NATuQuTAN – Teil XIV, geschrieben von Magister Botanicus

Zusammenfassen können also folgende Aussagen gemacht werden:

Es gibt tatsächlich Entitäten, die einer Definition des Begriffes Gott jedweder Art und Gestalt entsprechen; diese Entitäten können konstruktiv oder destruktiv auf Wahrscheinlichkeiten einwirken.

Es gibt virtuelle Anderswelten jedweder Art und Ausdehnung, welche virtuelle und/oder tatsächliche Realitäten darstellen und mit ihnen die zugehörigen Be­wohner (Ahnen, Geister, Elementarwesen usw.), die ebenfalls Wahrscheinlich­keiten beeinflussen können und von Menschen erlebbar sind.

Der Begriff des Todes bezieht sich nur auf das Ende einer jetztzeitigen raum-zeit­lichen Existenz, der virtuelle Wesenskern existiert weiter und kann wiederum an ein zukünftig existierendes Lebewesen anbinden; anthropozentrische ethische oder moralische Vorgaben sind jedoch nicht anwendbar. Damit ist die Möglich­keit einer Reinkarnation nicht raumzeitlich gebunden und kann auch in Form einer Retroinkarnation stattfinden (eine Tatsache, die sich in den Beschreibungen bezüglich eines nicht vorhandenen Zeitpfeiles ganz nebenbei auch in Mythen und Legenden wiederfinden lässt).

Es gibt eine okkulte Wissenschaft, ein verborgenes Wissen über die Welt, wel­ches sich mittels der quantifizierenden, materiell-energetisch orientierten Natur­wissenschaft grundsätzlich nicht direkt erforschen lässt.

Kombiniert mensch nun beide Wege, Magie und Naturwissenschaft, miteinander zu einer magischen Wissenschaft, können die Grenzen der Erfahrbarkeit erweitert und unser Wissen kann vermehrt werden. Es ist durchaus denkbar, das wir allein durch einen solch konsequenten Schritt in der menschlichen Entwicklungsgeschichte neue virtuelle Wesenskerne schaf-fen und damit die Wahrscheinlichkeit dahingehend verändert wird, das die Lehrer, die uns dieses Wissen vermitteln können, aus ihrem langen Schlaf erwachen oder gerade geboren werden – ironischer Weise könnten wir sogar unsere eigenen Lehrer sein…

Magister Botanicus, 2010

Kurzes Nachwort

Normalerweise würde eine Abhandlung über Magie und Naturwissenschaft hier enden; alle Erklärungen sind gemacht, Statements wurden abgegeben, man hat wild drauflos definiert und schließlich eine neue Gesamthypothese aufgestellt. Aber ich habe mir überlegt, das da was entscheidendes fehlt: Der Bezug zur Praxis.

Mein Problem ist jedoch, das „die magische Praxis“ in vielen einschlägigen Werken schon beschrieben wird; zum Teil in wunderschönen Metaphern, zum Teil in wild ausufernden Aphorismen und zum Teil in Lehrgängen, welche nach dem reiße­rischen Motto verfasst sind: „Wie werde ich Magier in 3 Wochen?!“ Mein Praxisvorschlag, den ich habe, ist einfach und ich kann dem geneigten Leser tatsächlich nicht garantieren, das sie eine Wirkung zeigen oder ihnen gar das gewünschte Resultat versprechen. Trotzdem habe ich mich entschlossen, dieses kurze Kapitel anzufügen.

Viel Vergnügen!

Die magische Praxis

Um Wahrscheinlichkeiten beeinflussen zu können, ist es nötig, in der dafür adä­quaten Weise denken zu lernen. Man kann das durchaus mit dem Erlernen des Schreibens von Buchstaben vergleichen.

Dazu ist zunächst einmal nötig, das man sich den Prozess der Umsetzung von Ge­danken in Taten bewusst macht. Jede Handlung, die wir ausführen findet ihren Widerhall im Gehirn; ob wir nach einem Glas greifen um daraus zu trinken oder ob wir eine komplizierte mechanische Tätigkeit ausführen.

Diese Bewusstmachung wird mit dem sagenumwobenen Begriff der Visualisierung be­schrieben; was zunächst nichts anderes bedeutet wie, stell Dir vor was Du tun willst und dann tue es genau so – und zwar zunächst in der materiell-energetischen Welt.

Wenn dieser Prozess der Be­wusstwerdung das komplette Spektrum aller Tätigkeiten des Lebens umfasst und zu einem Reflex geworden ist, kommt der nächste Schritt. Für diesen Schritt muss man sich vorstellen, das ein Ereignis eintritt, auf welches man normalerweise keinen Einfluss hat.

Beispielsweise kann man sich hier vorstellen, zu wissen, was der Lebenspartner ge­rade denkt oder indem man sich wünscht; zu einem be­stimmten Zeitpunkt einen Parkplatz an einer ganz bestimmten Stelle zu bekommen oder man einem ganz bestimmten Menschen begegnet.

Durch Versuch und Erfolg oder auch Misserfolg (den es genauestens zu analysieren gilt!), erreicht man im Laufe einer langen Zeit ein Stadium, in welchem sich schein­bar Erfolge und Fehlschläge die Waage halten. Und der nächste Schritt ist dann auch der schwierigste, aber zu meistern, denn er heißt: Durchhalten und nicht aufgeben.

Wenn das materielle Leben lange genug währt – auch das scheint eine Frage der Visualisierung zu sein – wird man an einen Punkt gelangen, an welchem man die Wahrscheinlichkeit für ein beliebiges Ereignis erkennen, bewerten, beeinflussen und in seinem Sinne manipulieren kann – wenn man das möchte…

waram int waroun

alliz ana bi barne in enti

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