Ausmaß abgesichert worden, wobei die zentrale Voraussetzung der Kranken- und Unfallversicherung (wie in der Regel heute noch) in der Erwerbstätigkeit gegründet war.

Durch zunehmende Industrialisierung kam es zu einer Abwanderung der Bevölkerungen in die verschiedenen Städte und Industriegebiete. Somit wurde das soziale Netz, dass bis jetzt hauptsächlich durch die Familie im Fall von Krankheit, Unfall oder Alter und der daraus resultierenden Armut gebildet wurde geschwächt beziehungsweise ganz zerrissen. Der zunehmende Unmut der arbeitenden Klasse machte sich vermehrt durch Demonstrationen bemerkbar und der Staat und die Unternehmen sahen sich gezwungen ein Sicherungssystem für die ArbeiterInnen zu entwickeln – die Unfall- und Krankenversicherung wurde eingeführt. Somit hatten die ArbeiterInnen einen Rechtsanspruch auf bestimmte Leistungen – so lange sie erwerbstätig waren.

Wer hat Unterstützung verdient?

Wenn jemand in die Arbeitslosigkeit und damit meist auch in Armut geriet, war er/sie darauf angewiesen in seine/ihre Heimatgemeinde zurück zu kehren und dort um Unterstützung durch die Gemeinde anzusuchen. Ein zentrales Thema dieses Bereichs ist die Unterscheidung zwischen „würdigen“ und „unwürdigen“ Armen, die die Fürsorgeeinrichtungen beschäftigte und auch heute noch beschäftigt, ebenso wie der Grundsatz der Subsidiarität[2]. Erst wenn wirklich keine Mittel mehr vorhanden waren, wurde die Unterstützung der Gemeinde gewährt. In diesem Feld – Versorgung der Erwerbsunfähigen – etablierten sich Hilfseinrichtungen von kommunalen und privaten (konfessionellen) Trägern, die jeweils spezielle Personengruppen betreuten.

Wer hat die Unterstützung wirklich verdient?

Wer hat die Unterstützung wirklich verdient?

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde die soziale Sicherung zum Konfliktfeld der großen politischen Lager in der ersten Republik. 1920 wurde die Arbeitslosenversicherung eingeführt – unter anderem wollte man damit auch das Risiko eines militärischen Umsturzes durch die aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten und jetzt sich in der Arbeitslosigkeit befindlichen Männer verhindern. Die Politiker fürchteten, dass die Männer am Kommunismus Gefallen gefunden hatten und diesen auch in Österreich mit Waffengewalt einführen wollten. Ursprünglich war auch ein weiterer Ausbau des Versicherungssystems mit der Einführung einer Pension geplant, der wurde allerdings durch die Weltwirtschaftskrise verhindert. Die steigende Arbeitslosigkeit führte zu einem massiven Armutsphänomen und dies wiederum begünstigte den aufkommenden Nationalsozialismus. In der NS-Zeit wurden soziale Maßnahmen wie Alterspension, Ehestandsdarlehen und Kinderbeihilfen eingeführt; durch die Kriegsvorbereitungen kam es auch zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Die Leistungen des nationalsozialistischen Wohlfahrtsstaats standen aber nur jenen Menschen zur Verfügung, die die Voraussetzungen der Erbgesundheit und der Rassereinheit erfüllten.

Die Prinzipien des ASVG

Die Prinzipien des ASVG

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Modell der Versicherung beibehalten und nochmal ausgebaut. Der Kreis der Versicherten wurde zum Beispiel um bisher nicht erfasste Berufsgruppen und Angehörige erweitert. Die Basis dazu bildete und bildet auch heute in Österreich das Allgemeinde Sozialversicherungsgesetzt, kurz ASVG genannt. Sie deckt Risiken wie Krankheit, Unfall und Alter ab. Die Arbeitslosenversicherung zählt zwar auch zu den Pflichtversicherungen, ist aber in Österreich nicht im ASVG geregelt. Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetzt beruht auf verschiedenen Prinzipien – neben dem Prinzip der Pflichtversicherung, sind hier noch das Solidaritätsprinzip, der Generationenvertrag, die Normalarbeitszeit und das Versicherungsprinzip zu nennen. Das Solidaritätsprinzip besagt, dass Menschen mit höheren Einkommen auch höhere Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Der Generationenvertrag besteht darin, dass die heute Erwerbstätigen die Pensionen der heutigen Pensionisten zahlen. Das Prinzip der Normalarbeitszeit besagt, dass alle ArbeitnehmerInnen mit Normalarbeitszeit (Vollzeit und unbefristet) voll in das soziale System integriert sind – was natürlich in heutigen Zeiten mit einer Zunahme von Teilzeit und anderen mehr oder weniger prekären Beschäftigungsverhältnisse zunehmen zu einer Benachteiligung dieser letztgenannten Gruppe führt. Das Versicherungsprinzip besagt, dass die Erwerbstätigen eine Risikogemeinschaft bilden um bei Arbeitsunfähigkeit abgesichert zu sein.

Der Weg zur Selbstbestimmung und Chancengleichheit

Im weiteren Verlauf der Ausstellung wird nochmal vertiefend auf die verschiedenen Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Alter und Behinderung eingegangen und die Rolle der verschiedenen sozialen Dienst in diesem Kontext herausgearbeitet. Zusätzlich wird das Thema Behinderung und Alter ausführlichere behandelt. Hierbei geht auch um die geschichtliche Entwicklung dieser beiden Risiken. Früher arbeitete man nach dem Motto „warm, satt und sauber“ und dabei ging es grundsätzlich um Grundversorgung der betroffenen Menschen. Dies hat sich über das Motto „Förderung und Rehabilitation“ hin zu „Selbstbestimmung und Chancengleichheit“ entwickelt. Heute steht zum Beispiel im Bereich der Behindertenarbeit zunehmend die Frage der Beteiligung/Inklusion und dem Abbau von Barrieren im Vordergrund.

"Kleine Helfer" für ältere Menschen

"Kleine Helfer" für ältere Menschen

Auch bei Personen im Alter hat hier in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden. Neben der Pension beziehungsweise einer allenfalls anfallenden Ausgleichszulage (damit die Mindestpension erreicht wird) ist es Ziel die Menschen in ihrem familiären Umfeld zu belassen – Stichwort Förderungen für die 24-Stunden-Pflege daheim, Ausbau von Tagesbetreuungsplätzen für SeniorInnen, etc. Die eventuell zusätzlich benötigten ambulanten und stationären Hilfestellungen werden – wie in anderen Sozialbereichen auch (Behinderten-, Jugend-, Familienarbeit, Unterstützung bei der Lebensbewältigung für verschiedenste Gruppen) – von immer qualifizierterem Personal geleistet. Auch die Sozialeinrichtungen agieren immer professioneller, kämpfen aber oft mit Unverständnis und Sparzwängen. Viele soziale Dienste könnten nicht geleistet werden, gäbe es nicht zahlreiche Menschen, die sich ehrenamtlich im Sozial- und Gesundheitswesen, aber auch im Freizeitbereich engagieren.


Im zweiten Teil des Artikels beschäftige ich mich mit der museumsdidaktischen Umsetzung des Ausstellungsinhaltes sowie mit den verschiedenen Fragen, die mir während meines Besuches zu diesem Thema – über die Zukunft einer solidarischen Gemeinschaft und inwieweit sich hier auch die verschiedenen heidnischen Gemeinschafen einbringen können.

Ende Teil 1

Quelle:
OÖ Landesausstellung 2015 – Hilfe. Lebensrisiken – Lebenschancen – Soziale Sicherung in Österreich
www.wikipedia.com


[1] Das Haus ist nach dem biblischen Ort Bethanien benannt und Heim der Diakonissinnen. Eine Diakonisse ist eine Frau die in einer evangelischen verpflichtenden Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft lebt.

[2] Subsidiarität ist eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Einstellung, die die Entfaltung der Fähigkeiten des Einzelnen/der Einzelnen, deren Selbstbestimmung und Eigenverantwortung in den Vordergrund stellt und anstrebt. Erst wenn das nicht klappt, dann springt eine übergeordnete Institution ein und übernimmt Aufgaben und Handlungen subsidiär, also unterstützend.

Die Weiße Eule – Teil II

Samstag, 23. Mai 2015

Plötzlich reichte die Weiße Eule beide Hände um mir aufzuhelfen. Ich stand mitten im Raum. Sie erhob beide Hände, hielt sie an mein Gesicht und berührte mit ihrer Stirn die meine, so wie man durch ein spiegelndes Fenster sieht und das Gesichtsfeld mit beiden Händen rundherum abdunkelnd um durch die Oberfläche sehen zu können.


Eule auf einem ägyptischen Obelisk, Wikimedia Commons

Ich fühlte mich sehr geborgen und der Raum und die Leute verblassten um uns herum. Der gläserne Vorhang den ich sonst zwischen mir und anderen empfinde, war nicht mehr da. In dieser Wortlosigkeit empfand ich plötzlich mehr Verbindung, als Worte je hätten zu Stande bringen können. Es war auch nicht nur die Berührung, es war der aufrichtige Wille mich zu sehen, das konnte ich spüren und ich freut mich. Neugierig, unvoreingenommen, beinahe liebevoll, wie eine Umarmung, obwohl sich nur unsere Stirnen berührten. Wir standen eine Weile so da bis wir uns voneinander lösten. Die Weiße Eule verneigte sich mehrmals von mir, sie dankte mir. Ich verstand sofort, sie bedankte sich für das Gesehene. Ich hielt immer noch den Stein in der Hand und war kurz unschlüssig was damit zu tun war, dann entschied ich ihn einfach erstmal sicher bei mir zu verwahren.

Weisse Eule Stein

Das Ritual dauerte noch eine Weile. Ich trommelte wieder unermüdlich bis zum Schluss. Nach dem Ritual hatte jeder die Möglichkeit zu einem Nachgespräch. Ich hatte nicht das Gefühl, das zu brauchen, viel eher brauchte ich dringend was zu essen und ein Bier. Nach einer Weile beschlich mich dennoch das Gefühl, dass ich vielleicht hochgehen sollte zu dem Raum, wo die Nachgespräche stattfanden. Ich wartete bis ich dran war und war entschlossen einfach nur kurz „Danke“ zu sagen und wieder zu gehen. Ich trat ein und stammelte irgendwas, dass ich gar nicht so genau wisse, was ich sagen soll, doch Adrian sagte sofort „Ich hab Dir viel zu erzählen.“. Erleichtert setzte ich mich auf den Stuhl im gegenüber und hörte zu. Was nun folgte, war eine detaillierte Beschreibung jener Welt, wie ich sie kenne, wenn ich mit Seth in die Duat hinabsteige. Das wäre nicht weiter spektakulär, wenn ich jemals irgendjemand von der Duat und wie ich sie sehe erzählte hätte, doch das hatte ich nicht. Niemand, außer dem Schamanen mit dem ich gelegentlich ritualisierte. Adrian beschrieb alles so detailgetreu, dass ich sicher sein konnte, er hat Seth gesehen, er hat mir wohl bekannte Duat-Wesen gesehen, er hat jene Welt gesehen, die mir so vertraut ist und die sich für mich so sehr nach „zu Hause“ und „Familie“ anfühlt. Er war mit mir dort gewesen. Die Duat ist ein Ort den ohne Begleitung zu betreten höchst unsicher ist. Selbst ich kann mich nur in bestimmte Bereiche vorwagen und auch nur, wenn Seth bei mir ist oder bestimmte Gottheiten mich explizit an bestimmte Orte rufen. Ich war tief beeindruckt, dass Adrian mir dorthin folgen hatte dürfen.

Ein Satz, den er sagte, blieb mir besonders in Erinnerung: „Es ist nicht nur dein Wissen über all das, Du BIST das.“ Ich war unfähig angemessene Worte zu finden. Ich freut mich einfach nur über das gesehen sein, ich war dankbar, dass sich jemand so tief auf mich hatte einlassen können und fühlte mich einfach angenommen und auf eine wortlose Weise verstanden. Für all diese Empfindungen fand ich da aber keine Worte, also dankte ich ihm und wiederholte ein paar mal wie sehr ich mich freute. Da war jemand der mich gesehen hatte, ich meine wirklich MICH gesehen hatte, und das war gerade das Wichtigste. Das war die langersehnte Antwort auf eine Frage, von der ich nicht gewusst hätte, wie ich sie jemals hätte stellen können.

Ganz zu Beginn hatte Adrian gesagt, er könne mit diesem Ritual nur einen Impuls setzen, etwas lostreten und weitermachen müssten wir alle selbst. Das Ritual liegt nun einige Tage zurück und dieses Gefühl von „weitermachen“ lässt mich nicht mehr los. Ja, ich will weitermachen, völlig egal, wie und was. Rituale erreichen Menschen auf eine Weise, wie es unzählige Worte, Dresscodes, Meinungen, soziale Allianzen usw. nicht vermögen und schaffen tiefe Verbindungen, die einfach passieren ohne dass man sie „macht“. Es geht vielleicht gar nicht so sehr darum, dass jemand den Mittelpunkt bildet und etwas verkörpert. Es ist auch egal in welcher Tradition man sich bewegt und welchen Geistern man sich verbunden fühlt und welche Götter man verehrt. Ritual, das sind alle die ganz einfach da sind und dafür sorgen, dass der Puls nicht aufhört. Es sind die die den Kreis bilden, wenn jemand in der Mitte steht und es sind die hinterher eine gemeinsame Erfahrung mit nach Hause nehmen. Und das ist viel. Und ich hoffe, dass es weitergeht. Irgendwie.

hand in hand

Die Weiße Eule – Teil I

Samstag, 16. Mai 2015

Bild: Wikimedia Commons

Für mich war es die erste „Weisse Eule“. Ein schamanisches Ritual, tuvinisch inpiriert, seit vielen Jahren wiederholt abgehalten von Adrian Oswald und organisiert von Zaunkönig Schamanismus, einem guten Freund, der selbst Schamane ist, mit dem ich regelmäßig rituell arbeite. Durch ihn kam ich überhaupt auf die Idee an diesem Ritual teilzunehmen, schließlich bin ich ja Kemetin und nicht wirklich Schamanin. Ich hatte durch ihn aber viel von Adrian gehört, vor allem dass er einer der sehr wenigen Schamanen ist, die ihr Handwerk zu verstehen scheinen und sowohl Wissen, als auch Können und Erfahrung miteinander vereinen. Das interessierte mich. Zwar hatte ich schon mehrfach an spirituellen Seminaren und Workshops, kleineren paganen Festen oder naturheilkundlichen Lehrgängen teilgenommen , aber ein Ritual in dieser Größenordnung war mir vollkommen neu. Rituale jedoch, waren mir keineswegs neu, denn meine kemetische Praxis besteht letztlich in erster Linie aus täglichem Kult und regelmäßigen Ritualen, allerdings meist allein.

Ich wusste dennoch nicht, was mich erwartet. Besorgt war ich vor allem über die vielen Menschen die mir begegnen würden, was für mich oft sehr anstrengend und stressig ist. Also nahm ich mir vor das zu tun, was ich immer tue, wenn ich an social events teilnehmen muss. Ich beschloss mich erstmal hinter meinem „gläserenen Vorhang“ aufzuhalten und die Leute zu beobachten und mir so oft wie nötig eine Auszeit zu nehmen, wenn ich mich überfordert fühlte. Der idyllische Drachenhof nahe der deutsch-tschechischen Grenze, der Ort des Geschehens, bot auch dankenswerterweise viel Möglichkeit dazu, so konnte ich mich zeitweise irgendwo im großen Haus oder im versteckteren Teil des Gartens zurückziehen. Auch war geplant, dass ich jemanden osteopathisch behandele, so dass ich mir erstmal nicht völlig fehl am Platze vorkam.

Der Drachenhof in Neualbenreuth (ein Klick auf das Bild führt zur Website) Der Drachenhof in Neualbenreuth
(ein Klick auf das Bild führt zur Website)

Der erste Teil des Rituals bestand aus einer Geschichte. Nämlich die der Weißen Eule und wie alles überhaupt entstanden ist. Da saß ich also mit vielen Leuten, die ich gar nicht oder nur flüchtig kannte in einem großen holzvertäfelten Raum, in der Mitte ein Altar auf dem ich netterweise auch meinen Reiseschrein mit dem Bild der Göttin Ma’at hatte aufstellen dürfen und sah vor mir einen etwas zurückhaltenden, freundlichen Mann mit Brille, sportlicher Hose und einem leuchtgrünen T-Shirt sitzen. Die Art wie er erzählte war witzig, herzlich und angenehm unaufdringlich. Gar nicht wie ein Vortrag, eher so als würde hätte man sich gerade irgendwo zufällig auf einer Parkbank getroffen und sei ins Gespräch gekommen.

Seth by Sati Seth by Sati

Während Adrian erzählte, hielt ich nach Seth Ausschau. Er wich nie von meiner Seite und natürlich war er auch jetzt dabei. Er stand mitten im Raum beim Altar und sein Blick ruhte fest auf mir. Ich trug wie er es verlangt hatte seine Insignien, eine Kette mit roten Perlen und einem Ankh, die ihm geweiht war. Außerdem hatte ich auch meine Ma’at-Kette um, doch sie war wie immer sehr transzendent. Ich spürte ihre Präsenz, spürte das typische subtile in-ihr-aufgelöst-sein, dass ich so gut von Ma’at kannte. Mir war nicht ganz wohl dabei, dass Seth mitten im Raum stand, ich hatte Sorge, dass das den Ritualablauf stören könnte und bat Seth inständig um sein Wohlwollen. Er schien zwar skeptisch und leicht belustigt, aber es schien ihm auch daran gelegen mir die Sorgen zu nehmen. Ich hatte mir einen Platz in der Ecke des Raumes gesucht, neben mir die Balkontür. Da dieser Platz vor der Balkontür frei blieb, postierte er sich dort leicht hinter mir und legte seine Hand auf meine Schulter. Es tat trotz allem gut, ihn an der Seite zu haben und ich hatte das Gefühl, es besänftigte ihm, dass ich ihn doch so sehr brauchte.

Nach einer Pause mit einem gemeinsamen Essen, das aus mitgebrachten Speisen und Getränken aller Teilnehmer bestand, begann der Hauptteil der Zeremonie. Das Angenehme an Ritualen ist, sie haben, wenn sie gut gemacht sind, eine erkennbare Struktur und innerhalb dieser Struktur gibt es verschiedene Aufgaben, die sich aus der Ritualdynamik ergeben und wo man anknüpfen kann. Mein fester Vorsatz war mittrommeln und möglichst unauffällig bleiben. Es ist ziemlich erstaunlich mit was für einfachen Ausdrucksmitteln man an etwas intensiv teilnehmen kann ohne ein einziges Wort sagen zu müssen. Ich hatte meine Trommel noch nie in einer Gruppe benutzt, eigentlich hatte ich sie vorher noch nie benutzt, nicht mal allein denn die ägyptischen Kultrituale bedienen sich oft anderer Handlungen zum überschreiten der Schwelle ins Andersweltliche. Mit dem Trommelschlegel auf das Fell zu schlagen, war also fürs erste mein Beitrag und ich merkte schnell, wie wichtig das war. Es war der Herzschlag, der das Ritual trug. Manchmal wurden meine Arme müde, manchmal zerfloß der Rhythmus in einen undefinierbaren Klangteppich, manchmal war es ein kraftvoller gemeinsamer Puls der die Gruppe zu einem einzigen pulsierenden Organismus verschmolz. Die Hauptsache war, er hörte niemals auf.

trommel

Im Zuge der Zeremonie legte Adrian immer mehr rituelle Gewandstücke an und so wich jener freundliche Erzähler immer mehr der Weißen Eule. Diese ging im Kreis der Teilnehmer umher, berührte sie, sah sie an, holte sie auch mal in die Mitte und führte verschiedene rituelle Gesten durch, die auf mich sehr heilerisch und manchmal fast initiatorisch wirkten. Ich zog mir meine geistige Tarnkappe über, schloß die Augen und versteckte mich hinter meiner Trommel. Manchmal wenn bestimmte Personen in die Mitte geholt wurden, hatte ich das Gefühl, dass der Trommelpuls besonders wichtig war. Auch schienen bestimmte Frequenzen und Töne eine Rolle zu spielen, denn ich hatte oft das Gefühl, die Trommel in bestimmten Bereichen anschlagen zu müssen. Mal waren es mehr Obertöne aus den Randbereichen und mal waren es die echolosen, dumpfen tiefen Bässe aus der Mitte.

Irgendwann nahm ich durch die geschlossenen Augen war, dass ich nicht mehr ganz allein war in meiner Ecke. „Weitertrommeln!“ dachte ich, als mich eine Hand an der Stirn berührte. Die Weiße Eule saß mir gegenüber. Ich spürte Wohlwollen, Interesse, vielleicht ein wenig Neugier. Eine von den Frauen mit einer Trommel fing an zu singen. Ich war ihr dankbar. Ihre Stimme beruhigte mich und gab mir das Gefühl, dass alles was passiert richtig war. Und ihre Stimme drückte auf unerklärliche Weise das aus, was ich fühlte und dem ich gerade keine Stimme verleihen konnte. Das Getrommel schwoll an, wurde asynchroner, unruhig und lauter. Ich trommelte weiter, ein bisschen lauter sogar um den Gleichklang zurückzuholen, als ich spürte das eine Hand sanft meinen Trommelschlegel nahm und zur Seite legte. Die Weiße Eule nahm auch meine Trommel und legte sie zur Seite. Dann nahm sie meine Hände und in eine legte sie einen Stein. Ich suchte Seth und spürte ihn an meiner Seite. Er war erstaunlich zurückhaltend. Er war da, aber unternahm nichts, obwohl ich seine Unruhe deutlich spürte. Lediglich das lauter werdende Trommeln jenes schamanischen Freundes neben mir fiel mir auf. Ich war froh, dass er da war. Vor allem war ich froh, dass auch er ebenfalls mit Seth in Verbindung stand, denn ich fühlte mich gerade außer Stande mit ihm zu kommunizieren. Ich wusste ja selber nicht was geschah und es war auch nicht wichtig, denn ich ließ es einfach geschehen.

Später nach dem Ritual erfuhr ich, dass Seth seine geballte Unruhe an meinem Ritualpartner ausgelassen hatte. Er packte ihn und war außer sich, dass sich mir jemand so näherte, den er nicht kannte und verlangte von ihm für den Unbekannten zu bürgen. Ich war im Nachhinein nochmal heilfroh, dass er in diesem Moment dabei war und die Situation genaustens im Auge behielt. Ich war auch ein wenig gerührt von Seths Reaktion. Sicher, ich gehöre ihm und er wird zu einem gewissen Teil auch sein „Revier“ verteidigt haben, aber dennoch wirde mir wieder bewusst, wie sehr er mich schützt und wie eng unsere Bindung ist. Wenn man täglich seit Jahren mit einem Gott interagiert verkommt vieles unweigerlich zur Routine. Rituale, egal welcher Art, sind eine Möglichkeit jenseits des Alltags die Verbundenheit mit andersweltlichen Wesen intensiv zu erfahren.

Wasser – Wälder – Wölfe. Das Comeback der Wildnis in Europa geschrieben von Renate Greinert

Montag, 20. April 2015

Kongressankündigung

Wasser – Wälder – Wölfe. Das Comeback der Wildnis in Europa „Der Konflikt zwischen Lebensstandard und Naturbelastung ist lösbar“ „Schamanismus“ ist en vogue.

Nur was soll das sein? Und wie lässt sich schamanisches Wissen in unser modernes europäisches Leben integrieren?

Vom 14. bis 17. Mai 2015 veranstaltet der Verein Schamanisches Netzwerk Europa e.V. seinen Jahreskongress – eine gute Gelegenheit auch für Interessierte, Menschen zu begegnen, die das Erbe des europäischen Schamanismus lebendig erhalten.

„Wasser – Wälder – Wölfe. Das Comeback der Wildnis in Europa“ – so der vielversprechende Titel des Kongresses. Referent/innen aus Island, Norwegen, Irland, Estland und Deutschland werden ihre Erfahrungen mit den Kräften der heimischen Wildnis – das heißt mit dem, was seine Art ungehindert leben darf – teilen.
Darunter Gudrun Frederiksen, die im Wind und dem Regen, dem vielen Wasser, den Bergen und Vulkanen Islands zu Hause ist.
Darunter Peter o´Connor, Musiker, Bogenschütze und ausgezeichneter Kenner der europäischen Kulturgeschichte aus Irland.
Darunter Hildegard Fuhrberg, eine tief in ihrer eigenen Kultur verwurzelten Heilerin mit gleichzeitiger Kenntnis der Wurzeln anderer Kulturen, die seit 30 Jahren ihr Wissen an Schüler und Patienten weitergibt.
Und Elli Radinger, die Wolfsexpertin aus Deutschland, die ihren sicheren Job als Rechtsanwältin hingeworfen hat, um mit wilden Wölfen in Kanada zu leben.

Den Veranstalter/innen geht es um die Wiederbelebung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen, spirituellen Naturkultur. „Der Kongress ist ein Beitrag zur Lösung unseres alltäglichen Konflikts zwischen modernem Lebensstandard und Belastung der Natur“, erläutert Hildegard Fuhrberg, 1. Vorsitzende des Vereins Schamanisches Netzwerk Europa e.V. „Es geht um ein Miteinander von Mensch und Natur. Alle, die sich für eine geerdete, alltagstaugliche, lebbare und handelnde Spiritualität interessieren, die mit unserer Kultur und Natur in Europa eng verbunden ist, sind herzlich eingeladen, mit uns Spuren zu suchen und nährende Visionen ins Leben zu bringen.“


Was: Kongress: „Wasser – Wälder – Wölfe, das Comeback der Wildnis in Europa“
Wo: Burg Ludwigstein in Witzenhausen (Hessen), www.burgludwigstein.de
Wann:14. bis 17. Mai 2015Kosten: Euro 480 inkl. Unterkunft und Verpflegung Infos und Anmeldung: www.schamanisches-netzwerk-europa.eu

Der Kongress ist eine „non Profit“ Veranstaltung mit viel freiwilliger Unterstützung von engagierten Menschen. Menschen mit geringem Einkommen können einen Zuschuss über die Bildungsprämie erhalten.

In Kürze: Das alte Wissen traditioneller Schamaninnen und Schamanen ist ein universelles, menschliches Wissen, das in allen Kulturen existiert. Die modernen Industrieländer haben dieses Erbe verworfen. Dennoch können wir es auch heute überall in unserem Leben wahrnehmen, wenn wir unsere Sinne in diese Richtung entwickeln. „Der Verein Schamanisches Netzwerk Europa e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht,das Verborgene in seiner Vielfältigkeit und Kostbarkeit wieder zu finden.“ Zur Unterstützung dieser Aufgabe lädt der Verein traditionelle Schamaninnen und Schamanen als Lehrende ein. Durch ihren authentischen Unterricht ist es leichter für uns Europäer, ein Gespür für das zu entwickeln, was uns verloren gegangen ist. Wir entdecken altes, europäisches Wissen und übersetzen es realitätsnah in unseren modernen Alltag. Europa kann so das eigene Heilwissen wieder finden: Indigene Schamaninnen und Schamanen betonen immer wieder, dass es sinnlos ist, sie zu imitieren, da jede Kultur ihre eigenen Mythen, Bilder und Ausdrucksformen hat, die nicht einfach übertragen werden können.

Schamanisches Netzwerk Europa
Walkenriedstraße 7, 38442 Wolfsburg
Tel.: 05362.62 648
e-mail: info@schamanisches-netzwerk-europa.de
www.Schamanisches-Netzwerk-Europa.de
Kontoverbindung: EthikBank Eisenberg
Kontonummer: 3126811
Bankleitzahl: 830 944 95

BIC: GENO DE F1 ETK

IBAN: DE 6483 0944 9500 0312 6811

„All together now“ frei nach den Beatles … geschrieben von Lucia

Samstag, 21. Februar 2015

Vor ca. 8 Jahren überwältigte mich das Bedürfnis, ein Orakel auf meiner Website zu haben.
Ein ganz besonderes sollte es sein, selbstgebastelt, Bilder, Texte, die berühren, die Antworten geben, die eventuell – jaja, ich weiß, hochangesetztes Ziel – einen direkten Schubs geben, um etwas im Leben der Fragenden zu bewirken.

Und ja, genau das ist es geworden

Hatte ich noch gedacht, ich würde einige Wochen brauchen, um genug Bilder fertig zu haben, damit ich damit online gehen kann, dauerte es grad mal zwei Tage.
Die vergingen wie im Rausch. Bei jedem Bild, das fertig vor mir am Monitor war, staunte ich und stellte mir die Frage „Wer hat das bitte gemacht?“.
Nun, da ich schamanisch tätig bin, ist die Antwort klar – die Geister! ;-)

Schon kurz, nachdem das Orakel auf meiner Seite online war, kamen die ersten Anfragen, ob es das nicht auch als Kartenset gäbe. Nun, das war damals ein Problem, weil die Bilder fürs Internet konzipiert waren, und deshalb keine Druckqualität hatten.
Die Jahre vergingen, die Unterseite mit dem Orakel wurde eine der meistbesuchten auf meiner ganzen Homepage. Und immer wieder die Frage „Gibts das nicht als Kartenset?“.

Tja, und mittlerweile ist halt auch im Laufe der Zeit viel an guten Bildbearbeitungsprogrammen rausgekommen. Tatsächlich war es mir jetzt möglich, die Bilder auf Druckqualität zu vergrößern. Das es funktioniert hat, weiß ich durch eine amerikanische Seite (The Gamecrafter), über die man selber Spiele und eben auch Kartendecks herstellen lassen kann. On Demand.
Ein Bekannter, der in USA lebt, hat sich deswegen eins der Decks machen lassen und da er im Grafikdesign tätig ist, ist sein Lob über die Bildqualität für mich natürlich aussagekräftig.
Allerdings sind die Lieferkosten nach Europa leider derartig hoch, dass sich niemand das Deck dort bestellen wird.

Vor zwei Jahren habe ich dann versucht, hier in Deutschland eine Möglichkeit zu finden, das Orakel als Kartenset herstellen zu lassen.
Das war eine ziemlich deprimierende Erfahrung. Kostenvoranschläge, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Ich gab auf. Zuerst einmal …
Natürlich läßt einen ein solches Projekt aber nicht in Ruhe. Eine Freundin, stachelte mich auch immer wieder an und deshalb ging sie gemeinsam mit mir auf die Suche nach einer Druckerei. Schließlich wollten ja auch einige andere mein Deck liebend gern in Händen halten. Schlussendlich haben wir – eigentlich sie – eine gefunden, die tatsächlich moderate und vertretbare Preise hat, kein Problem mit dem quadratischen Format und auch nur eine Mindestauflage von 100 Decks hat. DAS wäre bezahlbar …, wenn ich 2000 Euro mal eben so aus dem Ärmel schütteln könnte. Zu meinem Leidwesen, kann ich das aber nicht!
Und da kommt Crowdfunding ins Spiel – eine super Sache, mit der man Projekte finanzieren kann.

Ja, und das habe ich jetzt gestartet

Eine Crowdfundingkampagne für das wunderbarste und innovativste Orakel, das es in Kartenformat dann geben würde.
Durch das Kartenformat – 54 Bildkarten, 54 Textkarten – ist natürlich noch ein bisschen mehr möglich als bei der Onlinenutzung. Online erscheint immer Bild und Text als Antwort.

Das ist aber nur eine Möglichkeit beim Kartenset – eine Bildkarte und dazu eine Textkarte ziehen.
Wobei ich auch das bisher – ich bin ein Orakelfreak – nur bei den OH-Karten gefunden habe, dass es zwei Komponenten sind, die dann kombiniert die Antwort ergeben.


Unabhängig ist es bei meinen Karten jedoch auch durchaus sinnvoll, sich ausschließlich einen Tagesspruch zu ziehen, der damit eine Aussage über die Tagesqualität macht. Genauso kann man einfach nur eine Bildkarte ziehen, wenn man beispielsweise wissen möchte, wo man im Augenblick  steht – sich dabei meditativ ins Bild vertiefen und sehen, welche Möglichkeiten einem da offen stehen.
Und, und, und … also viel mehr Einsatzmöglichkeiten, als es das Onlineorakel erlaubt. Abgesehen davon, dass es ja auch vorkommen soll, einmal weder Strom noch Internet zur Hand zu haben. Die Orakelkarten kann ich jederzeit und überall benutzen …

Um das zu verwirklichen, dass dieses Orakel jetzt auch in Eure Hände kommt, könnt ihr mithelfen … wenn viele ein bisschen machen, dann gibts ein großes Ganzes. Frei nach den Beatles „all together now …“
Das Projekt könnt ihr hier —> http://igg.me/at/orakel/x/9885819 <— unterstützen.
Und vielleicht dann bald schon selber mit einem wundervollen, magischen Orakeldeck in Händen Eure Fragen angehen und neue Antworten erhalten!