Mittsommerbräuche Teil 1

Bald ist es soweit – das Sonnenfest naht. Nicht nur in den heutigen heidnischen Traditionen und im christlichen Johannisfest hat der längste Tag des Jahres Bedeutung. Vor allem in den Ländern, in denen die Sonne jetzt nicht mehr untergeht und sich die „weißen Nächte“ nähern, wird ordentlich gefeiert. Machen wir doch eine kleine Rundreise, um uns diese Bräuche etwas näher anzusehen.

Midsommar in Schweden

Über dieses Fest wissen wir spätestens seit der allseits bekannten Werbung von IKEA. Ein Fest für die Familie (das zweitgrößte nach Weihnachten), aber manchmal auch, um sich ganz neu einzurichten. Der Abend davor ist Midsommarafton, darauf folgt der Midsommardag. Am Abend wird eine Stange aufgestellt, die mit Blumen geschmückt und um-tanzt wird. Auch wenn dies an den Maibaum erinnert und es majstangen heißt, hat es weniger mit dem Mai als mit den Blumen (maja) zu tun. Im Volksglauben galt diese Nacht als sehr magisch, man glaubt dass Elfen um die Stange tanzten und fängt auch heute noch gerne den Morgentau nach dieser Nacht auf, da ihm heilende Kräfte zugeschrieben werden.

Jaanipaev in Estland

Anders als in Schweden ist hier der 23. Juni der bedeutendste Feiertag des Jahres, noch vor dem Weihnachtsfest. Für diesen Abend verlassen die meisten Menschen die Städte und pilgern aufs Land in die Nähe einer Feuerstelle. Das dort entzundene Feuer soll die ganze Nacht nicht erlöschen und somit wird meist bis in den morgen hinein gefeiert.

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4 Antworten zu “Mittsommerbräuche Teil 1”

  1. Shina Edea sagt:

    Herzlichen Dank für den Link :)

  2. Ria Amakiir sagt:

    Ein interessanter Artikel – kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen :)

  3. Shina Edea sagt:

    Danke, das freut mich sehr. :)

    Es würde mich auch brennend intressieren ob jemandem hier noch Bräuche aus anderen Ländern einfallen. Das ist ja immer wieder spannend.

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