Archiv für die Kategorie ‘FeinStoffliches’

NATuQuTAN – Teil IX, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 14. Oktober 2017

Parapsychologie und Paranormales

Paranormale Phänomene, die auch heute noch unter dem anderen Begriff para­psychologische Phänomene beschrieben werden, sind heute ein fester Bestandteil des allgemeinen Weltbildes – und dies nicht nur durch reißerisch aufgemachte Pro­duktionen der Film- und Videoindustrie.

Mittlerweile haben statistische und phänomenologische Untersuchungen an ver­schiedenen Universitäten auf der ganzen Welt stattgefunden. Ihre Ergebnisse sind ebenso faszinierend wie desillusionierend; denn dass paranormale Phänomene auf­treten, wird nicht mehr abgestritten. Jedoch das Maß, in dem diese Ereignisse statt­finden, ist verschwindend gering, ebenso wie die offensichtliche Trainierbarkeit be­stimmter Fähigkeiten.

Das Fazit aller Recherchen erscheint recht eindeutig: Entweder ein Mensch hat be­stimmte paranormale Fähigkeiten oder eben nicht, sie zu erlernen ist nur in Einzel­fällen eindeutig nachzuweisen. Auch die Stärke des Phänomens erscheint ebenso begrenzt wie launenhaft, und scheint von verschiedensten Faktoren abhängig zu sein – vor allem aber der psychischen Gestimmtheit – was den untersuchten Menschen aber auch die untersuchenden Personen betrifft.

 

Präkognition (Vorauswissen) und Hellsehen (Vorausschau)

Die akademische Unterscheidung teilt zwischen dem Hellsehen, der Vorausschau von Ereignissen und der Präkognition, dem Vorauswissen in bestimmten Situatio­nen. Es handelt sich dabei um die Erfahrbarkeit von Informationen über Gescheh­nisse oder Sachverhalte, die zeitlich noch in der Zukunft liegen. Es liegen Studien vor, die belegen, dass sowohl die präkognitiv/hellseherisch erlangten Kurzzeit- als auch Langzeitinformationen in einem relativ engen Rahmen mit tatsächlichen, zeitlich später stattfindenden Ereignissen übereinstimmten.

Leider funktioniert das System so gut wie gar nicht bei Lotterien oder Lottozahlen, aber es werden Katastrophen und Unfälle oder das Sterbedatum eines Menschen oft richtig vorausgesehen. Es scheint eine Tendenz zu geben, dass emotional negativ be­setzte Gefühle wie Angst, Trauer und Schmerz beim Hellsehen und der Prä­kognition besser zum Tragen kommen und Gegenstand eines Erfahrungsphänomens sind.

 

Empathie („Gefühlslesen“) und Telepathie („Gedankenlesen“)

Auch diese paranormalen Fähigkeiten, die psychische Gestimmtheit eines anderen Menschen oder gedankliche Informationsinhalte einer anderen Person – trotz räum­licher Trennung und ohne Sichtkontakt – zu erfassen, hat eine eindeutige Bestäti­gung erfahren. Hier scheint jedoch eine funktionale Tendenz zu bestehen, die nicht paradoxer erscheinen kann: Entweder kennen sich die Personen sehr gut und haben eine enge emotionale Verbindung oder die Menschen haben sich zuvor noch nie ge­sehen – gerade in Bezug auf ein Experiment in dieser Richtung. Auch was die Informationsinhalte angeht gibt es besondere Tendenzen, denn oft wird nicht der tatsächliche gedankliche Informationsinhalt erfahren, sondern Assoziationen dieses Gedankens. Beispielsweise ist die zu erfahrende Information das Bild einer brennenden Kerze, so assoziiert bei stattfindender Telepathie der (christliche) Per­zipient oftmals einen Weihnachtsbaum bzw. alles, was mit Weihnachten zu tun hat oder einfach nur Feuer in irgend einer Form.

Psychokinese (Psychische Beeinflussung von Gegenständen)

Diese, in früheren Zeiten auch als Telekinese bezeichnete Fähigkeit, ist wohl in der Szene der etablierten Naturwissenschaften die umstrittenste. Nichtsdestotrotz wurde das Vorhandensein dieses Phänomens durch harte statistische Fakten belegt – aller­dings ging es bei den dafür durchgeführten Versuchen nur um die Beeinflussung der statistischen Zufallswahrscheinlichkeit von bestimmten Experimentalsystemen.

Die in den 70´ger Jahren auftretenden „Löffelbieger“ á la Uri Geller sind mittler­weile zum großen Teil als Trickster entlarvt worden, jedoch: Die in England und der Schweiz durchgeführten Untersuchungen zur Makro-Psychokinese haben ein­drucksvoll gezeigt, dass es tatsächlich vereinzelt Menschen gibt, die Materie be­rührungsfrei mittels ihrer Psyche auf unterschiedliche Art beeinflussen können. Als Tendenz zeigte sich bei diesen Experimenten, dass es scheinbar eine Abstufung der beeinflussenden Fähigkeit gibt. Metallische Gegenstände und Materialien mit be­stimmter, kristalliner Struktur (z.B. Piezokristalle) lassen sich danach offenbar relativ leicht beeinflussen, Kunststoffe weit weniger und Flüssigkeiten, Gase sowie Glas in keinem Fall. Auch hier spielt die psychische Gestimmtheit für das Auftreten eine große Rolle und hier gibt es eine Tendenz, die darauf hindeutet, dass nicht die Vor­stellung des Vorgangs der Beeinflussung auslösendes Moment ist sondern vielmehr die Vorstellung der bereits stattgefundenen Beeinflussung.

Erklärungsnotstand und Erklärungsmodelle

Das Problem bei aller Statistik und der positiven Beurteilung all dieser Phänomene, egal ob Telepathie oder Psychokinese, ist die wissenschaftliche Erklärung des Weges, auf welchem die beobachtbaren Ereignisse ausgelöst werden. Hier helfen weder esoterische Pseudo-Ansätze wie „feinstoffliche“ und „grobstoffliche“ Schwingungen oder ähnlicher Unfug, noch haltlose Vermutungen über eine un­bekannte „PSI-Energie“. In letzter Konsequenz handelt es sich bei allen Phänomenen um die Übertragung von Informationen und die Beeinflussung von (Zustands)-Wahrscheinlichkeiten und genau dort sollten auch die Ansätze für Erklärungen ge­sucht werden.

Ende Teil IX

NATuQuTAN – Teil VIII, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 23. September 2017

Überlappungen

Wir finden also in jeder einzelnen Zelle, die ein Organismus besitzt, ein hochkomplexes informatorisches Übertragungssystem, welches auf Quantenverschränkung, Teleportation von Eelektronen, Übertragung von Energie und Information mittels Fotonen und sich daraus ergebenden enzymatischen Reaktionen und molekularer Informationsübertragung besteht.

Alles in Allem, eigentlich nur eine faszinierende Beobachtung, wie das Zellgleichgewicht, die Morphogenese, der gesamte Organismus bis hin zum menschlichen Gehirn, durch mikroskopische und psysikalische Steuermechanismen beeinflusst und geregelt wird. Oder ist es vielleicht etwas mehr als das ?!

Denn trotz aller Erklärungen ergibt sich ein Gap, eine Leerstelle in jenen Beschreibungen – nämlich woher kommt die grundlegende Information, z.B. für den Foto-Repair, für die Morphogenese oder jene Aktivierung / Deaktivierung der Enzyme, damit Leben überhaupt stattfinden kann?

Es muss daher eine inmaterielle, nicht-energetische Informationsstruktur geben, auf welche mittels den Fotonen und der Quantenverschränkung zugegriffen werden kann; eine Form von nicht raum-zeitlicher „Blaupause“ mit informatorischem Gehalt, auf welche jene materiell-energetischen Systeme wie die RES – unter Einhaltung der gegebenen physikalischen Naturgesetze der Raum-Zeit – Zugiff erlangen.

Biologische Grundlagen

Das Zellgleichgewicht
Für den individuellen Organismus eines Menschen wird eine bestimmte Anzahl von Körperzellen benötigt, die ebenso individuell durch die Gene festgelegt ist. Zur Auf­rechterhaltung dieser Zellzahl muss es einen Kontrollmechanismus geben, welcher den Soll-Zustand mit dem Ist-Zustand vergleichen kann und die Zellteilung bzw. die Apoptose steuert.

Ein solcher Kontrollmechanismus kann kein rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System sein, da ein Individuum eine bestimmte räumliche Ausdehnung besitzt und somit das Problem der Signalübermittlung durch Blut, Sinnes- oder Nervenzellen besteht. Mit anderen Worten, es geht um die Frage, wie weiß eine Zelle, wann sie sich teilen soll oder wann sie sterben muß.

Die Apoptose

Ein Vorgang, welcher rein theoretisch schon seit langem postuliert, aber erst in neuerer Zeit bei Zellen beobachtet wurde, ist die sogenannte Apoptose. Mit diesem Begriff wird der physiologische Tod einer Zelle, also eine Art Selbstzerstörungs­programm beschrieben, mit welchem sich die Zelle umbringt. Was genau dieses Programm auslöst, kann wiederum kein rein hormonell, enzymatisch oder neurolo­gisch konzipiertes System aus o.g. Gründen sein.

Wundheilung

Was passiert beim Prozess der Wundheilung? Auch dies ist eine Geschichte, bei der Theorie und beobachtete Tatsachen auf ein System hindeuten, welches ebenfalls nicht auf einem rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System aufbauen kann. Wäre das so, würden die Wundränder von beiden Seiten her zu­sammenwachsen. Das tun sie aber nicht, sondern sie wachsen auch von unten nach oben hin zusammen. Was bedeutet, dass die Zellen im oberen Bereich einer Wunde „wissen“ müssen, das sie sich erst dann zu teilen haben, wenn die Zellen des unteren Wundrand bei ihnen angekommen sind.

Cancerogene Stoffe

Es gibt bekanntermaßen chemische Substanzen, die Krebs auslösen können, d.h. theoretisch auf chemischen oder physikalischen Weg die Physiologie dahingehend beeinträchtigen, dass sich die Zelle unkontrolliert teilt. Auch hier kann aus be­kannten Gründen kein rein hormonell, enzymatisch oder neurologisch konzipiertes System greifen. Weiterhin wurde festgestellt, dass alle Chemikalien mit hohem cancerogenen Potential im grünen Bereich des Spektrums eine Photoabsorption auf­weisen.

Gedächtnisstrukturen

Das Gehirn besitzt neben der normalen Aktivität im Wach- oder Schlafzustand, also der Aufnahme und Weiterleitung von Reizen, auch eine sogenannte statistische Spontanaktivität. Dies bedeutet, dass auch ohne ankommenden Reiz Nervenzellen elektische Signale miteinander austauschen, die jedoch nur eine Art weisses Rauschen erzeugen und von uns nicht bewußt wahrgenommen werden.

Diese Spontanaktivität wird durch durch die Biofotonen gesteuert bzw. ausgelöst. Weiterhin kann man nachweisen, dass die Signalübertragung im Gehirn eigentlich mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert, weil ein Reiz wesentlich früher am Zielort eintrifft, wie dies durch die elektrische Leitung möglich wäre (nur Schallgeschwindigkeit): Durch die bio-fotonische Signalkette; die elektrische Leitung dient demnach wahrscheinlich nur der Verifizierung. Biofotonen können natürlich auch eine Nervenzelle zur Reizübermittlung anregen und umgekehrt führt eine Erregung einer Nervenzalle zur vermehrten Freisetzung von Biofotonen.

Ende Teil VIII

NATuQuTAN – Teil VII, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 02. September 2017

Biochemische und biophysikalische Grundlagen

Der Aufbau der DNS

Unsere Erbinformation, die DNS, chemisch mit der Bezeichnung Desoxyribonuclein­säure beschrieben, besteht im Prinzip aus sich immer wiederholenden Einzelteilen. Die Struktur, um die es dabei geht, setzt sich aus einem Zuckermolekül (Desoxy­ribose), einem Phosphatmolekül und einer Base zusammen. Wobei nur vier (bzw. fünf) verschiedene Basen sozusagen für die Vielfältigkeit der Erbinformation sorgen.

Diese einzelnen Molekülverbände, nämlich das Zuckermolekül, das Phosphat und die Base, bilden ein kettenförmiges Riesenmolekül. In der Mitte dieser Molekülkette befinden sich die Basen, die sich zu Basenpaaren – eins Rechts, eins Links (is dat´n Strickmuster? Ja, Red. Elch!) – zusammenschließen, vergleichbar etwa mit einer Art Reißverschluß. Die Namen der Basen sind Adenin, Cytosin, Guanin und Tymin – dabei können sich nur bestimmte Basen miteinander verbinden, es gibt also die Kombinationen AC oder CA, GT oder TG; dies ist die erste Stufe der Information.

Innerhalb der DNS bilden diese Basenpaare dann in Dreiergruppen (sog. Tripletts) als weitere Informationseinheiten, und die Vielfältigkeit der Kombinationsmöglichkeiten wird damit erhöht; wobei nur die „linke“ Seite der DNS angegeben wird, da sich die rechte Seite ja daraus ergibt. Beispiele AAT oder CCG und so fort. Die so gebildete DNS wird zusätzlich spiralig im Zellkern aufge-rollt und entwickelt sich nur dann, wenn die Zelle sich nicht gerade teilt.

Entwirrt jedoch steht über die DNS jede notwendige Information zur Synthese von Enzymen zur Verfügung und wird über verschiedene biochemische Mechanismen abgelesen, entcodiert und im „Klartext“, sozusagen als Handlungsanweisung für die Ribosomen, an diesen angedockt. Die Ribosomen produzieren dann entsprechend dieser Handlungsanweisung aus Aminosäuren die Enzyme, welche die Zelle gerade benötigt.

Zurück zur DNS, denn da gibt es eine Besonderheit, die nicht unerwähnt bleiben sollte. Nämlich, dass die oben genannten Basen sich nicht fest aneinander lagern, wie bei einer normalen chemischen Verbindung. Sondern sie teilen sich ein Atom, genauer gesagt ein Wasserstoffatom, dessen einziges Elektron die Verbindungskraft zwischen den Basen herstellt – dies nennt man im Fachjargon Wasserstoffbrücke. Außerdem kann man die DNS als eine Art Kristall organischer Stoffe betrachten, ähnlich Quarzkristallen oder Metallkristallen, bei welchen die Elektronen frei be­weglich erscheinen.

Die Biofotonenstrahlung

Die spezielle Kristallstruktur der DNS erzeugt ein Phänomen, welches zum ersten Mal von Gurwitsch und in neuerer Zeit von Popp näher erforscht wurde, das Phänomen wird Biolumineszenz oder auch Biofotonenstrahlung genannt. Die DNS kann nämlich in ihrer im Zellkern vorliegenden Arbeitsform, d.h. nicht spiralig, wie ein LASER-Kristall Fotonen aufnehmen, für eine Zeit lang speichern und einen be­stimmten Energiebetrag zufügen – und dann spontan wieder abgeben, eben als so­genannte Biofotonenstrahlung.

Bei diese Vorgang werden die thermischen Fotonen, also die durch chemische Arbeit der Zellorganellen erzeugte Wärmestrahlung (Infrarotfotonen, die z.B. in den Mito­chondrien entstehen) von dem DNS-Kristall „eingefangen“ und beständig in ihm hin-und-her gespiegelt. Die Spiegelung erfolgt dabei natürlich nicht – wie beim normalen LASER – durch einen halbdurchlässigen Spiegel. Sie erfolgt vielmehr durch die Besonderheit der Wasserstoffbrückenbindung, die das Foton solange „ge­fangen“ hält, bis es einen bestimmten Eigenenergiebetrag erreicht hat.

Dieser Vorgang der Energieübertragung wird, wie beim normalen LASER-System, durch die ständig gelieferten thermischen Fotonen gepumpt und synchronisiert damit auch alle im DNS-Kristall „gefangenen“ Fotonen. Es folgt daraus eine kontinuierliche Ab­gabe von Fotonen (die jetzt Biofotonen genannt werden) entlang der Achse der DNS, die in ihrem Energieniveau über den thermischen Fotonen liegen und im grünen Be­reich des Spektrums angesiedelt sind.

Der Foto-Repair

Es gibt ein Phänomen, welches die nur die Erbstruktur, also in unserem Fall die DNS einer menschlichen Zelle, aufweist. Bei der identischen Reduplikation der DNS kann es natürlich auch zu Fehlern kommen, die sich für den Lebensprozess der Zelle als fatal erweisen und ihren sofortigen Tod bedeuten würde. Für diesen Fall gibt es in der Zelle spezielle Reparatur-Enzym-Systeme (RES), die eine DNS auf Fehler überprüfen, entdecken und berichtigen. Dies können diese Enzyme durch die Tatsache, dass sie „falsche“ und „richtige“ Basenpaarungen dadurch erkennen, in­dem sie quasi die „alte“ DNS-Kette ablesen und mit der „Kopie“ vergleichen.

Ein Fall dieses Mechanismus ist für unsere Betrachtungen von besonderer Bedeu­tung, nämlich der sog. „Foto-Repair“. In einem ganz besonderen Fall können nämlich die RES nicht auf die Information einer „alten“ DNS zurückgreifen, nämlich beim sogenannten Kopplungsbruch der DNS-Struktur, etwa hervorgerufen durch die Einwirkung von UV- oder hochenergetischer -Strahlung. Wird die DNS jedoch während einer ganz bestimmten Zeitspanne nach diesem Ereignis mit Fotonen be­strahlt, die im grünen Spektralbereich liegen, so werden die RES aktiv und können den Schaden wieder reparieren.

Die Strukturen der Enzyme

Enzyme, auch Fermente genannt, sind biochemische Letzteinheiten der Zelle, die den Lebensprozess erst möglich machen. Sie spalten z.B. aus unserem Essen komplexe Zucker in Glucose, die von der Zelle – ebenfalls durch Enzyme – zur Energieproduktion verwertet wird; körperfremde Eiweiße in Aminosäuren, die wiederum für den Zellaufbau oder die Produktion von DNS verwendet wird; und Fette in Lipide, die ebenfalls für die Energiegewinnung durch andere Enzyme her­angezogen werden.

Für unsere Betrachtungen sind vor allem jene Enzyme wichtig, die bei der Synthese von Hormonen beteiligt sind bzw. die Enzyme, die für die identische Reduplikation einer Zelle und vor allem unserer DNS verantwortlich sind. Diese Enzyme besitzen nämlich zum größten Teil die Eigenschaft, dass sie durch Fotonen, welche einen be­stimmten Energiebetrag be­sitzen und in bestimmten Berei­chen des Spektrums liegen, be­einflusst werden können. Diese Beeinflussung kann vor allem dazu betragen, ob Enzyme letztlich aktiviert werden oder durch die diese Lichtein­wirkung gehemmt werden.

Man kann sich das etwa so vor­stellen, dass ein Enzym eine ganz bestimmte räumliche Struktur aufweist, wenn es in­aktiv in der Zell herum­schwimmt. Wird es durch einen Energieübertragungsprozess aktiviert, verändert sich diese räumliche Struktur zum aktiven Zustand. Substrate, also chemische Stoffe, die dieses Enzym spalten oder binden kann, können nur dann von dem Enzym in seinem sog. aktiven Zentrum gespalten oder gebunden werden, wenn es genau diese räumliche Struktur besitzt.

Dabei ist es unerheblich, ob diese der Aktivierung nachgeschaltete Konformations­änderung (= räumliche Strukturänderung) durch Übertragung von Elektronen (also chemisch) oder Fotonen (also physikalisch) erfolgt ist. Das auch die physikalische Aktivierung funktioniert, sehen wir z.B. an den in Grünpflanzen enthaltenen sog. Chloroplasten, wobei hier die Strahlung der Sonne für diesen Prozess verantwortlich ist.

Ende Teil VII

NATuQuTAN – Teil VI, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 19. August 2017

Ein holografisches Modell des Universums

Was unterscheidet das Diapositiv vom Hologramm? („Der Geschmack?“ – der Red.-Elch)

Nein, der Aufbau der Bildpunkte. Greife ich mir bei dem Diapositiv einen Bildpunkt heraus, so ist dieser Bildpunkt maximal scharf, weil er alle Informationen für den Bildpunkt enthält, er macht aber keinerlei Aussage über das Gesamtbild, da er keinerlei Informationen darüber enthält. Bei einem Hologramm, einer 3-dimensional erscheinenden Abbildung, verhält es sich prinzipiell anders. Betrachte ich hier einen Bildpunkt, so ist er maximal unscharf, da er nur wenig Informationen über sich selbst enthält, aber er kann auch eine Aussage über das Ge­samtbild machen, da in ihm prinzipiell alle Informationen über das Gesamtbild enthalten sind.

Während ich beim Diapositiv alle Bildpunkte benötige, um das Gesamtbild zu zeigen, wobei der Informationsgehalt mit Zunahme der Bildpunkte steigt, enthält ein Hologramm die Ge­samtinformation eines Bildes, wobei die Schärfe des Bildes mit Zunahme der Bildpunkte steigt. Wenn wir jetzt noch dieses Modell als dynamisch, also sich ständig verändernd, gestalten und weiterhin die Anzahl der Bildpunkte – beeinflusst von Wahrscheinlichkeiten – zwar immer kleiner werden aber beständig erhöhen, so wird das Bild des Universums ständig schärfer.

Was das heißt, liegt aus der Hand: Mit nur einem holografischen Bildpunkt ist das abgebildete Universum ein Konglomerat aus materiell nicht definierten Elementen, ein graues Rauschen sozusagen. Neuere Theorien sprechen vom sogenannten „fluktuierendem Superstring-Schaum“. Bei Heim heißt die geometrische Letzteinheit Metron, die ich hier in meinem Modell als holografisches Element gewählt habe, und sie ist in drei Sphären gegliedert. Wird die Anzahl der Metronen größer und ihre Größe geringer, kann man das etwa mit dem Anwachsen der holo­grafischen Bildpunkte vergleichen.

Es kommt damit zu materiellen Ereignisstrukturen, eben Quanten und Energie – und sozusagen mehreren klei­neren Big Bangs, allerdings im ganzen Universum. Gleich­zeitig „entsteht“ die Raumzeit und die Gravitation, kurzum, es greifen alle Natur­gesetze, die für Materie und Energie Gültigkeit haben. Doch was passiert mit weite­rem Anwachsen der Bildpunkte? Ja klar, es entstehen Atome, Moleküle, Sterne werden geboren.

Schließlich folgen Planeten und auf ihnen finden chemische Reaktionen statt, ge­bären immer kompliziertere chemische Verbindungen, Gas­hüllen und schließlich – Lebewesen! Sie fangen klein an und lassen sich nicht nur als Kohlenstoffverbindung blicken, sondern auch auf Silizium-, Bor- oder vielleicht auch auf Stickstoffbasis ist Leben möglich. Wer weiß das schon, schließlich gibt es wahnsinnig viele Planeten und wenn die Möglichkeit für Leben be­steht…

Wieder ein weiterer Sprung durch eine noch größere Zahl an Bildpunkten und die Natur­gesetze der Evolution greifen, seit Lebewesen entstanden sind. Jetzt tauchen plötz­lich Lebewesen auf, die eine einzigartige, neue Fähigkeit besitzen: auf Er­eignisse in ihrer Umwelt nicht nur instinktiv zu reagieren, sondern über diese Umwelt zu reflektieren, sich Ge­danken darüber machen.

Und wieder einen Schritt weiter, ent­wickeln diese Lebewesen eine Innen­welt, ein eigenes Universum, die jene Außenwelt spiegelt und bewertet. Schließlich können diese Lebewesen Ereignisse produzieren, die gar keinen materiellen, quantitativen Ereignisse mehr sind – sie machen sich Gedanken und haben Träume. Beides, Träume und Gedanken, sind unwiderlegbar Ereignisse, aber ohne dass es mög­lich wäre sie explizit in der Raumzeit rechnerisch zu beschreiben, sie sind tatsächlich qualitativer Natur. So, wie die anderen Prinzipen oder Wahr­scheinlichkeitsfaktoren, die ich bereits beschrieben habe, die materielle Aus­wirkungen zeigen.

Diese Wesen haben nun durch die Entwicklung eines entsprechenden Organs, sowie der da­zugehörenden intellektuellen/intuitiven Fähigkeiten, einen individuellen wie auch kollektiven Zugang zu dem großen Ideenpool und sie beeinflussen ohne Zweifel die Wahrscheinlichkeit. Sie tun das zunächst im Rahmen der Naturgesetze und den Prinzipien der Raumzeit, doch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch die Grenzen von Raum oder Zeit zu durchdrungen werden können, ist sehr hoch.

Wenn Menschen in der Lage wären, jene, die Wahrscheinlichkeit verändernden Faktoren bzw. Informationsstrukturen zu beeinflussen, dann hätte das weit­reichende Konsequenzen. Denn durch die Kontrolle seiner eigenen materiellen Er­eignisse (Handlungen), kann ein Mensch z.B. eine Uhr bauen. Ist der Mensch jedoch zusätzlich (zu diesen quantifizierbaren Ereignissen) in der Lage, auch qualitative Geschehnisse zu kontrollieren oder für sich erfahrbar zu machen, so hat er explizit Zugang zum Ideenpool bzw. zu den Wahrscheinlichkeitsrastern möglicher qualita­tiver und quantitativer Ereignisse!!!

Selbst wenn der Zugang zu diesen (Heim nennt sie) Dimensionen nur sehr spo­radisch wäre und dafür bestimmte psychische Faktoren nötig (oder zu erlernen!) sind, eines muss uns dabei klar sein: Wenn es nur einem einzigen Menschen gelingt, ein einziges Mal auf diese Art und Weise quantitative oder qualitative Ereignisse willentlich zu beeinflussen, so ist der Beweis dafür erbracht, dass dies tatsächlich möglich ist – und damit jedem Menschen grundsätzlich als Erfahrungsmöglichkeit oder Ereignisebene zur Verfügung steht.

Ende Teil VI

NATuQuTAN – Teil V, geschrieben von Magister Botanicus

Samstag, 29. Juli 2017

Einheitliche Beschreibung der materiellen Strukturen

Kleine Zwischenbemerkung

Entsprechend dem, was ich Ihnen in den letzten Kapiteln gezeigt habe, ist jede Art der Energie­übertragung in unserem Universum an ganz bestimmte Träger und deren defi­nierte Prinzipen gekoppelt und kann nicht von ihnen gelöst werden.

Es geht hier wirklich um Definitionsfragen – wenn also jemand von psychischer Energie redet, so kann er nur den materiellen Teil unserer Psyche meinen oder die Definition des Wortes bedarf einer klärenden Diskussion. Und sollte Ihnen irgend jemand demnächst mal was von „feinstofflichen und grobstofflichen Energien“ erzählen wollen, dann empfehle ich 3 Möglich­keiten der Beurteilung und einer Reaktion:

1. Er/Sie hat keine Ahnung von Physik! Sie können ihm raten, seine Definitionen für Energie und Materie zu überprüfen oder Sie finden gemeinsam andere, treffendere Definitionen für diese Begriffe, die nicht unbedingt naturwissenschaftlich-technisch besetzt sind.

2. Er/Sie ignoriert den Hinweis und faselt weiter, was schon schlimmer ist – aber maximal ist er ein Ignorant – und hier empfehle ich, ihn/sie mit geschicktem Argumentieren aufs Glatteis führen.

3. Nachdem sie nur den leisesten Hauch einer Kritik anbringen, schaut er/sie Sie weise an, nickt und sagt mit sanfter Stimme: „Um das zu verstehen muss Du noch sehr viel lernen.“ Hier ist alle Mühe vergeblich und Sie drehen sich am besten um und geht weg.

(4. Das unerquicklichste, was Ihnen passieren kann ist der Satz: „Das ist geheimes Priester­wissen!“ – der Red.-Elch)

Doch zurück zur Beschreibung der Welt der Materie und der Energie. Was ich bis jetzt erklärt habe, beschreibt, dass es materielle Letzteinheiten gibt, die auf ihre spezielle Art und Weise Träger von Energie sind. Diese Energie wird immer nur transformiert und kann nicht zerstört werden.

Auf der anderen Seite haben wir gesehen, dass es Prinzipien geben muss, die dafür sorgen, dass jede Energie ihr spezielles Trägermedium zugeordnet bekommt. Diese Trägermedien oder Prinzipen sind, wenn sie keine Energie übertragen nicht messbar – können also keine materiellen Strukturen mehr sein. Ebenso wie diese Prinzipien selbst (nennen wir sie vorerst mal Naturgesetze) keine materiellen Strukturen sein können.

(Was aber sind sie dann?! – der Red.-Elch).

Nun, ganz einfach: es sind informative Strukturen, die wahrscheinlichkeits­verändernde Charaktere besitzen !

(Häää??? – der Red.-Elch).

Eines ist klar und tatsächlich beobachtbar: Alle materiellen Strukturen unterliegen den Naturgesetzen der Materie, d.h. sie setzen z.B. einer Beschleunigung einen Widerstand entgegen (= Massenträgheitseffekt) – wir merken das, wenn wir im Auto sitzen und Gas geben. Tun wir das schnell, also setzen wir uns einer schnellen Be­schleunigung aus, merken wir, dass wir in den Sitz gepresst werden. Noch übler wird es, wenn wir diese Beschleunigung schnell abbremsen, z.B. bei einem Zu­sammenstoß (negative Beschleunigung). Der Wagen bleibt zwar stehen, aber unsere Körper bewegen sich trotzdem weiter – und der Sicherheitsgurt bekommt hier seinen physikalischen Sinn.

Die Zuordnungsprinzipien für Energien und die Prinzipien des Trägermediums, sind offensichtlich überall im Universum die selben. Sie unterliegen weder einer Be­schleunigung noch springen sie von einem Ort zum anderen. Ja, sie sind sogar zeit­lich unabhängig, denn sie sind scheinbar immer gültig – egal zu welcher Zeit der Existenz des momentan existierenden materiellen Universums.

Mit anderen Worten unterliegen diese Prinzipien oder Naturgesetze keinen Materie­gesetzen, sondern sie selbst sind diese Gesetze bzw. ordnen bestimmte Gesetz­mäßigkeiten zu Prinzipien an, welche sich dann sozusagen in das Universum als messbare Materie wie Elektronen oder Fotonen „abbilden“.

Kurze Unterbrechung!

Diese Überlegungen sind natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen. Sie stammen zum großen Teil von einem einzigartigen Physiker, Burkhard Heim, der 1985 ein Buch veröffent­lichte, welches den Titel hatte „Einheitliche Beschreibung der materiellen Strukturen mittels der metronisch-quantisierten Feldtheorie“.

Diese Buch machte Furore in der Fachwelt und kein Mensch – vor allem kein Physiker – war sich zunächst sicher, wie er dieses Buch beurteilen sollte. Noch dazu war es in einem Verlag erschienen, der normalerweise Literatur über „paranormale Phänomene“ oder „geistlichen Inhaltes“ herausgab. Ein prekäre Situation, wären da nicht einige der – sagen wir mal höflich – weniger ignoranten Herren auf die Idee gekommen, dass Ganze mal nachzuvollziehen.

Und siehe da! Mittlerweile hat die Theorie noch ein paar Feinheiten mehr und an den mathe­matischen Methoden musste noch ein wenig gefeilt werden, aber dafür ist sie mittlerweile eine Standardliteratur in den Bibliotheken von CERN und DESY, wenn es um die Berechnungen von Elementarteilchen geht.

Ende der Unterbrechung!

Das besondere an Heims Theorie ist der Ansatz; eben die Geschichte, dass es materielle Letzteinheiten geben muss, die nicht nur eine gewisse raum-zeitliche Stabilität aufweisen, son­dern auch quantifizierbar, also messbar sind. Zum anderen muss es aber auch qualitative (virtuelle = vorstellbare) Struk­turen geben, die ihrer­seits zwar nicht messbar, aber in ihren Auswirkungen nachweisbar sind.

Eine solche qualitative Struktur wäre das Prinzip des Fotons, wenn es keine Energie trägt. Es ist nur vorstellbar vorhanden, also virtuell, und kann zunächst nicht quanti­fiziert oder gemessen werden. Aber es ist ohne Zweifel die Informationsstruktur eines Fotons, welches als Wahrscheinlichkeit existiert.

Jetzt „tunnelt“ irgendwo im Universum ein Elektron von einem höheren auf ein tieferes Energieniveau und die Energie wird frei. Ohne Zeitverzögerung – eben weil keine raum-zeit­liche Struktur sondern virtuelles Prinzip – greift das Gesetz der Energieerhaltung und verändert die Wahrscheinlichkeit in der Umgebung des „tunnelnden“ Elektrons. Von der Wahrscheinlichkeit 0, d.h. dort ist kein Foton, springt die Wahrscheinlichkeit um auf 1, d.h. hier muss ein Foton existieren. Und tatsächlich, wie im beschriebenen Beispiel, hier ist ein Foton, welches ein Äquivalent zu dem vom Elektron abge­gebenen Energiebetrag darstellt. Für den unbedarften Be­obachter erscheint dieses Foton aus dem Nichts – was ja auch nicht ganz so falsch ist.

Eine einfache Modellbeschreibung soll die Zusammenhänge in einem Gesamtbild für sie deutlicher machen:

Nehmen wir an, dass Universum sei auf einem Diafilm abgelichtet. Solange, wie ich das Dia nicht durchleuchte, erscheint auf einer Leinwand (= der Raum-Zeit-Ebene) kein Bild. Führe ich dem System Energie zu (Licht) wird auf der Leinwand ein Bild sichtbar, die Prinzipen (das Diapositiv) werden innerhalb des Universums, inner­halb der Raumzeit abgebildet. Natürlich lässt dieses Modell keine Dynamik zu, aber zu dem dynamischen Modell kommen wir etwas später.

Heim geht davon aus, dass es verschiedene Ebenen geben muss, denen ganz be­stimmte Prinzipien oder die Manifestationen dieser Prinzipien zugeordnet sind. Da wären zunächst einmal tatsächlich stattfindende Ereignisse, welche durch 2 An­gaben quantifizierbar sind: Die Ortsangabe (Länge, Höhe, Breite) und die Zeit­angabe (wann).

Mit anderen Worten haben wir jetzt drei räumliche Dimensionen und eine zeitliche Dimension definiert, die für alle Quantitäten, also alle materiell-energetischen Er­eignisse, als Erklärungsmodell aus­reichen. Oberhalb der Zeit als Dimension, müssen aber noch weitere Dimensionen liegen, in welchen die Prinzipien der materiell-energetischen Strukturen sowie deren Zu­ordnungsprinzpien verborgen sind. Diese Dimensionen können kein Raum-Zeit-Gefüge besit­zen, weil deren Inhalte rein in­formativer (virtuelle, vorstellbarer, qualitativer) Struktur sind.

Heim nannte diese beiden Dimensionen Entelechie und Äon – ich habe sie für mich mit „Ideenreservoir“ = Äon und „Kritik“ = Entelechie bezeichnet, weil ich so ihre Funktionen besser beschreiben konnte. Denn im „Ideenreservoir“ existieren alle Möglichkeiten, alle Er­eignisprinzipien, die jemals in einem Universum stattfinden können. In der Dimension „Kritik“ werden die Prinzipien der aktuell stattfindenden Ereignissen bewertet und anhand der Zuordnung von Wahrscheinlichkeiten im Rahmen der Naturgesetze der Raumzeit neu bewertet.

Die philosophischen Hintergründe oder evt. religiöse Konsequenzen einer solchen Be­trachtungsweise möchte ich hier noch nicht diskutieren.

Doch ein kurzer Einschub: Es darf allerdings an dieser Stelle nicht der Eindruck ent­stehen, dass hier ein „deterministischer“ (vorherbestimmter) Plan verfolgt würde, oder eine Art starres Kochrezept für das Universum, wo alles und jedes vorbe­stimmt ist. Es gibt zwar bestimmte Prinzipien und Naturgesetze, die (noch) nicht außer Kraft gesetzt oder manipuliert werden können. Aber nur die Art der Naturgesetze oder Prinzipien sind es, die für die Raumzeit determiniert sind.

Alle stattfindenden Ereignisse unterliegen immer einem Wahrscheinlichkeitsraster – was bedeutet, wenn mir ein Glas aus der Hand fällt, ist es sehr wahrscheinlich, dass es zerbricht. Aber es ist eben nicht sicher! – wie wir alle sicher aus Erfahrung mit ähnlichen Situationen und ähnlichen Gegenständen wissen.

Aus diesen Betrachtungen heraus müssen wir also unser Modell mit dem Dia modi­fizieren, denn dieses Modell würde eine solche Welt mit determinierten Ereignissen beschreiben. Also greifen wir zur modernen Fotografie und wenden uns dem Holo­gramm zu.

Ende Teil V