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Runenorakel – Teil IV, geschrieben von Eibensang

Samstag, 01. November 2014

Die Ausschlussprüfung

Es gibt einen guten Check, die Interpretation einer einzelnen Rune in einem solchen Wurf bezüglich ihrer Bedeutung im Zusammenhang (Bezug aufs erfragte Thema) zu überprüfen: Wäre das, was ich vermute, durch eine andere Rune besser ausdrückbar gewesen? Wenn das der Fall ist, stimmt meine Interpretation nicht – und ich muss sie entsprechend korrigieren. Wenn meine Detail-Interpretation durch keine andere Rune besser ausdrückbar ist als die vorliegende, darf ich davon ausgehen, dass ich richtig deute. Das ist bei 24 möglichen Zeichen nicht der bequemste Weg, aber der im Zweifelsfall sicherste. Zumal ja – nach dem Werfen aller 24 Runen gleichzeitig – nicht mehr die Möglichkeit besteht, auf eine Rune, deren Deutung im Zusammenhang fraglich, widersprüchlich oder nebulös bleibt, noch eine weitere zu ziehen: um Antwort auf dieses Detail zu erhalten.

Lesegewohnheiten

Der Wurf aller 24 Runen auf ein begrenztes Feld (Runen, die abseits davon zu liegen kommen, sind ganz wurscht in dem Fall) ist nicht umsonst ein „freier“. Ganz von Fragestellung und Thema hängt ab, wie ich räumliche Häufungen von Runen oder ihre Distanz zueinander deute – und inwieweit ich daraus auf mögliche zeitliche Abläufe oder Entwicklungstendenzen im Gesamtbild schließe. Tendenzell ordne ich weiter „unten“ liegende Runen einer „Ausgangslage“ oder „jüngeren Vergangenheit“ zu, während ich Runen weiter „oben“ im Bild (immer aus Wurfrichtung gesehen) als mögliche „Ergebnisse“ oder „Ziele“ lese. Kernpunkte der befragten Angelegenheit finden sich gern mitten im jeweiligen „Gewühl“ aufeinander oder nah beieinander liegender Zeichen; aus der Entfernung links oder rechts davon liegender Runen lese ich – je nachdem, wie prägnant sie mir erscheinen – beeinflussende bis tragende Aspekte. Aber das ist nur eine grobe Lesetendenz, die sich im Zweifelsfall nicht verallgemeinern lässt. Ich verlasse mich da ganz auf meine Intuition – und den Gesprächsaustausch mit der fragenden Person, um deren Angelegenheit es geht. (Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass ich über die jeweiligen Inhalte absolutes Stillschweigen bewahre! Wenn ich je ein besonders anschauliches Beispiel irgendwo und -wann zum Thema mache, um irgendetwas damit zu erklären, dann vollständig anonymisiert. Nichtmal der Fragesatz muss wörtlich zitiert werden, um eine bestimmte Konstellation von Runen und ihre mögliche Deutung bei anderer Gelegenheit zu erörtern. Personen, Zeit oder Umfelder aber zu offenbaren oder auch nur erratbar zu machen für wen auch immer, sind absolute Tabus.)

Da die meisten Menschen, die sich Orakel von mir deuten lassen, eher nicht runenkundig sind, erkläre ich ihnen nach getätigtem Wurf zunächst die lesbaren Zeichen einzeln, um im gemeinsamen Gespräch schritt- bzw. scheibchenweise ;-) den möglichen Zusammenhang und seine Conclusio zu erfassen. In den besten Fällen bin es gar nicht ich, der den letztlichen Rat ausspricht – die beratene Person formuliert ihn (oft unvermittelt bzw. plötzlich) selbst: aus den erkennbar werdenden Zusammenhängen des Gesamtbildes und Gesprächs heraus.

Spirituelle Aspekte

…kommen umstandshalber auch zum Tragen, wenn die fragende Person selbst mit Ásatrú soviel zu tun hat wie ich mit Investmentfonds (oder wie so Zeug heißt). Nehmen wir zum Beispiel das Thema Liebe: Unabhängig von persönlichen Auffassungen oder Sehnsüchten – sowohl meinen als der der fragenden Person – kann ich Runen nur in Kenntnis und Erfahrung der dahinter und durch sie wirkenden Kräfte lesen und deuten. Von Freyja, der Liebesgöttin (nicht nur, aber auch!), weiß ich, dass sie alles tut, um liebende Menschen – einschließlich derer, die „nur scharf“ sind aufeinander (aber dieses „nur“ ist bereits eine moralische Wertung, die der Großen Sau so schnuppe ist wie euch der Federhall meines ollen Gitarrenverstärkers) – unter allen Umständen zusammenzubringen. Das tut bzw. unterstützt bzw. provoziert sie unter Aufbietung sämtlicher verfügbarer Kräfte: Gerade Liebende wachsen ja gern mal über sich und alle ihnen zugedachten Erwartungen hinaus, wenn es gilt, das Ziel der Begierde zu erreichen – und sei es in 180-Grad-Wenden bisheriger Lebensläufe, Gewohnheiten, Moralvorstellungen oder sämtlicher dagegen gerichteten Umstände. (Anders hätte vermutlich die Menschheit, engstirnig und verstockt wie sie wohl seit je war, ihre ersten Generationen nicht wirksam überlebt… ;-) ) Wer hat nicht schonmal die ganze Welt untergehen lassen – oder hätte dies getan – um einer ersehnten Begegnung oder gar Vereinigung willen! Das ist – in meiner Sichtweise – Freyjas Art und Methode. Wozu gehört, dass sie nach „erfolgter Zusammenführung“ die ProbandInnen allein lässt mit ihrem Glück, Pech oder Geschick! Für den „Rest“ sind andere Große zuständig – Freyja kümmert sich sozusagen nur um die „Möglichmachung“ der wie auch immer titulierbaren Liebesbegegnung. Dies gilt selbstverständlich völlig unabhängig von jeweils herrschenden Sitten, Gebräuchen, Gesetzen, Gewohnheiten: Die beeinflussen, wie das alles in der Praxis verläuft und was daraus erfolgen mag. Aber nicht die Sache selbst: ihren Ursprung und dessen Tendenz.

Nur ein Beispiel von vielen, wo mir das Wirken von Göttern, so wie ich es erfuhr, die Ausdeutung auch und gerade von Orakelbildern diktiert: in Kenntnis einer Systematik, die auf persönlichen Zuordnungen beruht, die wiederum ausschließlich persönlicher Erfahrung entsprechen. Und die ich gelernt habe, auch auf Menschen und Situationen zu übertragen, die sich in ganz anderen spirituellen Sphären und Weltbildern bewegen: ab da, wo ich deren Situationen in Runen ausgedrückt sehe. Es ist bestimmt nicht die einzig mögliche Lesart – nur die einzige, die ich für meinen Teil verantworten kann, weil ich von ihr genug verstehe.

Entsprechend unerwartet oder krass mögen Aspekte meiner Deutungen ausfallen: Sie richten sich nach dem, wie ich meine Großen erlebe seit vielen Jahren. Wie sie wirken, auf was sie Wert legen – und was von ihnen erwartbar ist (soweit sich das empirisch schlussfolgern lässt für mich). Wer sich Rat mithilfe von Runen einholt, begibt sich in dieses Wirkungsfeld – und das hat weniger mit lieblichen Allgemeinplätzen auf farblich übersättigten (und eher sterilen) Blümchenbildern zu tun als vielmehr mit den gewaltigen Kräften einer überbordend verschwenderisch agierenden und durch und durch unmoralischen Natur, die stets dynamische Gleichgewichte anstrebt – und es dabei, wenn’s drauf ankommt, auch gehörig krachen lässt… Dass ich ihre Aspekte in Form göttlicher Wesenheiten deute und übersetze, noch dazu germanischer, ist meine Art, damit klarzukommen. Gelänge mir das nicht, hätte ich mir längst etwas anderes gesucht zur Welterklärung. (Dass ich mir mein System weniger gesucht habe als es mir vielmehr „zustieß“, ist eine andere Geschichte… die hier aber keine Rolle spielt. ;-) ).

Im Klartext: Wenn ihr ausschließlich nette Sachen hören wollt, die eure lauesten Sehnsüchte bestätigen – seien die nun realistisch, wenigstens traum- oder visionsgetrieben oder gänzlich neben jeder Kappe –, dann geht zu irgendeinem Beschwichtigungs-Weissagungstantchen oder -onkelchen, das euch genau den Schmarren von den Lippen abliest und so nach- oder vorgackert, wie ihr ihn hören wollt. Ist ja euer Geld! Und euer Leben. Von und mit Leuten wie mir aber gibt’s nur Tacheles: Klartext, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sondern zeigt, was es mit eurer speziellen Situation – die ihr zudem selber aufdröseln müsst, um überhaupt zu einem sinnvoll deutbaren Wurf zu kommen – auf sich hat. Seelische Hilfestellung in einer ganz bestimmten Lebenslage – oder Klarstellung einer solchen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauche dafür – neben eurem persönlichen Vertrauen und der jeweiligen Offenheit – nur 24 Zeichen, die des Älteren Futharks. Mir erklären sie – dies ganz unabhängig von Orakeln – die ganze Welt. Seit über 20 Jahren, die mich persönlich glücklicher machten als die über 30 davor. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich gern an anderer Stelle erzähle.

Vom selben Autor kürzlich erschienen: „Runen-Jause – für die kleine Erleuchtung zwischendurch“ – die täglichen Runenportraits aus den ersten zwei Jahren „Orakeldienst Eibensang“ auf Facebook (siehe auch dort), erhältlich als E-Book in den Formaten MOBI/AZW für Kindle sowie als EPUB oder PDF (300 Seiten) für alle anderen Lesegeräte.

Duke Meyer gibt im gesamten deutschsprachigen Raum Workshops unter dem Titel „Eibensangs Magische Runen-Reise“: buchbar überall ab 6 teilnehmenden Personen.

Zusätzlich bietet das „persönliche Online-Seminar“ individuelle Runenkunde-Kurse via Skype.

Neben einem ständig wechselnden Angebot selbstgefertigter Runensets aus diversen Holzarten sind auch persönliche Amulette / Talismane u.ä. bestellbar.

Weitere Bücher und Schriften Duke Meyers hier.

Grundlagen des Gruppenbewusstseins von Matthew Webb, übersetzt von Moi

Samstag, 15. Januar 2011

Jeder, der schon einmal vor einer Gruppe gesprochen hat, weiß, dass mit dieser Erfahrung ein seltsames Gefühl verbunden ist. Die Kehle ist oft wie zugeschnürt oder man bekommt Schmetterlinge im Bauch. Dieses Gefühl – im Mittelpunkt zu stehen – kann durchaus belastend sein. Indem sie diesen Fakt nützen, können probate Redner diese Tendenz umkehren.

Um ihre Botschaft rüberzubringen können sie durch die Stärke ihres Willens bzw. ihrer Gefühle bei den Zuhörern ein Mitdenken-und –fühlen anstoßen. Der Besucher eines Sportereignisses kann die Hektik, den Nervenkitzel und auch manchmal die Enttäuschung der ganzen Menge spüren. Schaulustige werden von Straßenkämpfen wie Eisenspäne von einem Magneten angezogen. Dabei werden sie nicht nur Zeuge einer körperlichen Prügelei, sondern auch einer mentalen Schlacht.

Man hat schon öfter gehört, dass bei religiösen Zusammenkünften Kranke durch das Gebet vieler geheilt wurden. Viele erlebten dabei eine wechselseitige, spirituelle Ekstase. Auch Meditationsgruppen machen sich die Tatsache zunutze, dass sich positive Ergebnisse um ein Vielfaches verstärken, wenn sich viele Menschen gemeinsam auf etwas konzentrieren.

Beispielsweise hat die transzendentale Meditation wiederholt (auch statistisch) demonstriert, dass in Meditation erfahrene Menschen die Häufigkeit von Stress und die daraus entstehenden Gewaltverbrechen in einer Gemeinde oder Region senken können und zwar allein durch ihre Anwesenheit und Übung der Meditation.

In all diesen Fällen ist hauptsächlich folgendes Naturgesetz  verantwortlich für unsere gemeinsamen übersinnlichen Erfahrungen: Das Prinzip des Gruppenbewusstseins.

In Kürze besagt das Prinzip des Gruppenbewusstseins Folgendes

Die Kraft die beim Zusammenspiel ähnlicher Gedanken entsteht, ist größer als die Summe ihrer Teile. Mit anderen Worten erzeugen Gedanken die sich miteinander auf ein gemeinschaftliches Thema fokussieren eine gemeinsame, wechselseitige Kraft die nicht lediglich zusammengesetzt, sondern um ein vielfaches kraftvoller ist als irgendein einzelner oder eine Gruppe individueller Gedanken.

In der Natur finden wir anschauliche Beispiele des Phänomens des Gruppenbewusstseins bei Sozialinsekten, insbesondere bei Ameisen, Termiten und Bienen. Ein einzelnes Insekt ist ein schwaches Individuum, aber eine Kolonie von z. B. Ameisen kann lebende Brücken bauen, Beute erlegen die  tausendmal größer als sie selber ist, gewaltige Tunnel oder ausgedehnte Hügel bauen. Auch Fischschwärme erspüren ihre Umwelt und wandern umher als ob die einzelnen Fische körperlich miteinander verbunden wären. Dasselbe passiert bei Vogelschwärmen und Hunderudeln. Genauso sind Affengruppen mit einer gemeinsamen Wahrnehmung ausgestattet, die weit über die einfache Kombination vieler Augenpaare hinausgeht. Das macht sie als Gruppe überlebensfähiger.

Die Technik des Brainstorming ist nicht allein wegen verbesserter psychologischer Prozesse effektiv. Ebenso wie jedes andere Konzentrieren auf eine gemeinsame Idee bewirkt es ein Verschmelzen des Bewusstseins der Teilnehmer – in unterschiedlichem Maße.

Solch eine Verschmelzung verbessert oder erweitert das Maß an Bewusstsein jedes einzelnen involvierten Individuums indem es den Grad der offensichtlichen Intelligenz hebt, auf dass nun  viel großartigere Dinge bewerkstelligt werden können.

Diese Tatsache hat eine beträchtliche Bedeutung welche sachkundige Okkultisten nicht auf die leichte Schulter nehmen, jene mit einer rein psychologischen Orientierung aber unwissentlich übersehen werden.


Das Phänomen des Gruppenbewusstseins ist ständig vorhanden, obwohl nur wenige Menschen es bemerken

Die meisten Leute gehen ihren täglichen Angelegenheiten nach, ohne irgendwann eine Bestandsaufnahme ihrer Gefühle und Intuition – ihres Gespürs – zu machen. Sie erkennen weder, dass nicht all ihre Gedanken von ihnen selbst kommen, noch die Gefühle und sogar Absichten, die ihre Gedanken kreuzen.
Tatsache ist dass, immer wenn zwei oder mehr Personen sich in der gleichen Umgebung befinden oder sogar wenn sie ähnliche Gedanken haben, aber eigentlich durch  große Distanzen getrennt sind, eine Art Gruppenbewusstseinseffekt stattfindet.

Unser Bewusstsein ist eine sehr flüssige, durchlässige Substanz welche selbsttätig von einem zum anderen fließt; eine ihrer selbst bewusste Person kann auf diesen Fluss einwirken und auch bestimmte Effekte nach ihrem Willen hervorrufen. Jeder von uns ist imstande Energien, Gefühle und Absichten anderer zu fühlen. Auch ohne jede Hilfe von Worten oder physischen Gesten wissen wir, wann jemand eine freundliche Ausstrahlung oder aber eine feindliche Absicht hat. Denn alle Menschen sind zu einem gewissen Grad auf mentaler Ebene feinfühlig, und wenn diese Empfindsamkeit in der Meditation noch verfeinert wird, dann wird klar, dass Gedanken und Gefühle viel mehr ein Gruppenphänomen als ein persönliches sind.

Wie es aussehen kann wenn zwei Menschen mit einem Bewusstsein denken, zeigt sich zum Beispiel wenn Person 1 einen Satz beendet den Person 2 gerade erst angefangen hat. Ein anderes Beispiel ist, wenn während einer Diskussion viele Leute dieselbe Idee zur selben Zeit haben, ohne dass auch nur irgendein hinweisendes Signal ausgesendet worden wäre.

In die Tiefe gehen

Es ist wichtig zu erkennen, welch tiefe Gemeinsamkeit von Zielen, Gefühlen, Gedanken und Schwerpunkten die Situation bei der Arbeit oder zu Hause mit sich bringt. Wir nehmen die Gefühle der anderen wahr und meistens übernehmen wir sie als wären sie unsere eigenen, tatsächlich sind sie aber entweder wechselseitig entstanden oder kommen gänzlich von unseren Mitmenschen.

In der Meditation lernen wir, wie grundlegend die Stimmungen und Gedanken anderer unser Wesen auf allen Ebenen beeinflussen. Diese Eindrücke werden mit dem gesamten Körper wahrgenommen! Tatsächlich bewirkt jedes von uns erzeugte Gefühl bei anderen eine Resonanz. Wenn wir Freude oder Traurigkeit in uns spüren, strahlt dieser Zustand automatisch nach außen ab, ganz ähnlich den Kreisen die ein in den Teich geworfener Stein zieht.

Solche Gefühls“wellen“ wirken auf andere Körper und Seelen ein und erzeugen dabei einen ähnlichen Zustand  in ihnen. Folglich strahlt der menschliche Körper / der menschliche Geist Informationen und Energien aus, so wie ein Radiosender Musik.

Um nun aber in diesen Zeiten gut leben zu können ist es für jeden von uns notwendig, sehr sorgsam zu beobachten welche mentalen Eindrücke wir sowohl aussenden als auch empfangen. Der menschliche Körper, ja eigentlich alle zellularen Strukturen, fungiert als Sende-/Empfangsgerät zur und aus der Umwelt. Das Internet ist somit nicht das einzige „Weltweite Netz“ in welchem die Welt eng verbunden ist. Wir sind umgeben von einem elektromagnetischen Ozean voller chaotischer Gefühlszustände (ein weltweites Merkmal unserer Zeit). Der einzelne muss lernen, (mental) darin zu schwimmen, oder er wird in einem tosenden Sturm untergehen.

Allerdings kann viel getan werden um die uns umgebenden Einflüsse zu kompensieren.

Wenn wir uns selbst beobachten, uns somit besser kennen lernen, gelingt es schon bald auseinanderzuhalten welche Gedanke, Gefühle und Absichten unsere eigenen sind und welche nicht. Der Meditierende kann ebenfalls wählen, in welchem Gefühl oder Zustand er/sie gerne bleiben möchte. Aber noch viel wichtiger ist, dass Gruppen von Meditierenden oder andere, auf etwas  ähnliches konzentrierte Einzelne einander tatsächlich auf einer tiefgründigen und mentalen Basis unterstützen können.

Jene die erkennen dass das Prinzip des Gruppenbewusstseins wahrhaftig existiert, können willkürlich gegenseitig ihre Bewusstseinsebenen erhöhen. Diese Gruppen positiv denkender Menschen werden sich schlussendlich nicht lediglich durch gemeinschaftliche „gute Schwingungen“ helfen, sie werden auch das Weltbewusstsein maßgeblich unterstützen indem sie einige selbstverständliche magische Gesetze anwenden.

Wir können das Gruppenbewusstseinsprinzip zu unserem persönlichen Vorteil , in Gruppen, in der Gemeinschaft oder auch weltweit nutze. Indem wir die Naturgesetze beobachten und wie von der Natur vorgesehen, wiedereinsetzen, wäre es uns Menschen noch möglich, die kommende globale Krise zu  überstehen. Vielleicht könnten wir uns sogar weiter entwickeln, zu einer Art die noch viel großartigere Entfaltungsmöglichkeiten hat als die gegenwärtige Form des Homo Sapiens.

Quelle: World Mind Society, Matthew Webb