„Ein Treffen mit Dayonis – Teil IV , geschrieben von Morgana, übersetzt von Anufa, bearbeitet von Chris“

Die Erwähnung der vier Richtungen und Dinge einfach zu halten, erinnerte mich an einen Kommentar, den sie ein Jahr früher über die Kerzen für die Richtungen gemacht hatte. Ich fragte mich, welche anderen Werkzeuge verwendet wurden?

„Es gab das Athamen, ein Schwert, einen Stab, ein Werkzeug um das Salzwasser zu versprengen, ein Teller für Kuchen und Wein, Kerzen, ein Messer mit weißem Griff und eine wunderschöne Statue einer Göttinnenfigur, die Freddies erste Frau gemacht hatte.“

Wir begannen mehr über die Praxis und über Magie und Ritual zu reden. Dayonis sagte,

„Craftrituale sind etwas, das mit der Intention etwas zu erschaffen gemacht wird. Das heißt einen Keis zu erschaffen, diesen und die, die sich darin befinden zu reinigen, und dann „die Arbeit tun“, wie wir es für gewöhnlich nannten.
Meiner bescheidenen Meinung nach bedarf es die Wiederholung der gleichen Worte, der gleichen Aktionen etc., da der magische Geist es einfacher findet, die Arbeit des Erschaffens zu tun und dann mit der Arbeit fortzufahren.“

Sie fügte noch hinzu,

„Ja, ich war eine effektive Hohepriesterin und wir haben einige gute Magie gemacht. N. hat meine Regenmagie auf seiner Farm sehr gut gefallen.“

Kraft aufzubauen und das zu verwenden, was wir Sympathiemagie nennen, ist etwas an dem Dayonis noch immer viel liegt. Ihr Umweltbewusstsein ist immer noch offensichtlich dadurch, dass sie organische Nahrungsmittel essen und umweltfreundliche Reinigungsmittel etc. verwenden. Obwohl sie Wicca 1959 verlassen hat, glaube ich nicht, dass sie aufgehört hat, eine Hexe zu sein. In den darauf folgenden Jahren reisten sie und ihr Ehemann nicht nur nach Kanada sondern auch in die Karibik. Sie erzählte mir, dass sie siebzehn Mal umgezogen waren, bevor sie sich endgültig in Utah niederließen. Umgeben von Bergen lieben sie es, wo sie jetzt sind.

Ich fragte mich, wie sie das Leben im Herzen und Zentrum des Mormonentum empfunden hatten. Ich fragte, „Würdest Du Salt Lake City beispielsweise als tolerante Stadt beschreiben?“ Dayonis antwortete, dass sie nie irgendwelchen wirklichen Problemen begegnet sei, aber sie habe nie offen über ihre Verbindung zu Wicca gesprochen.

Tatsächlich hatte sich ihre spirituelle Ausrichtung in Richtung transzendentaler Meditation verschoben und später befassten sie sich mit den Lehren von Sai Baba.

Viele Jahre lang unterhielten sie einen Treffpunkt für Sai-Baba-Anhänger. Sie besuchten auch bei mehreren Gelegenheiten den Ashram in der Nähe von Bangalore, Indien. Und natürlich waren es die Mormonen, die 2015 das Parlament der Weltreligionen in Salt Lake City ausrichteten. Also war es dort nicht allzu schwierig eine alternative Form der Spiritualität zu praktizieren.
Meditation war immer wichtig … und ist es noch

Dayonis erinnerte sich an eine Erfahrung während einer Meditation:

„Ich hatte eine sehr bewegende Erfahrung, während ich im Haus meiner Tochter meditierte. Das war zu einer Zeit in meinem Leben als ich noch transzendentale Meditation praktizierte. Meine Tochter und ihr damaliger Ehemann hatten gerade ein Haus gekauft. Ihr und mein Mann waren draußen Skifahren und meine Tochter und ich waren zuhause und strichen die Wände. Ich ging in den Keller um die Farbrollen auszuwaschen und ich hörte wie die Stimme meines verstorbenen Bruders mich rief. Er hatte eine unverkennbare Stimme. Ich konnte fühlen, wie sich die Haare auf meinem Kopf aufstellten! Er rief mich erneut und ich schaute, dass ich so schnell wie möglich aus dem Keller kam. Am nächsten Morgen beschloss ich, mich während meiner Meditation darum zu kümmern. Ich ging auf eine Meditationsreise und fand meinen Bruder in einem „Rattenloch“ – es gibt eine Geschichte zu einem wohlbekannten Platz. Er war auf der falschen Seite gefangen und versuchte heraus zu kommen, aber anstatt dessen grub er sich tiefer ein. Ich konnte ihn erreichen und sagte, „Okay, folge mir!“ Ich brachte ihn hoch in die mittlere Welt und da bemerkte ich, dass das nicht länger er war und ich in meinen erhobenen Armen einen Körper aus Licht hielt. Und so schubste ich ihn in die obere Welt hinauf und sagte ihm, „Geh jetzt und finde eine andere Mama.“

Dann tauchte ich aus der Meditation auf. Ich merkte, dass ich geweint hatte, obwohl es mir nicht aufgefallen war, als es passiert war. Mein Bruder war in mancher Hinsicht keine besonders nette Person. Er war frauenfeindlich, nicht verheiratet, hatte sich keine Freunde gemacht und lebte allein in einem Haus, das unsere Eltern gekauft hatten als sie geheiratet hatten. Er war eine sehr schwierige Persönlichkeit und für mich war es eine wirkliche Erleichterung fähig zu sein, ihn an einen besseren Ort zu schicken. Und ich glaube nicht, dass ich dazu fähig gewesen wäre wenn ich nicht mit der Craft angefangen hätte und dann zu anderen spirituellen Dingen weiter gegangen wäre.“

Rückblickend sieht Dayonis ihre Erfahrungen und Zeit im Bricket Wood als Katalysator. Obwohl sie als orthodoxe Jüdin aufgewachsen war, sagte sie dass „das mir nie wirklich sinnvoll vorgekommen ist…“.

Sie fühlte sich mehr angezogen vom alten Ägypten, beispielsweise. Einer ihrer Lieblingsautoren zu dieser Zeit war Joan Grant, die über ihre „vergangenen Leben“ schrieb. Ja! Ich musste zustimmen, Bücher wie „The Winged Pharaoh“ aber auch auch so facettenreiche wie „Scarlet Feather“. Sie ist immer noch eine begeisterte Leserin.

Ende Teil IV

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