Brauchtum im August

In Kürze ist es soweit und vielerorts wird wieder Lughnasadh gefeiert. Dieser Festtag wird meist am Anfang August (1. oder 2.) oder dem Vollmond um die erste Augustwoche gefeiert.

Dieser neuheidnische Festtag, der oftmals in seiner Begehung den Beginn der Ernte ehrt, hat auch viele Verwandte und Vorgänger im regionalen Brauchtum in Europa. In vielen Dörfern und Städten werden an den ersten Augusttagen Feuer entzündet, welche dann oftmals umtanzt werden.

Kräuterwiese

Kräuterwiese

Auch später im August findet man interessantes Brauchtum, wie beispielsweise die Felderweihe oder die Entzündung von Wetterkerzen. Diese beiden Handlungen sollten die Ernte im August vor schlimmen Unwettern schützen, die dann aufgrund der Hitze mehrmals an der Tagesordnung stehen. Maria Himmelfahrt am 15. August enthält einige solcher christianisierter Bräuche. An diesem Tag, genau in der Mitte des kalendarischen Sommers werden Wetterkerzen kirchlich geweiht und auch die Kräuterbuschen. Die Kräuterbuschen aus Basilikum, Kamille, Liebstöckl, Pfefferminze, Rosmarin und Zitronenmelisse sollen das Haus und den Hof vor Unheil und Schaden durch Feuer oder Blitzschlag bewahren und werden zu diesem Zweck im Haus aufgestellt.

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