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NATuQuTAN – Teil XIV, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 10. März 2018

Zusammenfassen können also folgende Aussagen gemacht werden:

Es gibt tatsächlich Entitäten, die einer Definition des Begriffes Gott jedweder Art und Gestalt entsprechen; diese Entitäten können konstruktiv oder destruktiv auf Wahrscheinlichkeiten einwirken.

Es gibt virtuelle Anderswelten jedweder Art und Ausdehnung, welche virtuelle und/oder tatsächliche Realitäten darstellen und mit ihnen die zugehörigen Be­wohner (Ahnen, Geister, Elementarwesen usw.), die ebenfalls Wahrscheinlich­keiten beeinflussen können und von Menschen erlebbar sind.

Der Begriff des Todes bezieht sich nur auf das Ende einer jetztzeitigen raum-zeit­lichen Existenz, der virtuelle Wesenskern existiert weiter und kann wiederum an ein zukünftig existierendes Lebewesen anbinden; anthropozentrische ethische oder moralische Vorgaben sind jedoch nicht anwendbar. Damit ist die Möglich­keit einer Reinkarnation nicht raumzeitlich gebunden und kann auch in Form einer Retroinkarnation stattfinden (eine Tatsache, die sich in den Beschreibungen bezüglich eines nicht vorhandenen Zeitpfeiles ganz nebenbei auch in Mythen und Legenden wiederfinden lässt).

Es gibt eine okkulte Wissenschaft, ein verborgenes Wissen über die Welt, wel­ches sich mittels der quantifizierenden, materiell-energetisch orientierten Natur­wissenschaft grundsätzlich nicht direkt erforschen lässt.

Kombiniert mensch nun beide Wege, Magie und Naturwissenschaft, miteinander zu einer magischen Wissenschaft, können die Grenzen der Erfahrbarkeit erweitert und unser Wissen kann vermehrt werden. Es ist durchaus denkbar, das wir allein durch einen solch konsequenten Schritt in der menschlichen Entwicklungsgeschichte neue virtuelle Wesenskerne schaf-fen und damit die Wahrscheinlichkeit dahingehend verändert wird, das die Lehrer, die uns dieses Wissen vermitteln können, aus ihrem langen Schlaf erwachen oder gerade geboren werden – ironischer Weise könnten wir sogar unsere eigenen Lehrer sein…

Magister Botanicus, 2010

Kurzes Nachwort

Normalerweise würde eine Abhandlung über Magie und Naturwissenschaft hier enden; alle Erklärungen sind gemacht, Statements wurden abgegeben, man hat wild drauflos definiert und schließlich eine neue Gesamthypothese aufgestellt. Aber ich habe mir überlegt, das da was entscheidendes fehlt: Der Bezug zur Praxis.

Mein Problem ist jedoch, das „die magische Praxis“ in vielen einschlägigen Werken schon beschrieben wird; zum Teil in wunderschönen Metaphern, zum Teil in wild ausufernden Aphorismen und zum Teil in Lehrgängen, welche nach dem reiße­rischen Motto verfasst sind: „Wie werde ich Magier in 3 Wochen?!“ Mein Praxisvorschlag, den ich habe, ist einfach und ich kann dem geneigten Leser tatsächlich nicht garantieren, das sie eine Wirkung zeigen oder ihnen gar das gewünschte Resultat versprechen. Trotzdem habe ich mich entschlossen, dieses kurze Kapitel anzufügen.

Viel Vergnügen!

Die magische Praxis

Um Wahrscheinlichkeiten beeinflussen zu können, ist es nötig, in der dafür adä­quaten Weise denken zu lernen. Man kann das durchaus mit dem Erlernen des Schreibens von Buchstaben vergleichen.

Dazu ist zunächst einmal nötig, das man sich den Prozess der Umsetzung von Ge­danken in Taten bewusst macht. Jede Handlung, die wir ausführen findet ihren Widerhall im Gehirn; ob wir nach einem Glas greifen um daraus zu trinken oder ob wir eine komplizierte mechanische Tätigkeit ausführen.

Diese Bewusstmachung wird mit dem sagenumwobenen Begriff der Visualisierung be­schrieben; was zunächst nichts anderes bedeutet wie, stell Dir vor was Du tun willst und dann tue es genau so – und zwar zunächst in der materiell-energetischen Welt.

Wenn dieser Prozess der Be­wusstwerdung das komplette Spektrum aller Tätigkeiten des Lebens umfasst und zu einem Reflex geworden ist, kommt der nächste Schritt. Für diesen Schritt muss man sich vorstellen, das ein Ereignis eintritt, auf welches man normalerweise keinen Einfluss hat.

Beispielsweise kann man sich hier vorstellen, zu wissen, was der Lebenspartner ge­rade denkt oder indem man sich wünscht; zu einem be­stimmten Zeitpunkt einen Parkplatz an einer ganz bestimmten Stelle zu bekommen oder man einem ganz bestimmten Menschen begegnet.

Durch Versuch und Erfolg oder auch Misserfolg (den es genauestens zu analysieren gilt!), erreicht man im Laufe einer langen Zeit ein Stadium, in welchem sich schein­bar Erfolge und Fehlschläge die Waage halten. Und der nächste Schritt ist dann auch der schwierigste, aber zu meistern, denn er heißt: Durchhalten und nicht aufgeben.

Wenn das materielle Leben lange genug währt – auch das scheint eine Frage der Visualisierung zu sein – wird man an einen Punkt gelangen, an welchem man die Wahrscheinlichkeit für ein beliebiges Ereignis erkennen, bewerten, beeinflussen und in seinem Sinne manipulieren kann – wenn man das möchte…

waram int waroun

alliz ana bi barne in enti

NATuQuTAN – Teil XIII, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 10. Februar 2018

Eine erweiterte Weltsicht, die zeigen kann, das dieses Universum sich selbst erfahren will und daher die Möglichkeiten einer solchen Erfahrbarkeit schafft – unter ande­rem dadurch, das sich in ihm Lebensformen entwickelt haben, die diese Er­scheinun­gen und Ereignisse untersuchen, über ihre Umwelt reflektieren und darüber mitein­ander kommunizieren.

Wenn ich also nun mit diesem synthetischen Gedanken das vorgestellte Modell der Welt konsequent anwendet, so gibt es die Möglichkeit für wahrscheinlichkeits­verändernde Informationsstrukturen, die nicht zwingend an eine raum-zeitliche, energetisch messbare Struktur gebunden sein müssen. Dies bedeutet, das nicht jedes Lebewesen1 zwingend an seine körperliche Existenz gebunden ist und auch eine Exis­tenz darüber hinaus haben.

Die Konsequenz einer solchen Aussage wäre im nächsten Gedankengang, das jedes Lebewesen auch ein Pedant in Form eines unzerstörbaren Wesenskernes im Sinne einer virtuellen Informationsstruktur unterschiedlicher Komplexität besitzt, welcher von der Raum-Zeit unabhängig existieren kann.

Für einen jetzt lebenden Organismus bindet dieser Wesenskern an eine jetztzeitige Raum-Zeit-Struktur, dadurch kann dieser Organismus mit der Raum-Zeit solange direkt wechselwirken, wie die entsprechende Raum-Zeit-Struktur des Lebewesens existiert. Und je komplexer ein Wesenkern strukturiert ist, desto komplexer kann auch die Raum-Zeit-Struktur konzipiert sein, an welche er sich binden kann.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einer indirekten Wechselwirkung zwischen Wesenskern und Raum-Zeit – also ohne eine feste Anbindung an Raum-Zeit-Strukturen. Und ebenso selbstverständlich können sich mehrere Wesenskerne zu einer komplexeren Informationsstruktur zusammenschließen oder auch direkt miteinander Informationen austauschen.

Für einen Menschen bedeuten diese Schlüsse: der Tod ist nicht das Ende seiner Existenz und die jetzige Zustandsform als lebender Mensch ist nicht notwendiger­weise die Einzige. Es bedeutet aber auch, das Geister, Ahnen, Andersweltebenen mit den dazugehörigen Lebewesen tatsächlich existieren und ein Mensch mit jenen Ahnen, Geistern oder Andersweltlebewesen kommunizieren kann.

Die Frage nach einem Gottesbegriff, die sich notwendigerweise hier stellt, erfährt innerhalb dieses Weltbildes eine Wandlung – und eine andere Antwort, die ebenso einfach wie neutral ist. Es kann durch diese Sicht der Welt weder gefragt werden: „Gibt es einen Gott?“ oder „Gibt es Einen Gott?“, weil diese Frage bereits eine all­umfassende Entität postulieren würde, die sich als allmächtiges und universelles Regulans darstellte, die das Universum und die Welt nach seinem Gutdünken ge­schaffen hat und nun deterministisch geschehen ließe.

Die Frage muss demnach neu formuliert werden und frei sein von dogmatischen Grundideologien der etablierten monotheistischen Religionen: Gibt es eine Entität, welche die Dimensionen der Raum-Zeit und der Dimension Beurteilung der Wahr­scheinlichkeit umfassen könnte?

Nach Heim, Dröscher und Einstein gibt es eine Dimension, innerhalb der alle Ideen (als virtuelle Informationsstrukturen) eines materiell-energetischen Universums ent­halten sind bzw. durch ihre tatsächliche Existenz in der Raum-Zeit neue Ideen durch Kombination, Veränderungen der Wahrscheinlichkeit und den Naturgesetzen ent­stehen können. An der Schnittstelle der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlich­keit des Auftretens dieser Ideen innerhalb der Raum-Zeit sind jedoch Beeinflus­sungen durch Wesenskerne oder komplexeren Verbindungen von mehreren Wesenskernen möglich.

Diese Erklärung lässt viel Raum für die Interpretation des Begriffes Gott, Göttin oder Götter, denn wenn ein Mensch einen definierten Wesenskern besitzt, kann dieser Mensch selbstverständlich auch ganz individuell Wahrscheinlichkeiten und damit virtuelle Informationsstrukturen beeinflussen – und dies unabhängig davon, ob er gerade an eine raum-zeitliche Struktur angebunden hat oder nicht.

Alleine die pure Vorstellung eines Individuums oder der feste Glaube von Menschengruppen an eine bestimmte, virtuelle Wesenform oder eine vorgestellte, individuelle Gottheit – ob nun anthropomorph oder nicht – kann die Wahrschein­lichkeit ihre Existenz verändern und damit möglicherweise einen weiteren noch nie vorgestellten, individuellen (wenn auch zunächst virtuellen) Wesenkern schaffen – welcher seinerseits eine Individualität besäße und somit Wahrscheinlichkeiten be­einflussen könnte.

Diese Feststellung zerstört in ihrer Konsequenz jede scheinbar universelle, aber sehr anthropozentrische Auffassung von Moral und Ethik und löst einen dogmatisch ausgelegten Gegensatz von Gut und Böse vollends auf, da diese Begriffe für Wahr­scheinlichkeiten nicht anwendbar sind. Gut oder Böse, Ethik oder Moral sind rein menschliche Konstrukte, die je nach Gesellschaftsstruktur frei variabel sind und nur in einem kulturellen Kontext einen Sinn ergeben.

Im universellen Sinne kann es sich bei jenen Entitäten, nach denen in der Frage ge­sucht wurde, nur um Tendenzen handeln, welche im weitesten Sinne als konstruktiv oder destruktiv zu verstehen sind.

Damit wird deutlich, das solche Konstrukte – völlig gleich ob sie von destruktiver oder aufbauender Tendenz seien – keinesfalls die Grundlage einer Religion oder eines Gottesglaubens sein können. Ethik und Moral werden, wie bereits erklärt, nicht von Göttern bestimmt, sondern von Menschen gemacht und konstruiert – und dieses virtuelle Konstrukt kann seinerseits sowohl destruktiv als auch konstruktiv sein.

1 Ich möchte hier als Lebewesen jede organische oder anorganische Form, die im Raum-Zeit-Universum existiert, definieren; diese Lebewesen unterscheiden sich lediglich nach dem Grad ihrer Komplexität.

Ende Teil XIII

NATuQuTAN – Teil XII, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 06. Januar 2018

Anderswelten

Als nächstes knöpfen wir uns mal den Begriff der Anderswelt vor, die in vielen magischen Traditionen eine Rolle spielt. Da wären zunächst die Elementarwelten Erde, Luft, Wasser und Feuer, vorstellbar als Dimensionen oder Wirklichkeits­ebenen, in welchen diese Elemente den Kosmos abbilden.
Dann die Ebenen jener Anderswelten, die sich kulturell definieren; also keltische, nordische u.ä. Andersweltdefini-tionen. Schliesslich die Ebenen der Geisterwelt und des Totenreiches sowie der Ahnen; Ebenen/Dimensionen, die in schamanistischen Systemen eine wichtige Rolle spielen.

Auch die Welt der Naturgeister (Pflanzen, Steine usw.) sollte hier wegen ihrer Wichtigkeit in manchen magischen Systemen nicht unerwähnt bleiben, gerade weil diese Ebene meist als eine Zwischenwelt beschrieben wird, die sowohl die materiell-energetische Welt als auch die Anderswelten durchdringt.

Diese Ebenen nun einfach als weitere „Dimensionen“ ohne definierende Erklärung abzutun, wäre zu profan und würde keine weiteren Erkenntnisse bringen, obwohl wir den Begriff Dimension durchaus verwenden können – allerdings mit der Ein­schränkung, das es sich hierbei zunächst um eine virtuelle und – für unsere Raum-Zeit-Struktur, in der sich der Mensch normalerweise bewegen kann – also nur qualitativ beschreibbare Dimensionen handelt.

Und doch können diese Dimensionen bzw. deren Informationsstrukturen den Charakter wahrscheinlichkeitsverändernder Faktoren innerhalb der Raum-Zeit annehmen können.

Magische Dimensionen

Bei den Elementarebenen handelt es sich um Strukturen, welche direkt auf die Raum-Zeit einwirken können und zwar in der Art, das ihre Therme quantitativ durch die Chaos-Theorie und die theoretischen Prinzipen der sog. „Selbstorgani­sation“ beschrieben werden können. Für die Praxis heißt das, ein Mensch, der auf diesen Ebenen durch die beschriebenen bio-physikalischen Prinzipien über die WbD einen Zugriff hat, kann die Wahrscheinlichkeit dahingehend beeinflussen, das jene physikalischen Prinzipien denen Erde, Wasser, Luft und Feuer unterliegen, von ihm scheinbar manipuliert werden können.

Bei den kulturell definierten Anderswelten handelt es sich um virtuelle Dimen­sionen, die durch das Vorhandensein einer Kult- und Kulturgemeinschaft entstehen – als Beispiel seien hier keltische Vorstellungen von Anderswelten und ihren „Be­wohnern“ genannt; also etwa Sidhe, Leprechauns usw; im Allgemeinen unter dem Begriff Wildvolk bekannt. Entsprechend der einer Gesellschaft gelebten Intensität dieser Vorstellung und dem daraus erwachsenden, ständigen Umgang mit dieser Dimension und ihren Lebewesen, kann diese Dimension und können vor allem ihre Bewohner, eine Form von wahrscheinlichkeitsverändernden Faktoren annehmen.

Auch hier ist es völlig unerheblich, ob die entstehenden Effekte tatsächlich aus der virtuellen (Kultur-)Dimension heraus auf unsere Raum-Zeit einwirken oder ob es sich um Phänomene handelt, die der Mensch – innerhalb seiner kulturellen Identität – aus sich selbst heraus entstehen lässt. Dies differenzieren zu wollen, wäre ebenso unsinnig, wie etwa eine individuell erfahrene Gottesschau dahingehend erforschen zu wollen, ob es nun eine Selbstschau, ein tatsächliches Erfahren von Gott oder um eine Halluzination gehandelt hätte.

Totenreich und Ahnenwelt

Diese beiden Dimensionen sind vor allem für den magischen Bereich des Schama­nismus von großer Bedeutung, oftmals nicht von einander getrennt oder direkt in­einander übergehend. Innerhalb dieser Ebenen findet – über die beschriebenen bio-physikalischen / informatorischen Prozesse – ein Austausch statt, zwischen den in der als Jetzt empfundenen Raum-Zeit existierenden Individuen und jenen Indi­viduen, welche diesen Zeitpfeil verlassen haben.

Magische Naturwissenschaft – Naturwissenschaftliche Magie

All die Erklärungen in den vorangegangenen Kapiteln lassen einen Schluss zu: Magie und Naturwissenschaft schließen sich weder gegenseitig aus, noch enthält das eine Element das Andere.

Vielmehr ist Magie die eine Seite der Münze Universum und Naturwissenschaft die andere Seite, doch – um bei dieser Metapher zu bleiben – diese Münze wurde in der Vergangenheit durch religiösen Separatismus und akademische Ignoranz zersägt. Jede der beiden geprägten Seiten wird immer nur von vorn betrachtet, ihre Rück­seite verleugnet oder ignoriert; was in der Vergangenheit dazu führte, das ein Welt­bild, also eine Ansicht vom Universum, immer nur unvollständig wiedergegeben werden konnte. Mathematischen Formeln wurde geradezu fanatisch Religion und esoterischer Glauben entgegengesetzt (oder umgekehrt!) und die Erklärungsgrenzen beider Systeme als Naturgesetz dogmatisiert.

Mit der hier vorliegenden Arbeit, könnte man diesen Schritt rückgängig machen; mit dem Lot der Toleranz und des ganzheitlichen Wissensdurstes die beiden Hälften dieser Münze wieder zusammenfügen.

Und das möchte ich hiermit tun, die Synthese zu einem Erklärungsmodell des Uni­versums, einem Bild der Welt, einem Weltbild, in welchem Religion, Glaube und Magie als ebensolche Formkräfte betrachtet werden können, wie die raum-zeitlichen Erscheinungsformen jeder Form der Energie.

Es soll ein Modell sein, in welchem Invokation und Gestaltwandlung, Telepathie und Psychokinese, Quantenmechanik und Chaoswissenschaft lediglich unterschied­liche Ausdrucksformen eines Universums sind.
Ende Teil XII

NATuQuTAN – Teil XI, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 16. Dezember 2017

Magie

Bisher haben wir uns von der naturwissenschaftlichen Seite an verschiedene Phä­nomene angenähert, auch wenn scheinbar „magische“ Ereignisse kurz angerissen wurden. Jetzt also kommen wir mal von der anderen Seite und betrachten uns die Welt mit magischen Augen. Dafür sollten ich den Begriff Magie zunächst definieren, damit alle wissen, wovon ich spreche.

Magie bzw. die Definition von Magie erscheint vordergründig direkt abhängig von den Erkenntnissen über die Welt und dem daraus erwachsenden individuellen Weltbild. Aus Steinen Eisen herzustellen war für unsere Vorfahren ein magischer Akt, eine magische Transmutation an welchem die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft auf geheimnisvolle Weise beteiligt zu sein schienen und die vom Magier (dem Schmied) nach seinem Willen Neues schaffen konnten. Heute lernt jedes Kind, das man Eisen aus Eisenerz gewinnt, man lehrt die chemischen und physikalischen Prozesse, die dafür nötig sind und bezeichnet das im weitesten Sinne als Werkstoff­kunde.

Die Gedanken eines anderen Menschen im Detail zeitgenau zu erfassen, ist heute Magie, in ein paar Jahrzehnten wird dies vielleicht ein Gehirnscanner leisten können, welcher aus einem Kernspintomografen und einem damit gekoppelten Quantencomputer entwickelt wurde.

Eine kulturell geprägte oder technische Beschreibung von scheinbar magischen Vor­gängen kann also nicht die tatsächliche Grundlage einer Definition des Begriffs Magie sein, weil diese keine wahren Aussagen zulässt. Bleiben wir aber dabei, Magie ist eine individuelle Erfahrung. Ausserdem bewirkt Magie Ereignisse – wel­cher Art auch immer – die sich einem rein raumzeitlichen Erklärungsmodell ent­ziehen, m.e. nicht stringent quantifizierbar sind.

Definition des Begriffs Magie

Magie bezeichnet die Zuschreibung von qualitativen (virtuellen) Kräften an Gegenstände, Wesenheiten und Individuen, sowie das Verfügbarmachen dieser virtuellen Kräfte durch bestimmte Handlungen, Praktiken, Riten oder besondere Kenntnisse; in deren Folge quantifizierbare Ereignisse ausgelöst werden, welche einer Wahrscheinlichkeit für ihr Auftreten nicht entsprechen1.

Das magische Bild der Welt

Eine magische Weltsicht beinhaltet nicht nur das materiell/naturwissenschaftlich sichtbare, erfahrbare und berechenbare Universum, sondern erweitert sich um mannigfaltige Dimensionen der Existenz, welche in einem permanenten Prozess der Veränderung eingebettet sind.

Die magische Weltanschauung ist geprägt von einem Willen der Erfahrung und Nutzbarmachung aller Erfahrungen und kann sich in letzter Konsequenz als eine tiefe Spiritualität in der tatsächlichen Wortbedeutung einer „Gottesschau“ – oder besser formuliert – in einem tatsächlichen und persönlichen „Erfahren der Natur“ ausdrücken. Außerdem beinhaltet ein solches Weltbild zwingend eine Art der „ani­mistischen“ Weltschau. Dies kann sich als eine Betrachtung der Welt im Sinne eines qualitativen Wissens äußern, das alles in der Natur bzw. im Universum auf irgend­eine Art „belebt“ sein kann und damit eine Art eigenes „Bewusstsein“ besitzt.

Die magische Handlung – am Bespiel der Heilung erläutert

Von einer „magisch“ induzierten Heilung zu sprechen wäre zu trivial und vorder­gründig, deswegen müssen wir den Begriff der Heilung wesentlich differenzierter betrachten, indem wir den Begriff der Krankheit näher definieren. Was bedeutet es, wenn ein Mensch krank ist?

Modern betrachtet heißt das nichts anderes, als das der betroffene Mensch „arbeits­unfähig“ ist, im Gegensatz zu zeitgenössischen Definitionen, die von „genuss­unfähig“ über „glaubensun-fähig“ bis zu „überlebensunfähig“ reichen. Diese Art der Beschreibungen bietet keine zureichende Befundung des Begriffs Krankheit; also zäumen wir das Pferd mal andersherum auf.

Krankheiten können durch physische, psychische, seelische oder magische Stressoren initiert werden, die sich ihrerseits wiederum im betroffenen Lebewesen in physischen, psychischen. seelischen und magischen Auswirkungen manifestieren können. Ist diese Manifestation nur kurzzeitig, können wir von akuten Erkran­kungen sprechen, eine längerfristige Auswirkung kann als chronische Erkrankung definiert werden.

Dementsprechend gibt es für die jeweiligen Stressor-Manifestations-Paare klare Handlungsanweisungen, die zur einer Beseitigung des Stressors, der Manifestation oder Beidem führen müssen. Diese Handlungsanweisungen müssen in diesem Fall jedoch im Licht der animistischen Weltschau betrachtet werden, welches eine ganz­heitliche Be-Handlung des erkrankten Menschen auf allen Ebenen notwendig macht.

Die physische Behandlung ist selbstverständlich einem Arzt oder Mediziner vorbe­halten, ebenso wie eine psychologische Behandlung von den entsprechenden Fach­kräften durchgeführt wird. Eine zusätzliche Unterstützung des Heilungsprozess (physischer oder psychischer Erkrankungen) durch Magie oder Seel­sorge/Lebensberatung ist selbstverständlich im Detail mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Das bedeutet, das es viele physische und psychische Erkrankungen gibt, die auf physischen, psychischen und seelischen Stressoren beruhen; z.B. Bakterien, Stress oder ähnlichem. Dementsprechend sind die grundlegenden Behandlungen der Symptome und Ursachen auf (phyto-)pharmakologischer Basis völlig in Ordnung und auch sinnvoll. Jedoch ist es ebenfalls sinnvoll, die Heilung durch magische Handlungen wie Heilungsrituale oder magische Kräutertees zu unterstützen und zu fördern, wenn der Erkrankte dies will.

Wie sich die Behandlung durch Medikamente, psychologische Beratung oder Seel­sorge/Lebensberatung auf die Krankheit auswirkt, ist hinlänglich bekannt: Anti­biotika töten Bakterien, Chemotherapeutika wirken gegen Krebszellen, Gesprächs­therapien können bei psychischen Erkrankungen helfen und die Seelsorge hilft oft über Verlustängste nach Todesfällen hinweg.

Wie aber wirken magische Rituale, Räuchermischungen oder Tees zur Unter­stützung der Heilung?

Wissenschaftstheoretisch erklärt, wären magische Rituale solche Handlungen, bei denen bestimmte Informationsinhalte direkt oder indirekt auf den erkrankten Menschen übertragen werden sollen. Der magisch arbeitende Mensch benötig dem­nach ein Medium, mittels dessen er diese Informationen auf den Erkrankten über­tragen kann und der Erkrankte benötigt seinerseits ein Medium, durch das sich diese Information in seiner Ganzheit manifestiert und in Reaktionen des Körpers umsetzen lässt.

Setzen wir an dieser Stelle die Überlegungen an, die wir schon bei den para­normalen Phänomen zur Erklärung verwendeten:

Völlig unabhängig von der Methode der magischen Arbeit oder des Rituals lösten die Gedanken des Menschen bestimmte Reaktionen aus, die mit einer Aktivität der Nervenzellen einhergeht. Diese Aktivität hat ein ganz bestimmtes Muster, welches durch ständiges Wiederholen noch verstärkt werden kann. Mit der Aktivität der Nervenzellen findet eine Erhöhung der Biofotonenstrahlung statt, die dieses Muster auch in den virtuellen Dimensionen nachzeichnet.

So entwickeln die wahrscheinlichkeitsverändernden Strukturen der Fotonen ein be­stimmtes Muster, entsprechend jener Informationsgehalte, und liegen als mehr­dimensionale Informationsstruktur vor. Diese Informationsstruktur ist nicht an die Raum-Zeit gebunden, daher kann sie überall und jederzeit existieren.

Der Gedanke eines Menschen, der Wille des Schamanen, Magiers oder einfach des Magic Users wird somit zur wahrscheinlichkeitsverändernden Informationsstruktur, welche jetzt ihrerseits die Biofotonenstrahlung eines anderen Menschen – in diesem Falle des Patienten – beeinflussen kann. Wie in den vorangegangenen Kapiteln ge­zeigt, beeinflusst die Biofotonenstrahlung alle physiologischen Vorgänge im Körper – ergo: ein Heilungsprozess kann dadurch unterstützt oder sogar in Gang gebracht werden.

Natürlich muss auch das Ritual, welches nur für den Patienten eine immense Be­deutung hat, als eigenständige Struktur mit wahrscheinlichkeitsverändernden Qualitäten für diese Betrachtung mit einbezogen werden.

Auch soll an dieser Stelle deshalb nicht unerwähnt bleiben, das es die Möglichkeit von magischen Erkrankungen gibt, die sich gänzlich einer Diagnose im physischen, psychischen oder seelischen Bereich widersetzen. Ein Mensch zeigt dann meist sehr subtile Krankheitssymptome, aber kein Arzt weiß, wo sie herkommen und sie widerstehen einer Behandlung durch Medikamente.

11Oops, da hab ich ja gleich die Definition für Zauberei mitgeliefert!

NATuQuTAN – Teil X, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 25. November 2017

Telepathie

Person A hegt den Wunsch, zu wissen, was Person B gerade denkt, wobei für dieses Beispiel eine starke emotionale Bindung zwischen beiden Personen bestehen soll. Dieser Wunsch fasst als stringenter und ständig bewusst wiederholter Gedanke in den dafür zuständigen Gehirnzentren von Person A Fuß. Zusätzlich versucht sich Person A ebenso beständig Person B vorzustellen – und zwar in allen ihren materiellen wie auch emotionalen Ausprägungen (Aussehen, Sprechen, Essen, Trinken, Gefühle usw.).

Diese Gedanken manifestieren eine kontinuierlichen Aktivität von Nervenzellen im Gehirn von Person A, die zum einen dem Wunsch und zum anderen ihrer Sicht von Person B entsprechen. Des weiteren werden analog zu Nervenzellaktionen Bio­fotonenströme von der Nervenzelle produziert, welche ihrerseits imaginäre In­formationsstrukturen tragen. Letzteres ist natürlich auch bei Person B der Fall, auch wenn Person B sich nicht auf Person A konzentriert.

Werden nun die imaginären Informationsstrukturen der Biofotonen im Bereich der Entelechie wirksam, so können sich durch wahrscheinlichkeitsverändernde Faktoren diese Informationsstrukturen an die von Person B angleichen. Dies hat zur Folge, das Person A und Person B auf der entelechalen Ebene gleiche oder ähnliche imaginäre Informationen gleichzeitig miteinander teilen, was zur Folge hätte, dass sich auch die imaginären Trägerstrukturen – also die Biofotonenströme – aneinander angleichen können. Dies bewirkt dann auch eine spontane Änderung der Nerven­zellaktivität, allerdings nicht in dem Maße, das tatsächlich völlig gleiche Gedanken­inhalte zur gleichen Zeit von Person A und B empfunden werden. Vielmehr führen die geringfügigen Änderungen der Spontanaktivität zu Assoziationen und Assoziationsketten, die sich gegenseitig rückkoppeln und wahrscheinlich eine ge­meinsame Grundassoziation bilden.

Telepathie würde dann in diesem Beispiel Person A die Möglichkeit bieten, zunächst einmal die psychische Grundgestimmtheit von Person B zu erfassen und über seine spontan auftretenden Assoziationen zu Person B – aufgrund der Kenntnis von Person B in allen Bereichen – ein wahrscheinliches Gedankenmuster entwerfen. Dies würde auch erklären, warum eine telepathische Verbindung zwar die Gefühle eines anderen Menschen transportiert und auch noch mehr oder weniger genaue Umrisse der Situation, in welcher er sich momentan befindet – nicht aber oder nur in ganz extremen Ausnahmefällen konkrete Gedankeninhalte.

Wichtig ist, dass bei diesem Vorgang keine Energien übertragen werden müssen oder andere als imaginäre Teilchen für die Informationserlangung in Betracht kommen. Wären nämlich materielle Elemente der Raum-Zeit an dem Vorgang der Telepathie betei-ligt (etwa Elektro-nen), so müssten sie oder ihre Auswirkungen auf das Gesamtsystem Mensch messbar sein.

Psychokinese

In einer Experimentalsituation soll Person C berührungsfrei eine piezokristalline Folie psychokinetisch so beeinflussen, das sie ein geringer Stromfluss erzeugt. Der Person wird gezeigt, dass Druck auf die Piezofolie ein angeschlossenes Messgerät ausschlagen lässt, d.h. ein geringer Stromfluss durch diesen Druck erzeugt wird.

Person C konzentriert sich in diesem Fall darauf, dass ein imaginärer Druck auf die vor ihm liegende Folie ausgeübt wird. Wiederum manifestiert sich eine kontinuier­lichen Aktivität von Nervenzellen im Gehirn von Person C, die dem Wunsch und ihrer Interpretation des Vorgangs entsprechen. Des weiteren werden ebenfalls wie im ersten Beispiel analog zu den Nervenzellaktionen Biofotonenströme von der Nervenzelle produziert, welche ihrerseits wieder imaginäre Informationsstrukturen tragen. Würden diese imaginären Informationsstrukturen im Bereich der Entelechie tatsächlich wirksam, was nachweislich gerade im Falle der Psychokinesephänomene selten genug geschieht, so können sich gleichzeitig verschiedenste wahrscheinlich­keitsverändernde Faktoren ausbilden und als Möglichkeit in die Raum-Zeit abge­bildet werden.

Zum einen wäre eine, auf einen Teil der Piezofolie begrenzte Veränderung des Luft­drucks denkbar; ebenfalls vorstellbar wäre es, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines spontanen Stromfluss in der Folie soweit erhöht würde, das tat­sächlich ein Induktionsstrom fließt oder das der Zeiger des Messgerätes bewegt wird, ohne dass jedoch tatsächlich ein Stromfluss vorliegt.

Im Falle der Formbeeinflussung eines Gegenstandes, etwa einem Metallstab, durch Psychokinese, würde es genügen, durch die imaginären Informationsstrukturen das Wahrscheinlichkeitsfeld des Kristallgitters dahingehend zu verändern, das die ge­bogene Form in der Raum-Zeit wahrscheinlicher ist, wie die gerade Form. Somit er­scheint der Metallstab in der Raum-Zeit gebogen worden zu sein, aber ohne tat­sächlich für diesen Vorgang Energie aufzuwenden. Wären wägbare Teilchen am Vorgang der Psychokinese beteiligt, so müssten diese – wie bei anderen Energie­übertragungsvorgängen – gemessen werden können.

Präkognition

Vorauswissen, also die raum-zeitlich frühere Erfahrung eines zeitlich erst später stattfindendes Ereignis, kann nur unter Voraussetzung einer wie auch immer ge­arteten Futuralpotenz erklärt werden. Beispielsweise kann etwa die Voraussage über einen Flugzeugabsturz nur dann eine bestimmte Wahrscheinlichkeit besitzen, wenn besagtes Flugzeug auch tatsächlich fliegt. Das hört sich logisch an, bedarf aber trotz­dem näherer Erklärung.

Wenn auf der imaginären Informationsebene Äon alle Ereignisse (die jetzt nur dieses Flugzeug betreffen) in der Raum-Zeit stattfinden können vorliegen, so tun sie das zunächst als völlig gleichberechtigte Wahrscheinlichkeiten. Neben einer problem­losen Reise des Flugzeugs liegen also auch alle anderen Möglichkeiten, vom Defekt und der damit verbundenen Negierung einer Reise mit diesem Flugzeug überhaupt bis hin zum Absturz der Maschine nebeneinander.

Startet der Jet nun, so ergeben sich bestimmte, wahrscheinliche Zukunftsmöglich­keiten, die Futuralpotenzen, die von Makro- und Mikrokausalfaktoren abhängen. Da sich die Raum-Zeit anhand der wahrscheinlichsten Möglichkeit dieser Potenzen ständig neu manifestiert, kann ein stromführender, lockerer Draht im Triebwerk des Flugzeugs die Futuralpotenz eines Absturzes hervorrufen – als mögliches Ereignis.

Person D hat nun tatsächlich präkonitive Fähigkeiten und prophezeit einen Flug­zeugabsturz eines ganz bestimmten Jets. Dann hat diese Präkonition nur für eine der vielen möglichen Futuralpotenzen des Jets Gültigkeit und unterliegt den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit. Passiert die Katastrophe tatsächlich, stimmt die Prä­kognition und Person D hat über ihre imaginären Informationsstrukturen die Zukunftsmöglichkeit erfahren, die sich dann auch in der Raum-Zeit manifestiert hat.

Entdeckt ein Techniker bei der Wartung vor dem Flug des Jets den lockeren Draht und repariert er das Triebwerk, stimmt die Präkognition von Person D ebenfalls, nur das Ereignis, welches er wahrgenommen hat, manifestiert sich in nicht in der Raum-Zeit.

Es dürfte damit klar sein, dass eine Präkognition umso unschärfer wird, je weiter das erfahrene Ereignis in der Zukunft liegt und sich die verschiedenen Ereignis­wahrscheinlichkeiten potenzieren (deswegen Futuralpotenzen!). Zu erfahren, welche Spielkarte auf einem Stapel die nächste ist, ist demnach wahrscheinlicher, als eine ganz spezifische, raum-zeitlich definierte Katastrophe vorherzusagen.

Homöopathie

Das Homöopathie als Heilmittel wirkt, steht mittlerweile außer Frage. Alleine, ein Erklärungsmodell für die Wirkungsweise ist nur im Ansatz gefunden, gerade von Hochpotenzen, in welchen sich theoretisch nur noch ein Molekül der tatsächlichen Arznei befindet. Es scheint sich also beim Einsatz von homöopathischen Mitteln um eine Informations-übertragung zu handeln, die auf imaginären Informations­strukturen beruht. Neuere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich niedrige Potenzen auf zellulärer Ebene in einer Frequenz-Harmonisierung der Bio­fotonenstrahlung äußern, Hochpotenzen die Amplituden dieser Strahlung beein­flussen können. Das heißt also, dass die imaginären Informationsstrukturen der Bio­fotonen mit den in der Flüssigkeit enthaltenen imaginären Informationen inter­agieren.

Hier handelt es sich augenscheinlich um wahrscheinlichkeitsverändernde Faktoren, die einen Gesundungsprozess nicht über eine direkte chemische Reaktion mit dem Organismus auslöst, sondern durch Beeinflussung der Biofotonen, die ihrerseits offensichtlich als ursächliches Regulativ für den Gesamtorganismus agieren können.

Krankheit wäre somit erweitert zu definieren, als ein Zustand der von einer idealen, aber imaginären, Funktionalstruktur eines Individuums abweicht. Dieser Ideal­zustand kann durch die Anwendung verschienener Methoden wieder erreicht werden, sowohl auf materiell-energetischer Ebene (Immunsystem, Chemikalien etc.) als auch auf informatorischer Ebene (Homöopathie, psychische Heiler). Anzuregen wäre eine Kombination aller Möglichkeiten die sich je nach Schwere der Erkrankung zu richten hat.

Morphogenese

Noch immer ist die Morphogenese von Organismen nicht vollständig aufgeklärt. Es gibt zwar in der einschlägigen Fachliteratur Hinweise auf Mechanismen, die die Morphogenese beeinflussen, jedoch keine ursächliche raum-zeitlich Struktur, an­hand derer sich die Gene orientieren könnten, den Organismus zu gestalten. Ein morphogenetisches Feld zu postulieren, wie es Sheldrake vor einigen Jahren getan hat, löst zwar das Problem, hat aber leider den Nachteil, das dieses Feld quantifi­zierbar sein müsste, was aber nicht der Fall ist.

Es kann sich demnach als Ursache einer Morphogenese um keine raum-zeitliche Struktur handeln, sondern nur um eine imaginäre Informationsstruktur von quali­tativem Charakter. Anhand dieser Struktur und über die imaginären Anteile der Biofotonen wird ein morphogenetisches Wahrscheinlichkeitsraster zur Verfügung gestellt, anhand dem die Gene sozusagen eine Vorlage für die Form eines Organis­mus besitzen und mit welcher sie durch die speziellen Eigenschaften der Biofotonen wechselwirken können.

Über Konformitätsänderungen von Enzymen und die Beeinflussung der extra- und interzellulären elektrochemischen Eigenschaften, wird dann die Morphogenese ge­steuert – immer in Rückkopplung mit der imaginären Matrize, die in Äon vorliegt, über die Entelechie in der Raum-Zeit manifestiert wird und so Futuralpotenzen aus­prägen kann.